Learnings aus meiner November-Lauf-Challenge und was das mit Business-Zielen zu tun hat.

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Wie Laufen und Business zusammenhängen

Vielen Dank, dass du wieder  zu einer neuen Episode des Sidepreneur®-Podcasts eingeschaltet hast. Diese Folge möchte ich nutzen, um dich an meinen persönlichen Erfahrungen aus meiner November-Lauf-Challenge teilhaben zu lassen.

Hier kannst du dir die Episode anhören:

 

Wer lieber lesen mag, hier entlang:

Vielleicht fragst du dich jetzt gerade, was das mit nebenberuflichen Gründen oder anderen Businessthemen zu tun hat. Ich kann dir nämlich sagen, eine ganze Menge und meine Erkenntnisse lassen sich super auf jedes Business, ob in Vollzeit oder nebenberuflich anwenden.

Wenn du den Sidepreneur®-Podcast schon ein bisschen länger verfolgst, hast du vielleicht schon mitbekommen, dass Sport jetzt nicht unbedingt zu meinen Leidenschaften gehört. In der Episode mit der Fitness Coach Kerstin Goldstein habe ich das anklingen lassen. In diesem Interview haben Kerstin und ich darüber gesprochen, warum es für Sidepreneure und ihr Business wichtig ist, Sport zu treiben und fit zu bleiben. Ich outete mich dort als absolute Sportverweigerin.

Dann kam Corona. Ja, dann kam Corona, aber den Startschuss für meine Laufaktivitäten gab tatsächlich eine Freundin, die mir so in einem Nebenersatz erzählte, dass sie jetzt regelmäßig laufen gehen und mittlerweile 45 Minuten am Stück laufen würde. Ich war da ziemlich angetriggert und dachte mir, Mist, das kann ich nicht und dabei sehe ich rein äußerlich viel fitter aus.

Am 3. Mai 2020 startete ich also mein Lauftraining. Hierzu habe ich mir eine Fitness-App heruntergeladen, um meine Erfolge auch zu tracken und den Überblick zu behalten und habe mir aber auch einen Trainingsplan im Internet gesucht, der mich fit machen sollte für 30 Minuten am Stück laufen. Ich legte sachte los mit Intervalltraining. Nicht gleich zu viel vornehmen, meinen Körper und meine Gelenke überhaupt erst einmal auf diese neue Belastung vorbereiten und einstimmen und vor allen Dingen dranbleiben.

Das Dranbleiben ist gelungen. Ich bin immer noch dabei und das inzwischen seit mehr als neun Monaten. Wow! Meinen ersten 5km-Lauf absolvierte ich Ende Juli und Mitte Oktober 2020 schaffte ich dann sogar die 10 Kilometer.

Nun aber zu meiner Lauf-Challenge im November.

Die Tage im November werden immer kürzer und das Wetter läd natürlich auch nicht immer dazu sein, laufen zu gehen. Ich wollte aber unbedingt dranbleiben und habe mich deshalb zu einer virtuellen Lauf-Challenge angemeldet. 50 Meilen sollte oder wollte ich im November 2020 absolvieren. Das sind so rund 80 km. Heißt also 20 km in der Woche. Gut, das ist schon herausfordernd, was ich aber bei meinen vorherigen selbst gesteckten Zielen bemerkt hatte, war dass ich mir zu wenig zugetraut hatte und mein Ziel dann früher erreichte (ja, ich weiß, das darf ich auch anerkennen und feiern). Ziele dürfen ja auch herausfordernd sein, mich an meine Grenzen bringen. Also los!

Die erste Woche verlief richtig gut. Ich war vier Mal unterwegs und bei dem einen Lauf legte ich 10 km zurück. Insgesamt 21 km geschafft! In der darauffolgenden Woche war es dann anders. Ich brachte die Lauftrainings schlecht unter in meinem Terminkalender und es wurde immer später hell und immer früher dunkel. Außerdem habe ich noch so ein paar Lauf-Regeln für mich aufgestellt:

  • Ich darf meinen Körper spüren, aber er soll nicht schmerzen, deshalb achte ich auf mich und zwischen jedem Lauf ist mindestens ein Tag Pause
  • Am besten passt es, wenn ich morgen gleich loslege, wenn meine Töchter in der Schule sind, aber dann hatte ich in der Woche so viele Termine schon früh am morgen. Gegen Mittag konnte ich mich nicht aufraffen… und die Tage werden immer kürzer (ja, ja, Ausreden, ich weiß )
  • Waldboden ist besser als Stadtplaster, das merke ich sofort
  • ich laufe nicht bei Dunkelheit.

Am Ende von Woche 2 war ich nicht annähernd an mein Ziel von weiteren 20 Kilometern angekommen und ich merkte auch, dass es realistisch betrachtet unmöglich wird, in der kommenden Woche weitere 20 Wochenkilometer zu absolvieren und die fehlenden aus der vorhergehenden Woche nachzuholen. Ich lief einfach so weiter, wie es für mich passte. Genauso ging ich auch in Woche 4 vor. Ich lief, wann ich es unterbekam und machte einen Lauf am Wochenende.

Am 30. November 2020 konnte ich auf 48,3 km blicken.

Challenge accepted but not completed.

Was ich aus der Challenge gelernt habe …

  • Mir selbst Ziele zu setzen und diese zu verfolgen ist sinnvoll.
  • Die Ziele dürfen groß, aber sollten realistisch sein. Aus meiner Sicht war ab Woche 2 mein Ziel nicht mehr erreichbar, es sei denn ich hätte meine Regeln über Bord geworfen. Für dieses Ziel war es mir nicht wichtig genug. Wichtig war mir hier, überhaupt dran zu bleiben und weiter zu laufen. Das wirkliche Erreichen des Laufziels wäre das Sahnehäubchen gewesen.
  • Es war richtig, dass ich mir dieses Ziel so hoch gesetzt hatte, denn ich habe gemerkt, dass ich eigentlich viel mehr kann als ich mir manchmal zutraue. Am Ende überwog für mich die Freude und Stolz, dass ich einfach drangeblieben bin.
  • Zwischendurch fragte ich mich, ob es Sinn macht, mein Ziel nach unten zu korrigieren. Ich entschied mich dagegen, weil ich in der Lauf-App gar nicht wusste, ob ich es heruntersetzen kann. Es war eine virtuelle keine eigene Lauf-Challenge, die ich mir überlegt hatte.
  • 20 km pro Woche zu laufen, ist für mich als vielbeschäftigte Laufanfängerin echt ne Nummer. Neben dem Laufen gehe ich aber auch viel spazieren. Hier legte ich im November 73 km zurück, neben den Laufkilometern.

… und was kann ich daraus auf mein Business übertragen?

  • Sich Ziele für sein Business zu setzen ist super wichtig, nur so kann ich meinen Erfolg auch messbar machen. Es darf Jahresziele geben, auf die die Monats- und Wochenziele dann hoffentlich einzahlen.
  • Es macht Sinn regelmäßig zu schauen, ob ich noch auf Kurs bin und wo ich eventuell nachjustieren darf.
  • Ich darf nachsichtig mit mir sein, wenn es manchmal nicht nach Plan klappt.
  • Ich darf mich fragen, wenn es nach Plan klappt, ob ich mich vielleicht unterschätzt habe und mein Ziel zu klein war.
  • Ziele unterstützen mich dabei, fokussierter zu arbeiten
  • Zeit für Reflexion ist wichtig – Was lief richtig gut? Was lief suboptimal? Welche Gründe gibt es? Was kann ich beim nächsten Mal anders machen?

Ich hoffe, dass du für dich das ein oder andere aus dieser Episode mitnehmen konntest. Wie gehst du vor? Setzt du dir Ziele für dein Sidebusiness? Ich freue mich, wenn wir ins Gespräch kommen.


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