6 Tipps: Wie du den perfekten Domainnamen findest

Du hast eine großartige Idee für ein neues Projekt oder gleich für ein komplett neues Business? Und jetzt fehlt nur noch der perfekte Domainname zu deinem Glück? Dann bist du hier goldrichtig! In diesem Beitrag geht es um die Suche des perfekten Domainnamens. Du bekommst hier praktische Tipps, wie du zu der perfekten Adresse deines Blogs, deiner Webseite oder Landingpage kommst.

Tipp 1: Kurzer Domainname

Domainnamen sollten immer möglichst kurz und knackig sein, somit ist die Gefahr geringer, dass der User sich vertippt. Gerade auf Mobilgeräten kann die Eingabe eines längeren Domainnamens auch sehr mühsam sein. Außerdem solltest du auch Kombinationen aus mehreren Wörtern, die mit etlichen Bindestrichen getrennt werden, eher vermeiden.

Als Faustregel bei der Domainsuche gilt: Länger als 20 Zeichen sollte der Name nicht sein – in der Kürze liegt die Würze.

Tipp 2: Einfacher Domainname

Bei der Wahl eines neuen Domainnamens solltest du dir vorstellen, dass du diesen ganz einfach am Telefon weitergeben kannst, ohne ihn aufwendig buchstabieren zu müssen. Gelingt das? Dann hast du schon die halbe Miete! Komplizierte oder ungewöhnliche Schreibweisen solltest du daher vermeiden.

Lässt dein Domainname unterschiedliche Schreibweisen zu? Also zum Beispiel mit einem „ä“? Dann sichere dir auch die Variante mit „ae“, damit sich potenzielle Besucher deiner Seite nicht im Web-Nirvana verirren und plötzlich ganz woanders landen. Schließlich sollen sie ja auf deine Seite und nirgendwo anders hin 😉 Und Achtung: Gern schnappen sich auch Wettbewerber Domains mit ähnlichen Schreibweisen.

Oft sollten auch bei den Domainnamen mögliche Schreibfehler oder andere Schreibweisen mit bedacht werden. Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Beinhaltet dein Domainname das Wort „Foto“ so solltest du auch die Variante mit „Photo“ registrieren. 

Ein weiterer wichtiger Punkt für einfache Domainnamen: Viele Webseiten werden auch im Freundes-,  Bekannten- oder Kollegenkreis empfohlen. Sind die Domainnamen schlecht auszusprechen oder schwer zu merken, so wird daraus oftmals keine bekannte Webseite und damit kein erfolgreiches Projekt.

Tipp 3: Top-Level-Domain (TLD)

Die Endung deiner Wunschadresse sollte natürlich eine gängige und damit möglichst der Allgemeinheit bekannte Endung beinhalten. Für deutsche Webseiten ist die erste Wahl meist eine .de-Domain. Allerdings ist die Auswahl von kurzen und knackigen .de-Domains mittlerweile recht begrenzt. Trotzalledem solltest du zuerst mögliche Varianten mit den Endungen .de, .com oder .net ausprobieren. Wenn diese TLDs schon vergeben sind, dann stehen vielleicht noch Kombinationen mit Domainendungen wie .info, .org oder .eu zur Verfügung.

Alternativ dazu gibt es hunderte neue Top-Level-Domains (kurz nTLDs) die noch eine sehr große Auswahl an Möglichkeiten bergen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Hier sind noch viele Kombinationen mit einprägsamen Domainnamen möglich, die auch lokale Identitäten wiederspiegeln, wie zum Beispiel: .berlin, .bayern oder .hamburg.

Weiterhin gibt es auch Domainendungen für spezielle Branchen wie zum Beispiel: .club, .bar, .bio, .fit, .film, .immobilien oder .florist.

Selbstverständlich sind auch witzige Endungen wie beispielsweise: .monster möglich, sofern sie zur Webseite und dem Thema an sich passen.

Tipp 4: Keywords im Domainnamen

Du möchtest deine Webseite zum Verkaufen nutzen? Dann musst du erst einmal überlegen, welches Keyword die potenziellen Kunden suchen werden, um auf deine Webseite zu gelangen. Bietest du zum Beispiel Kindersachen an, so sollten die Wörter „Kinder“ und „Sachen“ in die Domain integriert sein. Sind in dieser Kombination schon alle kurzen Domains belegt, so kannst du um das Thema herum kreativ werden und beispielsweise folgende Kombinationen ausprobieren: Kinder-klamotten.de, Kindersachen-hamburg.com oder preiswerte-kindersachen.de. Aber auch hier gilt wieder: mehr als ein Bindestrich sollte der Domainname nicht beinhalten, da der Name dann schwer zu merken ist und auch weniger seriös wirkt.

Zu dem Thema „Keyword-Domains“ findet man immer wieder widersprüchliche Aussagen, ob diese das Ranking bei Google positiv oder negativ beeinflussen. Fakt ist aber: Wenn der User ein Keyword sucht und dieses bei der Google-Suche bereits im Domainnamen sieht, so fühlt er sich bestätigt, dass er auf der Webseite genau das findet, was er sucht. Und letztendlich werden Webseiten zwar auch gebaut, um sie bei Google im perfekten Licht erscheinen zu lassen, aber besuchen sollen sie ja immer noch echte Menschen. Also sollte auch der Domainname den User ansprechen und ihm das Gefühl geben, dass er auf deiner Seite perfekt aufgehoben ist.

Wenn du schon einen bekannten Namen hast, dann solltest du diesen in deinen Domainnamen integrieren. Denn viele Menschen werden in diesem Fall exakt diesen Namen suchen und dich beziehungsweise deine Webseite dann viel schneller finden.

Tipp 5: Keine Zahlen und Umlaute

Da Domainnamen einfach gehalten werden sollten, sind auch Zahlen schwierig. Oder möchtest du immer dazu sagen müssen: „Nein, nicht ausgeschrieben, sondern die 24 als Zahl nach dem Wort“. Auch gilt es möglichst Umlaute zu vermeiden, da viele E-Mail-Programme noch immer Probleme mit Umlauten im Domainname haben. Und sicher möchtest du auch die gleiche E-Mail-Domain nutzen und hier nicht auf alternative Schreibweisen switchen müssen.

Tipp 6: Domainnamen checken

Ein tatsächlich ernst gemeinter Hinweis zum Schluss: Bitte prüfe die Verfügbarkeit deines Wunschnamens – auch mit mehreren Endungen und verschiedenen Schreibweisen. Es soll tatsächlich schon Fälle gegeben haben, bei denen die Leute voller Enthusiasmus bereits Flyer und Visitenkarten mit dem Domainnamen haben drucken lassen, aber die Verfügbarkeit dessen nicht geprüft haben. Als sie das nachgeholt haben, kam das böse Erwachen: Jemand anderes hatte die gleiche Idee und nutzt diese Domain bereits. Welch Fauxpas! Das sollte dir natürlich nicht passieren 😉 Also: Viel Spaß bei der Wahl deines Domainnamens und natürlich viel Erfolg mit deinem Projekt.

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