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Influencer Marketing: 4 Tipps für nebenberufliche Selbstständige

Der Start in die Selbstständigkeit ist nicht einfach. Aus diesem Grund wagen viele Unternehmer den ersten Schritt neben dem Job. Vor allem wenn Unternehmer online Dienstleistungen oder Produkte anbieten, kann eine Weile vergehen bis erste Erfolge sichtbar werden.

SEO-Maßnahmen greifen meistens erst langfristig, sodass die ersten 6 bis 12 Monate definitiv keine Besucheranstürme zu erwarten sind.

Aus diesem Grund ist es äußerst sinnvoll auf Social Media Plattformen zurückzugreifen. Bereits nach kurzer Zeit können Unternehmen eine größere Anzahl an Besuchern vom Social Media Profil auf die eigene Webseite leiten.

Social Media Plattformen bieten Unternehmen daher große Chancen für Umsatz- und Reichweitensteigerungen. Insbesondere Influencer Marketing Kampagnen können Unternehmen bei der Steigerung der Bekanntheit und Verkäufe unterstützen.

Was ist Influencer Marketing?

Influencer Marketing bietet Unternehmen die Möglichkeit Werbeinhalte durch reichweitenstarke Social Media Nutzer verbreiten zu lassen. Meistens handelt es sich um Nutzer, die einen hohe Reputation in Ihrer Nische besitzen.

In den meisten Fällen sind Influencer in einer oder 2 bestimmten Branchen tätig. Dies kann zum Beispiel der Mode- oder Fitnessbereich sein.

Im Gegensatz zum klassischen Empfehlungsmarketing überzeugt Influencer Marketing durch die Multiplikatoren. Wenn Influencer Inhalte teilen, erreichen diese nicht nur die Zielgruppe des Experten, sondern unter Umständen auch andere Nutzer.

Daher können Unternehmen so von Reichweiteneffekten profitieren.

Welche Vorteile bietet Influencer Marketing Unternehmern?

Auch für Unternehmer, die erst nebenberuflich selbstständig sind, bieten Influencer eine Reihe an Chancen.

Nach einer Studie des Bundesverbands für digitale Wirtschaft kauft mittlerweile jeder sechste deutsche Nutzer Produkte und Dienstleistungen, die von Influencern empfohlen wurden.

Dennoch sind trotz aller Vorteile auch einige Risiken für Unternehmen vorhanden. Immer mehr Nutzer greifen nämlich zu Bots und fingierten Abonnenten.

Diese Schein-Influencer bieten für Unternehmen keine Vorteile.

Was muss bei der Zusammenarbeit mit Influencern beachtet werden?

Für nebenberufliche Selbstständige ist es entscheidend sicherzustellen, dass Sie mit einem seriösen Influencer kooperieren.

In diesem Zusammenhang sind zwei Richtwerte entscheidend:

  • die Interaktionsrate und
  • die Überprüfung der Follower des Influencers.

Je mehr Nutzer mit den Inhalten des Influencers interagieren, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese

  1. Ihrem Social Media Konto folgen,
  2. Ihre Produkte über Instagram kaufen,
  3. mehr über Ihre Marke erfahren.

Eine Interaktionsrate von 5 bis 10 Prozent sollte Pflicht bei jedem Influencer sein. Dennoch besteht eine Ausnahme bei Instagram Konten mit mehr als 500.000 Followern. Dann kann bereits eine Interaktionsrate ab 3% interessant sein.

Ein weiteres Indiz, ob es sich um einen seriöses Influencer Profil handelt, ist ein Einblick in die Abonnenten. Jeder Instagram Nutzer hat die Möglichkeit die Follower der Influencer zu inspizieren.

Falls viele Abonnenten einen spamartigen Nutzernamen haben oder massenweise anderen Nutzern folgen, sollte auf den Influencer verzichtet werden.

4 Tipps für jede Influencer Marketing Kampagne

Eine Kampagne mit Influencern kann nebenberuflichen Unternehmern viel Erfolge bescheren. Dennoch ist es entscheidend einige grundlegende Hinweise zu beachten.

1. Mit Influencern auf Provisionsbasis zusammenarbeiten

In den meisten Fällen macht es Sinn Influencern eine Kooperation auf Provisionsbasis anzubieten.

Dann erhalten diese nur Geld, falls ein Verkauf oder eine Beratung stattfindet. Dies ist jedoch nur bei Influencern mit weniger als 50.000 Followern die Regel.

Über diesen Wert hinaus verlangen die Social Media Stars meistens eine Pauschalvergütung. Insbesondere die Nutzer, die eine Pauschalvergütung fordern, sollte sorgfältig überprüft werden.

2. Rechte an den Bildern der Influencer sichern

Viele Unternehmen möchten auch auf Plakatwerbung oder andere Offline Marketingmaßnahmen zurückgreifen. Um die Bilder der Influencer auch in solchen Marketingaktionen einzusetzen, sollten die Nutzungsrechte vertraglich geregelt werden.

Sonst können Unternehmer nicht auf die Bilder zurückgreifen und müssen erneut Geld in die Hand nehmen.

3. Instagram Shopping einrichten

Wer Instagram Nutzer durch Influencer auf das eigene Profil weiterleitet, hat erst einmal nur viele Besucher. Damit aus den Besuchern auch Käufer werden, ist Instagram Shopping ausschlaggebend.

Durch diese Funktion können Nutzer mit einem Klick vom Instagram Beitrag auf die Produktseite weitergeleitet werden. Weiterhin können die Anwender direkt den Preis im Beitrag sehen. Das erleichtert das Einkaufen und verschafft nebenberuflichen Selbständigen mehr Kunden.

4. Instagram Geschäftskonto verwenden

Ein Instagram Business Profil ist eine Grundvoraussetzung, um auf Instagram erfolgreich zu sein. Nur so ist es möglich Statistiken zu den veröffentlichten Inhalten abzurufen und Instagram Shopping zu nutzen.

Weiterhin kann man einige wichtigen Angaben zum eigenen Unternehmen hinterlegen. Dazu gehören die Anschrift, die E-Mail Adresse und die Homepage des Unternehmens.

Fazit

Wer Instagram Marketing erfolgreich betreiben möchte, sollte als Unternehmer auch auf Influencer zurückgreifen. Dadurch werden schließlich nicht nur mehr Menschen auf Ihr Unternehmen aufmerksam. Weiterhin folgen Ihnen mehr Leute und Sie können Ihre Verkäufe erheblich steigern.

 

Über den Autor

Niklas Hartmann

Niklas Hartmann

Niklas Hartmann ist bei ReachOn für die Gestaltung und Durchführung von Influencer Marketing Kampagnen zuständig. Vor allem betreut der Unternehmer Kunden aus dem Reise-, Mode- und Lifestyle Bereich.

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