Die wichtigsten Zutaten für deine Medienauswahl und zielführende Kundenkommunikation

Die wichtigsten Zutaten für deine Medienauswahl und zielführende Kundenkommunikation – schnell und einfach!

Als Sidepreneur ist es nicht immer leicht, alles unter einen Hut zu bringen. Manches bleibt auf der Strecke. Schließlich ist die Zeit für nebenberuflich Selbstständige wie dich begrenzt.

Dein Hauptjob gibt dir zwar finanzielle Sicherheit, dein Side-Business soll aber auch profitabel sein, oder? Du musst deine Zeit optimal einteilen: um aktuelle Kundenprojekte abzuwickeln, neue Kunden zu akquirieren und Kundengespräche zu führen. Für dein eigenes Marketing bleibt dabei oft wenig Zeit…

Zwischendurch ein Bild auf Facebook und Instagram posten,  weil da bist du sowieso jeden Tag online. Oder du schreibst hin und wieder eine kurze Kolumne in einer Zeitschrift oder einen Blog. Hauptsache es geht schnell und du bist sichtbar.

Doch hast du dir schon einmal die Frage gestellt, ob es die „richtigen“ Medien für dich und deine Zielkunden sind? Ob deine Botschaften überhaupt dort ankommen, wo sie sollen. Und ob du die Inhalte kommunizierst, die deine Zielkunden hören wollen?

In diesem Artikel zeige ich dir die wichtigsten „Zutaten“, wie du genau das erreichst: Du wählst die passenden Medien und Inhalte aus. Und du schaffst die Basis, auf die du immer wieder zurückgreifen und in den sämtlichen Marketing-Bereichen anwenden kannst!

Alles eine Frage der Zutaten!

In deiner Küche kannst du mit einer Vielzahl an Zutaten kochen. Oder du zauberst schnell mit wenigen, ausgewählten Zutaten ein leckeres Menü. So ist es auch mit deinem Marketing.

Du brauchst keine Unmenge an verschiedenen Marketing-Maßnahmen, Kommunikationskanälen und Inhalten. Weniger ist oft mehr … oder anders ausgedrückt: Viel hilft nicht immer viel!

Deine Zutatenliste
in der Marketing-Küche

Du brauchst nicht viel:

  • etwas Positionierung
  • ein Schuss Zielkunden-Beschreibung
  • und ein klein wenig Marktanalyse

Du brauchst kein umfangreiches Marketingkonzept und ausgeklügelte Kunden-Personas. Für dich als Sidepreneur soll es schließlich schnell gehen! (Wenn du ein Marketingkonzept oder Kundenpersonas hast, umso besser :-))

Schauen wir uns die wichtigsten Marketing-Zutaten etwas genauer an:

Marketing-Zutat 1: Deine Positionierung

Mit deiner Positionierung bestimmst du, wie dich deine Zielkunden wahrnehmen und was sie über dich denken. Und welches Angebot (Produkte, Dienstleistungen, Service) du deinen Kunden bietest.

Denn nicht nur du als Sidepreneur darfst es dir einfach machen. Auch dein Gehirn tut das. Und dazu denkt es in Schubladen. Alles was du wahrnimmst, steckt dein Gehirn automatisch in eine bestimmte Schublade.

Ziel deiner Positionierung ist, dass du mit deinem Angebot in der richtigen Schublade in den Köpfen deiner (potenziellen) Kunden landest. Am besten in einer Schublade, in der du der perfekte Anbieter für deine Kunden bist. Wenn in dieser Schublade dann auch noch wenig Konkurrenz herrscht – perfekt!

Dazu musst du dich klar und eindeutig positionieren. Hab’ keine Angst, nicht nur deine Stärken, Fähigkeiten und deine Expertise zu zeigen. Sondern auch dich persönlich mit deinen Ecken und Kanten. Und natürlich auch deinen inneren Antrieb, dein „Warum“ für dein Business. Denn deine Persönlichkeit ist das, was dich einzigartig macht!

Gerade für dich als Sidepreneur (oder Solopreneur) ist deine Persönlichkeit ein wesentlicher Teil deiner Positionierung! Denn oft kannst du nicht mit großartigen Kunden-Referenzen punkten. Oder dich mit großen Werbekampagnen von deinen Mitbewerbern abheben. Auch hast du als Sidepreneur das Problem, dass du vielleicht nicht für Voll genommen wirst, weil du dein Business nur „nebenbei“ betreibst. Dein Warum – also warum du neben einer Festanstellung „dein Ding“ machen möchtest, warum du für das brennst, was du als Sidepreneur tust – ist dein bestes Unterscheidungsmerkmal zu deinem Mitbewerb. Und dein bestes Kunden-Argument. Zeige deine Begeisterung für dein Thema, für dein Business, und stecke deine Kunden mit dieser Begeisterung an!

Marketing-Zutat 2: Deine Zielkunden

Viele Selbstständige und Unternehmen sehen „alle“ als ihre Zielkunden. Das ist aber die schlechteste Zielgruppe, die du haben kannst. Denn wenn du versuchst, alle anzusprechen, wirst du keinen “so richtig” erreichen.

Wie willst du auf deine Kunden eingehen, wenn du „allgemein“ kommunizierst? Und wie willst du mit deinem Angebot gezielt ihre Probleme lösen und Bedürfnisse stillen, wenn du sie nicht kennst?

Darum gilt: „Kenne deine Kunden so gut wie du dich kennst!“ – du musst mit deinen Zielkunden sprechen und ihnen zuhören. Ich weiß, vor allem als Sidepreneur kostet es dich ein Stück deiner wertvollen Zeit. Aber glaube mir, du wirst dadurch so viel mehr Klarheit über deine Zielkunden und dein Angebot erhalten!

Du wirst erfahren

  • welche Probleme und Bedürfnisse sie haben
  • was sie von einer Lösung erwarten• welche Hindernisse sie auf dem Weg zu Lösung haben
  • wie du deine Lösung (also dein Angebot) gestalten solltest
  • wie sie kommunizieren bzw. welche Medien sie verwenden
  • welche Informationen sie (von dir) brauchen und auf welche Emotionen sie reagieren

Marketing-Zutat 3: Deine Marktanalyse

Damit du weißt, was am Markt passiert, welche Medien deine MitbewerberInnen nutzen und welche Inhalte sie kommunizieren, solltest du eine einfache Marktanalyse machen.

Suche dir dazu deine größten Mitbewerber heraus und beobachte ihre Social Media-Kanäle sowie Website und Blog für ein paar Wochen. Sofern verfügbar, kannst du auch kostenloses Info-Material anfordern (wie Freebies, Image-Broschüren oder Produktkataloge).

So bekommst du ein Bild davon, wie und was sie kommunizieren. Und du kannst wertvolle Rückschlüsse für dein eigenes Marketing – besonders aber für deine Kundenkommunikation – gewinnen!

Diese drei Zutaten sind die Basis, aus denen wir nun deine Kernbotschaft und Inhalte für deine Kommunikation zaubern. Und die passenden Medien für dich und deine Zielkunden finden.

Deine Kernbotschaft

Die Kernbotschaft ist die Grundaussage jeglicher Kommunikation mit deinen Kunden. Darum sollte sie vor allem deine Zielkunden emotional ansprechen und fesseln.

Für deine Kernbotschaft führst du einfach alle Antworten der drei Fragen zusammen:

  • Durch die Zielkunden-Beschreibung weißt du, was sie anspricht und relevant für sie ist.
  • Mit deiner Positionierung hast du bestimmt, wofür du stehst (Persönlichkeit!), was dein Angebot ist und was deine Zielkunden über dich denken, fühlen und sagen sollen.
  • Die Marktanalyse hat dir gezeigt, welche Merkmale du hervorheben musst, damit du dich von den deinen Mitbewerbern abheben kannst (Alleinstellungsmerkmal).

Kurz: dein Warum + dein Identität + dein Leistungsversprechen (Nutzen für Zielkunden) + dein Alleinstellungsmerkmal = deine Kernbotschaft

Deine Kommunikationsinhalte

Auf Basis deiner Kernbotschaft kannst du nun alle Inhalte deiner Kommunikation ableiten. Alles was du kommunizierst, sollte im Kern (!) deiner Kernbotschaft entsprechen:

  • Welche Geschichten erzählst du?
  • Welche Bilder verwendest du in deinen Posts, auf deiner Website, in deinen Werbemitteln? Was drücken diese Bilder aus?
  • Welche Statements und Zitate postest du?
  • Welche Fragen stellst du in den sozialen Medien? Um deine Zielkunden anzusprechen, zu aktivieren und in die richtige Richtung zu führen?
  • Welche Emotionen und Informationen braucht es dazu?

Egal ob du einen Social Media-Post vorbereitest, einen kürzeren Werbetext formulierst oder einen langen Blogartikel oder Medienbericht schreibst – deine Kernbotschaft gibt dir Orientierung und einen Rahmen. Damit du nicht mehr lange überlegen musst, sondern einfach und schnell zu den Inhalten kommst.

Auch ich war zu Beginn meiner Tätigkeit zum größten Teil angestellt und nebenbei selbstständig. Weil ich “mein Ding“ machen wollte. Das, was ich in der Festanstellung eben nicht verwirklichen konnte (Mittlerweile hat sich das Verhältnis gedreht und ich bin sozusagen nebenbei angestellt).

Wie vielleicht bei dir auch, lag mein Fokus im daily business: der Projektabwicklung und Kunden-Akquise. Obwohl ich es durch mein Marketing-Studium hätte besser wissen müssen, tappte auch ich in den ersten Monaten in die „Aktivitätsfalle“! Wenn ich einmal Zeit hatte, verfasste ich schnell einen Post für Facebook. Bei mehr Zeit kam dann auch mal ein Blogartikel heraus.

Ohne Orientierung durch meine Kernbotschaft waren die Themen vielfältig. Und ich musste jedes Mal auf’s Neue überlegen, was ich aktuell veröffentlichen sollte. Erst mit meiner Kernbotschaft ging es leichter – und vor allem schneller!

Auch wenn kurze Social Media-Posts relativ schnell und fast nebenbei gehen, solltest du zusätzlich längeren und hochwertigen Content liefern. Denn nur so kannst du auch deine Expertise unter Beweis stellen. Und musst dich im persönlichen Gespräch nicht lange und ausführlich bewerben und verkaufen.

Deine Medien

Wenn du die Inhalte deiner Kommunikation bestimmt hast, kannst du einfach die passenden Medien finden. Denn vor allem die Inhalte sind es, die deine Medienauswahl entscheiden.

Wenn du Sprüche, Statements und Bilder verwenden möchtest, bist du auf Facebook, Instagram oder Pinterest genau richtig. Für fachliche Texte oder längere Informationen sind LinkedIn oder auch ein eigener Blog oder Podcast sinnvoller. Sofern deine Zielkunden diese Medien nutzen …

Denn auch die Mediennutzung deiner Zielkunden spielt eine große Rolle. Welche Medien und Social Media-Plattformen nutzen sie? Damit deine Kommunikation nicht ins Leere geht, solltest du vorrangig diese Medien und Social Media-Plattformen nutzen. Es ist nicht zielführend, wenn du hübsche Bildchen auf Instagram postest, deine Zielkunden aber hauptsächlich auf LinkedIn unterwegs sind.

Dein Kommunikationsplan

Der eigene Kommunikationsplan ist etwas, das ich lange Zeit unterschätzt habe! Mittlerweile möchte ich nicht darauf verzichten. Einmal im Monat nehme ich mir die Zeit, sämtliche Posts zu planen, gestalten und schreiben. Ja, alles auf einmal! Das macht die ganze Social Media-Betreuung um einiges schneller. Zu den vorbestimmten Terminen werden die Inhalte dann automatisch gepostet.

Mit dem Ergebnis: Ich kann mich in der übrigen Zeit voll auf meine Kerntätigkeit konzentrieren. Und muss in Gedanken nicht zwischen laufenden Projekten, Contenterstellung und Social Media-Posts hin und her switchen.

Darum solltest du deine Inhalte vorbereiten und in den entsprechenden Medien – soweit möglich – vorplanen und automatisch veröffentlichen lassen.

Du wirst sehen, die Zeitersparnis und ablenkungsfreie Zeit ist unglaublich wertvoll. Vor allem, da Zeit ja ein essenzieller Faktor für dich als Sidepreneur ist!

FAZIT

Auch wenn es anfangs etwas Zeit und Hirnschmalz kostet, die drei Marketing-Zutaten auszuarbeiten, kannst du dir mit deiner Positionierung, deinen Zielkunden und der Mini-Marktanalyse viel Zeit ersparen.

Weil du so ganz einfach deine Kernbotschaft und Kommunikationsinhalte formulieren kannst. Die passenden Medien ganz einfach auswählen kannst. Und mit einem Redaktionsplan sämtliche Posts und Meldungen vorplanen und vorbereiten kannst.

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