Warum und wie du Facebook Gruppen als Selbständiger nutzen solltest

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Facebook ist das größte soziale Netzwerk für private Beziehungen und den Austausch unter Freunden. Jedoch rückt es auch immer stärker für unternehmerische Zwecke in den Fokus, da die Möglichkeiten bei über 1 Milliarde Nutzern riesig sind.

Hinzu kommt, dass man nur eine kleine Zahl von sozialen Netzwerken parallel pflegen will, denn der Aufbau und die Pflege eines Profils kostet Zeit und verursacht Arbeit und daher ist man nicht bereit, für jedes Thema einem neuen sozialen Netzwerk beizutreten. Viele Selbstständige nutzen daher lediglich drei Netzwerke zum Austausch mit Kollegen, Kunden und Partnern: Facebook, Xing und LinkedIn.

Da man als Privatperson bereits unzählige Stunden am Tag bei Facebook aktiv ist, was bei Selbstständigen und Unternehmern meist sogar etwas mehr ist als bei Privatpersonen, da sie das berufliche Potenzial des Netzwerkes kennen, haben sich auch viele unternehmerische Tätigkeiten dort hin verlagert. So wird Facebook immer häufiger genutzt zur Beschaffung von Informationen, zur Anbahnung von Kooperationen oder Kundenbeziehungen sowie zur Pflege des bereits bestehenden Kundenstamms.

Facebook bietet eine große Auswahl an Werkzeuge an, um genau diese Tätigkeiten umzusetzen – von Fanseiten zur Informationsbereitstellung und Kundenstammpflege, über Werbeanzeigen für die Kundenakquise bis hin zu einem bald startenden separaten Netzwerk für die Firmen-interne Kommunikation (Facebook at Work).
Insgesamt bietet Facebook ein sehr großes Potenzial für Selbstständige und Unternehmen aller Art, mit kostenpflichtigen aber auch einer Vielzahl an kostenlosen Werkzeugen. Eine dieser kostenlosen Funktionen sind die Facebook Gruppen.

Warum du Facebook Gruppen einer Fanseite bevorzugen solltest

Gerade weil Facebook für Unternehmen und Selbstständige viele Funktionen anbietet und einige davon auch kostenpflichtig sind, wie vor allem die Möglichkeit der Werbeanzeigen, möchte Facebook hier ihr Geld verdienen. Im letzten Jahr machte Facebook beispielsweise mit ihren Werbeanzeigen $3,59 Milliarden Umsatz.

Eine Maßnahme von Facebook, diesen Umsatz weiter zu erhöhen, ist die Einschränkung der Reichweite einer Fan-Seite. Die Reichweite einzuschränken bedeutet, dass du als Fanseiten-Betreiber nur noch einen Bruchteil deiner Fans mit deinen Posts und Veröffentlichungen erreichst, da nur noch diesem kleinen Anteil an Fans deine Nachrichten von Facebook angezeigt werden.

Wie groß der Anteil der Fans ist, die deine Posts sehen, hängt sehr stark von dem Post-Format und der Anzahl deiner Facebook Fans ab. Facebook zeigt beispielsweise deinen Fans Video- und Foto-Posts häufiger an, als normale Text-Posts. Durchschnittlich lässt sich ohne eine Werbeanzeige nur noch circa 10-30 % deiner Fans erreichen.

Möchtest du also die Reichweite bei deiner eigenen, eventuell sogar zuvor kostenpflichtig aufgebauten, Fanbase erhöhen, dann bittet Facebook dich erneut zur Kasse in Form von Werbeanzeigen. Mittels geschalteter Anzeigen kannst du ganz konkret deine Fans ansprechen und die Reichweite dadurch erhöhen.

Hier können Facebook Gruppen sehr viel effektiver sein und sind zudem noch kostenlos. Dieses lässt sie zu einem sehr wertvollen Werkzeug für Selbstständige werden.

Innerhalb dieser Gruppen können, je nach Einstellung durch den Gruppen-Admin, entweder nur er selber oder alle Mitglieder etwas posten und mit anderen Mitgliedern teilen.

Diese Nachrichten werden dann auch allen Mitgliedern angezeigt und Dank der Voreinstellungen werden diese sogar per “Notification” darauf hingewiesen, dass ein neuer Beitrag in einer Gruppe veröffentlicht wurde. Natürlich können Mitglieder diese auch deaktivieren, jedoch geschieht dieses eher selten. Insgesamt erzielst du innerhalb deiner Gruppen also eine höhere Reichweite bei deinen Fans oder in dem Fall Gruppen-Mitglieder, da hier die Reichweite nicht eingeschränkt wird.

Zudem kannst du in Gruppen eine etwas persönlichere Kommunikation mit den Mitgliedern aufbauen, da du nicht im Namen deines Unternehmens einen Post veröffentlichst, sondern als private Person. Dieses lässt das Gespräch nicht “von oben herab” wirken, sondern als persönliche Diskussion beginnen.

Vor allem auch für den Aufbau einer Community sind Gruppen zu empfehlen, da dort jedes Mitglied seine Erfahrung mitteilen und spannende Storys oder Links teilen kann sowie mit anderen Mitgliedern eine Diskussion beginnen kann. Facebook-Seiten sind eher ein “Push”-Kommunikationskanal in eine Richtung (von dir zu deinen Fans), wohingegen bei Gruppen von jedem einzelnen Mitglied ein Beitrag veröffentlicht werden kann und somit ein Diskussionsforum in alle Richtungen entsteht.

Aus genau diesem Community-Gedanken habe auch ich für den Sidepreneur-Auftritt bei Facebook eine Sidepreneur Gruppe eingerichtet, auf die ich größeres Augenmerk lege als auf die Sidepreneur-Fanseite, denn ich möchte möglichst viele Diskussionen und einen regen Austausch unter (angehenden) Sidepreneuren erzielen.

Und erfreulicherweise wächst die Mitgliederzahl der Sidepreneur-Gruppe stetig und vor allem entstehen dort die ersten Diskussionen, gestartet von anderen Mitgliedern. Dieses ist super und wird sich in naher Zukunft bestimmt weiter intensivieren. Lade also gerne deine Kollegen und jeden ein, der sich für die nebenberufliche Selbstständigkeit interessiert.

Neben der uneingeschränkten Reichweite und der persönlicheren Kommunikation mit den Mitgliedern, bietet Facebook innerhalb der Gruppen darüber hinaus noch sehr nützliche Funktionen wie das Stellen einer Umfrage oder das Erstellen und Veröffentlichen von Dateien. Hiermit können weitere, unternehmensnahe Interaktionen angeregt werden.

Angemerkt sei noch, dass zur Außendarstellung eine hohe Anzahl an Fans einer Unternehmens-Fan-Seite sehr gut sein kann, da sie bei einem Betrachter eine gewisse Seriosität und ein Vertrauen implizieren, was für z.B. E-Commerce Unternehmen wichtig sein kann. Liegt einem aber mehr an dem direkten Austausch mit den Interessenten oder dem Aufbau einer Community, dann sind Gruppen deutlich zu bevorzugen.

Wie du Facebook Gruppen als Selbstständiger nutzen kannst

Für dich als (angehender) Sidepreneur können die Facebook Gruppen auf vielfältigste Art und Weise einen Mehrwert erzeugen, sowohl als beitretendes Gruppen-Mitglied wie auch als organisierender Admin einer oder mehrerer Facebook-Gruppen.

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Facebook Gruppen als Mitglied nutzen

Mittels Suche innerhalb von Facebook kannst du in die endlos reichenden Tiefen von Facebook und die nicht enden wollende Anzahl an deutschen und internationalen Facebook Gruppen eintauchen. Doch Vorsicht, hier kannst du schnell Produktivität einbüßen und mehrere Stunden damit verbringen, nach spannenden Themengruppen und deren Inhalte zu suchen.

Nutze Facebook Gruppen zur Information und Interaktion

Durch ein aktives Beteiligen an den laufenden Diskussionen oder durch das Starten neuer Posts innerhalb einer Gruppe kannst du eine Menge wertvolle Informationen, persönlichen Erfahrungen und ganz konkreten Ratschlägen zu deinen Fragen, Hürden und Herausforderungen erhalten. Wie in jeder Gruppe, innerhalb von Facebook und im realen Leben, sollten Interaktionen möglichst in beide Richtungen verlaufen. Auch hier gilt das Sprichwort: “Wer gibt, dem wird gegeben”. Teile demnach auch dein Wissen und beantworte viele Fragen, denn dann wird auch dir gerne geholfen.

Eine Mitgliedschaft und eine aktive Teilnahme in einer Gruppe, die dich interessiert, ermöglichen dir zugleich auch die Mitglieder als potentielle Zielgruppe für zukünftige Produkte oder Dienstleistungen kennen zulernen. Du kannst die Vorgänge innerhalb der Gruppe beobachten und für dich entscheiden, ob es dir Spaß macht, intensiv mit diesen Menschen und somit mit dieser Zielgruppe zusammen zu arbeiten. So kannst du kostenlos und in kurzer Zeit testen, ob eine spezielle Nische sowie eine spezielle Zielgruppe für dich geeignet sind und ob du in diesem Bereich deine Selbstständigkeit bzw. ein Unternehmen aufbauen möchtest.

Positioniere dich als Experte

Hast du deine Nische und somit eine Zielgruppe gefunden, in der du deine Selbstständigkeit aufbauen möchtest, dann beginne in den Facebook Gruppen, in denen diese Personengruppen aktiv sind, zu Interagieren und dich aktiv an der Lösung der Probleme und Diskussionen der anderen zu beteiligen. Schaffst du es in diesen Gruppen, die ersten Fragen und kleinen Probleme durch Ratschläge oder das Verweisen auf Informationsquellen zu lösen, dann kannst du dich langsam bei dieser Gruppe von Menschen als Experte positionieren und Vertrauen in dein Wissen und deine Person aufbauen.

Deine Plattform/Produkt/Dienstleistung bekannt machen

Sobald Vertrauen besteht und die Mitglieder dich als Experte auf einem Gebiet ansehen, kannst du ihnen auch direkt deine Plattform oder dein Produkt/Dienstleistung vorstellen. Viele werden sich freuen, von deinem Wissen noch stärker profitieren zu können indem sie dein Angebot wahrnehmen.

Nutze eine Gruppe in der du Mitglied bist jedoch nicht ausschließlich zur Bekanntmachung deines Angebotes, es sei denn genau dazu ist die Gruppe da, denn sonst wirkt es als “plumpe” Werbung und vergrault eher Kunden als es neue anzieht.

Die gerade erwähnten Gruppen zur Bekanntmachung von Angeboten, zum Verbreiten von Blogposts oder anderen Produkten funktionieren wenig bis gar nicht und nerven auf die Dauer eher. Daher empfehle ich dir, dass du dich lieber in Themengruppen als Experte präsentierst und anschließend dein Produkt/Dienstleistung dort positioniert.

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Facebook Gruppen als Initiator/Admin nutzen

Findest du keine passende Gruppe für dein Thema oder möchtest du die Personen in dieser Gruppe selber bestimmen, dann öffne doch einfach eine eigene Gruppe. Hier bieten sich viele Anlässe und jede Gruppe kann dir einen deutlichen Mehrwert liefern.

Aufbau einer VIP-Gruppe

Möchtest du mit bestimmten Personen aus deiner Zielgruppe in engeren Kontakt treten und dich regelmäßig austauschen, so macht eine Facebook Gruppe sehr viel Sinn. Beispielsweise kannst du deine treuesten Fans, deine Stammkunden, oder eine erste Auswahl an Personen in eine Gruppe zusammenfügen, die dir immer wieder Feedback und wichtige Information weitergeben. Diese Gruppe wird sehr eng in den Entwicklungsprozess deines Produktes eingebunden und sie helfen dir, beim Launch deines Produktes/Dienstleistung auch den Ziel-Markt zu treffen.

Dadurch dass auch geschlossene Gruppen erstellt werden können, kann man als Admin jeweils entscheiden, welche Person in dieser Gruppe zugelassen wird und welche nicht. Dadurch lassen sich auch sehr gut Facebook Gruppen für spezielle Kundengruppen erstellen, die beispielsweise ein Angebot bei dir gekauft haben und nun in dieser Gruppe noch enger von dir betreut werden, beispielsweise in Form von Coaching oder Frage-Sprechstunden.

Aufbau einer Community rund um ein Thema

Möchtest du nicht nur für dein Unternehmen oder dein Produkt eine Gruppe eröffnen sondern eine Community rund um ein speziellen Thema aufbauen, dann sind auch hierfür Facebook Gruppen sehr gut geeignet. Mit einem breiteren Themenansatz als nur dein Produkt kannst du eine Menge an Menschen ansprechen, die eine Anlaufstelle für den Austausch mit Gleichgesinnten suchen. Hier werden dann auch schneller Interaktionen durch die Gruppenmitglieder gestartet, da diese sich rund um das Schwerpunktthema austauschen wollen. Innerhalb dieser Communities werden gegenseitige Hilfestellungen geleistet und es bahnen sich nicht selten auch Kooperationen zwischen den Mitgliedern an.

Facebook-Gruppe nutzen für den Kundensupport

Um allen Kunden nach einem Kauf deines Produktes weiteren Support anzubieten, kannst du dieses statt per E-Mail dann auch innerhalb einer Facebook Gruppe realisieren. Hier sammeln sich alle Fragen die du einzeln beantworten kannst, die aber auch für die anderen Mitglieder einsehbar und durchsuchbar sind. So entsteht ein Archiv an Fragen rund um dein Produkt oder deine Dienstleistung die den Kunden als Support weiterhelfen. Dadurch vermeidest du zudem, dass du mehrfach die gleiche Frage beantworten musst.

Facebook-Gruppe mit Test-Kunden bzw. für einen Pre-Sales

Möchtest du ganz konkret ein Produkt verkaufen, dann erinnere dich daran, dass du möglichst klein starten sollst um frühzeitig am Markt das Kundenfeedback einzusammeln. Genau hierzu kannst du eine Facebook Gruppe eröffnen, in die du Person einlädst, die dein Produkt als erstes testen und mit dir weiter entwickeln möchten. Ebenfalls kann diese Gruppe als Pre-Sales Gruppe für Interessenten dienen, die darin erste Informationen zum Start deines Produktes finden und dann eventuell einen Rabatt erhalten, wenn sie als erstes dein Produkt kaufen.

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Tipps für den Aufbau einer Facebook Gruppe

Ich möchte dir noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie du eine Facebook Gruppe aufbaust und organisierst, denn dieses kann auf Dauer einiges an Zeit beanspruchen und Arbeit verursachen. Achte also auf folgende Hinweise:

  • Nimm dir Unterstützung in Form von weiteren Admins hinzu, wenn die Organisation und Pflege der Gruppe zu viel Zeit beansprucht.
  • Verfasse eine Willkommens-Nachricht mit den Regeln der Gruppe und pinne diese oben an die Gruppen Pinnwand, so dass jedes neue Mitglied direkt weiß, an welche Regeln es sich zu halten hat.
  • Nutze Tags und eine Beschreibung um den Interessenten deine Gruppe näher zu bringen und um in der Suche gefunden zu werden.
  • Versuche Interaktionen und einen belebten Austausch unter den Mitgliedern anzuregen. Dazu kannst du beispielsweise jedes Mitglied auffordern, sich vorzustellen, so dass direkt eine persönliche Nähe unter den Mitgliedern entsteht und jedes Mitglied weiß, mit wem man es zu tun hat.

 

Zur ersten Orientierung oder Inspiration zeige ich dir einmal einen Auszug aus Gruppen, in denen ich gerade als Mitglied und/oder Admin aktiv bin:

Business-relevant:

Sidepreneur – unsere Community rund um deine erfolgreiche nebenberufliche Selbstständigkeit (ein Muss wenn du bis hierhin gelesen hast 🙂 )

*** NEU*** Newsletter Challenge – eine Facebook Gruppe von Sebastian Canaves, die parallel zur kostenlosen 30-Tagen-Newsletter Challenge einen sehr intensiven Austausch ermöglicht

The 7 Day Startup – eine Facebook Gruppe rund um das Buch von Dan Norris “The 7 Day Startup” und der Herangehensweise, ein Produkt und Unternehmen schnell am Markt zu testen

How to start a Startup – eine sehr große (amerikanische) Gruppe rund um den Uni-Kurs von Sam Altman. Lesenwert für alle, die sich generell für Startups und viele Herangehensweisen interessieren

Freelance Jobs – eine Gruppe in der man sich auf die Suche nach Freelancer Jobs und Aufträge machen kann

Freelance Jobs / Full Time Jobs – eine weitere Gruppe in der Aufträge an Freelancer vergeben werden

regionale Startup Gruppen: Aachen Startups, Cologne Startups, Startup Düsseldorf, Hamburg Startups, Berlin Startups, Cologne Startup Jobs – lokale Gruppen rund um die Startup-Szene zum Austausch und zur Vernetzung

WordPress & SEO – Allgemeine Fragen – hier tauschen Experten ihr Wissen rund um SEO und WordPress aus. Es lohnt sich hier als Mitglied auch einfach nur mal zu lesen, wie man gewisse Dinge angehen muss. Und natürlich findest du hier am schnellsten Rat bei Fragen und Problemen

Webseiten kaufen/verkaufen – hier kannst du kleine Nischen-Webseiten kaufen oder verkaufen

Projektverkauf – auch hier werden Online-Projekte aller Art zum Verkauf angeboten

Wir sind Podcast Helden – eine Gruppe rund um das Thema Podcasten mit vielen hilfreichen Experten und langjährigen Podcastern…..aber auch immer mehr Neueinsteigern, da das Theam Podcast so langsam Fahrt aufnimmt

Coaching-Programme entwickeln – wenn du planst, ein Coaching Programm anzubieten, dann findest du hier immer wieder hilfreiche Tipps

Speziellere Gruppen / Persönliches:

Digitale Nomaden – für alle Freiheitsliebenden und ortsunabhängig arbeitenden Personen, die sich Digitale Nomaden bezeichnen, haben u.a. Tim Chimoy und Tina Plain von realworlddegree.com diese Gruppe ins Leben gerufen. Marcus Meurer, Dennis Hessenbruch und Jerome Dahdah unterstützen als Admins in der Gruppe. Bitte kontaktiere einen dieser Personen, um in die Gruppe aufgenommen zu werden.
ACHTUNG: Fernweh-Gefahr! 🙂

Die Scannerpersönlichkeit – eine Gruppe für alle Menschen, die sich der Scanner-Persönlichkeit zuordnen (Scanner-Typen nach Barbara Sher)

Projekt Phönix Ploypreneure – die Gruppe von Sebastian Thalhammer, rund um Multipotentials und Vielbegabte

Ideenhelden – eine Gruppe von ideenreichen, meist selbstständig arbeitenden Menschen mit vielen Talenten

Palettenmöbel selbst gebaut – sehr kreeative Menschen, die aus Paletten einfach alles an Möbeln und Inneneinrichtung bauen, was man sich vorstellen kann. Tolle Inspirations-Gruppe

Welche Gruppe habe ich noch vergessen oder kenne ich noch gar nicht, die für uns Sidepreneure noch hilfreich sein kann? Bitte nennt sie doch in den Kommentaren oder innerhalb unserer Sidepreneur Facebook Gruppe!
16 comments
  1. Danke für deine Infos…wie immer sehr lesenswert.

    Heutzutage wird der Post in einer Fanpage nicht mehr gestreut wie früher…es sei denn man bezahlt.
    Ein weiterer Vorteil ist das setzen eines Marketing Pixels für das Retargeting.

  2. Hallo Michael,

    danke für den interessanten Artikel. Ich bin gerade frisch mit meinem Blog gestartet – und damit auch mit meiner Facebook-Fanpage. An eine Gruppe hätte ich nie gedacht – irgendwie nutze ich die wenigen Gruppen, in denen ich selbst bin, nicht wirklich. Aber deine Argumente sind stimmig – und den Effekt, dass Posts nur noch sehr wenigen Fans angezeigt werden, kenne ich bereits von anderen Seiten.

    Vielleicht denke ich beizeiten ja doch mal über eine Gruppe nach.

    Danke für die Anregung!

    Beste Grüße
    Alex

    1. Hallo Alex,
      dein Blog sieht spannend aus! Es ist zunächst ein wenig Überwindung sich in Gruppen zu beteiligen, aber sobald man in dieser Community aktiv ist, macht es Spaß und löst so manche Herausforderung durch reines “Fragen”.

      Der Aufbau einer Gruppe kostet natürlich etwas mehr Zeit, da man, vor allem zu Beginn die Interaktionen noch selber antriggern muss, aber bei mir hat das nach ca. 1,5 Monaten und 100+ Mitgliedern nun wunderbar geklappt, dass immer mehr aktiv anderen Sidepreneuren helfen!
      Bin gespannt auf deine Gruppe!

  3. Das Problem was ich mit Facebook-Gruppen habe ist, dass ich mich oft zugemüllt fühle. Ich stelle die Benachrichtigung grundsätzlich aus, aber in der Timeline sehe ich dann, zumindest gefühlt, nur noch Gruppenbeiträge.

    Nichtsdestotrotz habe ich schon oft hilfreiche Tipps bekommen. Deshalb finde ich deinen Artikel trotzdem sehr wichtig. Es schlummern ja immernoch irgendwo ungenutzte Möglichkeiten.

    Liebe Grüße
    Conny

    1. Hallo Conny,
      manche Gruppen bringen mir persönlich auch nichts und dann deaktiviere ich zunächst die Notifications oder verlasse diese anschließend. Bei anderen bin ich aber auch gerne “stiller Teilhaber”,um einfach immer mal wieder wertvolle Happen aufzuschnappen.
      Oder man lässt sich die Informationen nicht automatisch anzeigen, sondern sagt sich, ich gehe jeden Freitag hinein und suche explizit nach Inhalten.

      Was nur wenige wissen: Jede Gruppe hat eine Suchfunktion oben rechts, mit der man ältere Diskussionen wiederfinden kann.

      Danke für deinen Kommentar und viele Grüße!

  4. Facebook-Gruppen sind auch hilfreich, um neue Webseiten zu entdecken… über die Gruppe Ideenhelden kam ich gerade auf Deinen Artikel 😉

    Wunderbare Tipps für die Nutzung von Facebook-Gruppen.

    Wer viel in Facebookgruppen UND mobil unterwegs ist, dem lege ich die App Facebook Groups von Facebook ans Herz.

    Liebe Grüße

    Nicole

    PS: Michael, welches Plugin nimmst du für das Abo von Kommentaren und Beiträgen unter dem Kommentarfeld?

    1. Hallo Nicole,
      du hast vollkommen Recht mir neuen Webseiten entdecken. Das geht mir auch oft so und die Facebook Gruppen App ist nicht schlecht, weil man so alles auf einen Blick hat.
      Für die Kommentare nutze ich die normale WordPress Funktionalität und dazu das Jetpack Plugin was dir die Funktion Abonnieren noch mal anbietet.

        1. Absolut! Jetpack ist (leider) auch bei mir eins der Plugins, die meine Seite langsamer machen. In einer ruhigen Minute werde ich auch noch mal analysieren, ob ich Jetpack wirklich brauche. ….noch keine Zeit gehabt.
          Falls du ein cooles Plugin findest, lass es mich doch gerne wissen! 🙂

  5. Lieber Michael,

    Danke für diesen Beitrag, der bei mir offene Türen einrennt. Als Mitglied bin ich von Gruppen absolut überzeugt, aber gerade hier muss man eine sinnvolle Auswahl treffen. So lese ich aktiv drei Autoren-Gruppen und bringe mich auch gerne dort ein. Bei den Werbegruppen stimme ich dir zu, die nerven nur und bringen nichts.

    Ich denke, sowohl beim Gruppen-Gründen als auch beim Beitreten sollte man sich eine Strategie zurecht legen und sich klar sein, was man überhaupt erwartet. Sonst ufert es bald aus. Vor der eigenen Gruppe schrecke ich (noch) zurück, weil ich nicht den ganzen Tag auf FB verbringen möchte, um Trolle und Werbespammer unter Kontrolle zu halten 😉

    Liebe Grüße
    Barbara

    1. Super Hinweis! Eine Strategie mit Zielen ist immer hilfreich!

      Bei der eigenen Gruppe hilft es, eine geschlossene Gruppe mit Bestätigung durch den Admin + Regeln oben pinnen + kleine Vorstellungsrunden um Trolle Und Werbespammer abzuhalten.
      Und falls das zu viel wird, nimm 1-2 weitere Personen als Admins hinzu: die aktivsten Personen deiner gruppe, Geschäftspartner, andere Sidepreneure in einem ähnlichen Feld…..so teilt ihr euch die Arbeit.

  6. Hallo Michael! Ich finde deinen Artikel sehr interessant. Ich bin erst seit ca. einem 1/2 Jahr bei fb und zur Zeit Mitglied in einigen Gruppen, befinde mich sozusagen noch auf “Beobachtungsposten”. Meine Idee wäre eine Art fb Galerie, da ich einige – wie ich denke- interessante Künstler kenne. Wäre das rechtlich möglich? Lg Susanne

    1. Hallo Susanne,
      ich finde deine Idee spannend. Künstlern eine Plattform zu geben, sich zu präsentieren könnte ein Möglichkeit sein – sowas wie eine Online-Galerie. Rechtlich betrachtet ist es wichtig, dass du dir überlegst, wie du die Bilder und vor allem welche Bilder du gerne bei Facebook präsentieren willst. Machst du Fotos von den Kunstwerken? Dann haben die Künstler unter Umständen keine Rechte an den Bildern. Nutzt du Bilder von den Künstlern selbst, musst das Urheberrecht beachten. Das bedeutet, dass du eine Einwilligung des Urhebers/Künstlers benötigst – insbesondere weil du Nutzungsrechte auf Facebook überträgst, sobald du ein Bild auf Facebook hoch lädst.
      Ich hoffe, ich konnte dir mit meiner Antwort weiterhelfen konnte. Wenn nicht, einfach nochmal schreiben 🙂

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