Die eigenen Prioritäten richtig setzen!

Hallo liebe Leser.

Nun ist es letzte Woche passiert und ihr habt keinen neuen Eintrag in meinem Gründertagebuch vorfinden können. Ich wusste, dass dieser Tag irgendwann kommen wird. Irgendwann ist die Zeit, an dem die Prioritäten ins Spiel kommen und der eigene (Wochen-) Plan nicht aufgeht.

Mein aktueller Stand

Wie ihr in den ersten Einträgen in meinem Gründertagebuch mitbekommen habt, schaue ich derzeit auf meine vorbereitenden Tätigkeiten zurück und berichte euch darüber. Ich fasse einzelne Tätigkeiten zusammen und verkürze somit den Zeitverlauf der Tätigkeiten. Mein Ziel ist es mit meinen Einträgen im Gründertagebuch irgendwann bei den Geschehnissen der jeweiligen aktuellen Woche anzukommen.

Derzeit beschäftige ich mich sehr intensiv mit meiner Website. Bis wir allerdings bei diesem Stand sind, werden noch ein paar Einträge im Gründertagebuch erfolgen.

Ich will euch gerne quasi vom Start weg mitnehmen. Dadurch könnt ihr an jedem größeren Schritt dabei sein. Es wäre schade, wenn ich sofort beim aktuellen Stand anfangen würde. Dadurch würden viele vorbereitenden und spannende Schritte und Themen wegfallen.

 

Was ist in der letzten Woche passiert?

In der Einleitung hatte ich bereits darauf hingewiesen, dass ich es in der letzten Woche nicht geschafft hatte, einen neuen Eintrag in meinem Gründertagebuch zu verfassen. Die Ursache für den fehlenden Eintrag lag an verschobenen Prioritäten in meiner Wochenplanung.

In meinem ersten Eintrag im Gründertagebuch (https://www.sidepreneur.de/willkommen-beim-gruendertagebuch/ ) hatte ich berichtet, dass ich in der Unternehmensberatung tätig bin. Durch meinen Hauptjob kommt es vor, dass meine Tage und Wochen teilweise fremdgesteuert sind. Somit kann ich meine Tage und Wochen nicht immer exakt planen. Trotz, dass wir aktuell mit Corona-Einschränkungen leben müssen und kaum Reisen dürfen, war es bei mir in der letzten Woche der Fall. Ich durfte für mehrere Tage zu meinem Kunden reisen.

Wer schon einmal für einen Kundentermin wohin gereist ist, wird wissen, dass dadurch die normale Tagesplanung über Bord geworfen werden kann. Somit waren für mich auch meine jeweiligen „eingeräumten“ Zeitfenster für die selbständige Nebentätigkeit an den betroffenen Tagen weg.

 

Mein Tagesablauf

Bei mir sieht ein normaler (Wochen-) Tag meist so aus, dass ich in der Früh, bevor ich mit meinem Hauptjob anfange, mir ein Zeitfenster zwischen einer und anderthalb Stunden für meine nebenberufliche Selbständigkeit einrichte. Das Zeitfenster ist davon abhängig wie mein Morgen verläuft. In der Regel klingelt mein Wecker gegen sechs Uhr und spätestens um 7 Uhr sitze ich dann bereits am Schreibtisch.

Abhängig davon wie lang mein regulärer Tag geht, kann ich mich vor dem Abendessen noch um kleinere Punkte aus meinem Wochenplan für meinen Nebenjob kümmern. Meistens geht das leider nicht ganz auf, da mein Hauptjob oft bis zum Abendessen meine volle Aufmerksamkeit benötigt.

Nach einer Pause für das Abendessen kann ich es regelmäßig noch einrichten mindestens eine weitere Stunde an Aufgaben für meinen Nebenjob zu arbeiten.

Nun war diese Aufteilung in der letzten Woche, aufgrund meiner Dienstreise, nicht möglich. Dadurch sind einige angedachte Zeitfenster entfallen und Themen sind liegengeblieben.

 

Meine Prioritäten

Neben der Herausforderung, dass ich nur eingeschränkte Zeitfenster für meine Nebentätigkeit habe, kommt noch die Herausforderung hinzu diesen Blog zu verfassen. Aktuell muss ich meine vorhandene Zeit unter diesen Punkten aufteilen:

  • Hauptberuf
  • Selbständige Nebentätigkeit
  • Einträge für mein Gründertagebuch
  • Privatleben

Damit ich all die Punkte unter einen Hut bekomme, muss ich mir Prioritäten setzen und ein gutes Zeitmanagement aufweisen.

Für mich stellt sich nicht die Frage, welcher der oben aufgeführten Punkte an oberster Priorität steht. Das ist für mich selbstverständlich mein Hauptberuf. Dieser sichert mir ein regelmäßiges Einkommen und ernährt mich und meine Familie.

An zweiter Stelle steht für mich der Aufbau meiner selbständigen Nebentätigkeit. Diese erfordert, gerade am Beginn, sehr viel Aufmerksamkeit und Input. Und ohne einen Fortschritt bei meiner nebenberuflichen Tätigkeit hätte ich keinen Input für mein Gründertagebuch.

An dritter Stelle folgt mein Gründertagebuch. Es macht mir Spaß euch bei meinen Schritten dabei zu haben und darüber zu berichten. Zwar ist die Erstellung eines jeden einzelnen Eintrages mit Aufwand verbunden, aber dies mache gerne.


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Wie setze ich meine Ziele?

Damit ich meine Zeit so effektiv wie möglich nutze und dabei auch meine Ziele verfolgen kann, wende ich die folgende Vorgehensweise an. Gerade dann, wenn nur wenig Zeit vorhanden ist und zeitgleich an unterschiedlichen Themen gearbeitet wird, ist es wichtig Prioritäten zu setzen und zu wissen welche Ziele man jeweils verfolgt.

Um meine Ziele für die nebenberufliche Selbständigkeit und mein Gründertagebuch erfüllen zu können, habe ich mir zu Jahresbeginn Jahresziele gesetzt. Von den Jahreszielen konnte ich jeweils Ziele für das jeweilige Quartal und den entsprechenden Monat setzen.

Anhand meiner Monatsziele erarbeite ich einen Monats- und Wochenplan. Der jeweilige Wochenplan dient mir jeweils als Orientierung für die jeweiligen Tage.

Durch dieses Vorgehen stelle ich für mich sicher, dass keine Punkte liegen bleiben und der Fokus auf den wichtigen Punkten liegt. Selbstverständlich passe ich Punkte auch flexibel an bzw. nehme neue Punkte, sobald sie aufkommen mit in meine Planung auf.

 

Regelmäßige Rückschau

Neben der Planung ist es aus meiner Sicht auch wichtig zu beurteilen, ob ein Wochen- oder Monatsplan funktioniert hat. Aus diesem Grund gehört es für mich dazu, nachdem eine Woche oder ein Monat vorbei ist, rückblickend darauf zu blicken. Dabei ist für mich wichtig einen Blick auf die Punkte zu werfen, welche gut gelaufen sind. Dadurch kann ich Verbesserungen für mich für die kommenden Wochen und Monate ausmachen. Zusätzlich werfe ich einen Blick auf Punkte, welche entweder schlecht gelaufen sind oder Punkte, welche ich nicht abschließen konnte.

Durch dieses Vorgehen kann ich sicherstellen, dass sich keine ungewollten negativen Muster bei mir einschleichen. Dadurch versuche ich mich und meine Arbeitsweise kontinuierlich weiter zu entwickeln.

Wer gerne mehr zu diesem Vorgehen erfahren will, kann sich den neuesten Sidepreneur-Podcast zu genau diesem Thema anhören. Er ist hier zu finden und es lohnt sich reinzuhören!

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Tools und Tricks

Es gibt mittlerweile sehr viele Tools, die zur Unterstützung bei der Definition der eigenen Ziele helfen. Persönlich nutze ich im Wesentlichen für die Zieldefinition einen Stift und Zettel und ein Trello-Board.

Ihr fragt euch sicherlich wie das zusammen passt? Für meine Jahres- und Quartalsziele nutze ich jeweils Stift und Zettel. Bei den großen und übergeordneten Zielen fällt es mir leichter, wenn ich diese frei zu Papier bringe. Diese lassen sich dann für mich auch einfacher an einer zentralen Stelle platzieren, so dass ich immer wieder schnell darauf zurückgreifen kann.

Hier liegt auch bereits ein erster Tipp von mir. Die eigenen Ziele idealerweise immer vor Augen haben und sich regelmäßig damit beschäftigen!

Für die Detailarbeit, wie z.B. Monats- und Wochenplanung, nutze ich ein Trello-Board. Auf dieses kann ich schnell zugreifen und Punkte einfach ändern. Auch lassen sich damit für mich schnell Notizen usw. pflegen. Oft habe ich eine Idee / Inspiration zu einem bestimmten Thema. In solch einem Fall ist mein Handy schnell gezückt und die jeweilige Inspiration wird im Trello-Board schnell und einfach vermerkt.

Das Trello-Board nutze ich dann auch auf tagesaktueller Basis, um einzelne Punkte abhacken zu können. Nichts ist schöner, als Erfolge zu haben, in dem Punkte erledigt werden. Das motiviert mich und bereitet die Basis für eine gute Abarbeitung sämtlicher Punkte.

Zu guter Letzt noch ein Tipp aus meiner eigenen Erfahrung. Auch wenn alles immer stressig wirkt und man persönlich viel vor der Brust hat. Jeder sollte Auszeiten für sich einplanen und die Seele baumeln lassen. Das hilft ungemein, um Energie zu tanken und immer mal wieder einen klaren Kopf zu bekommen.

 

Ausblick

Nach dem heutigen Eintrag und dem Blick auf meine Prioritäten und wie ich mit meinen Zielen umgehe, wird sich der nächste Eintrag im Gründertagebuch wieder um meine Schritte rund um den Start in die nebenberufliche Selbständigkeit drehen.

 

Bis dahin alles Gute

Euer Markus

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