Selbstbewusst werden als Sidepreneur

Es ist fast so, als hätten sie es auf dich abgesehen.
Du blätterst das aktuelle Magazin durch, liest eine neue Unternehmerzeitung, überfliegst den neuesten Bericht eines Online Magazins und da stehen sie nun.

Die tollen, erfolgreichen und vor allem selbstbewussten Solopreneure. Jene Unternehmer, denen der Erfolg anscheinend regelrecht zufliegt.

Wenn du solche Bilder siehst, kommst du dir klein vor. Klein und unbedeutend.

Selbstzweifel kommen in dir hoch, weil du gerne auch den Erfolg eines Solopreneurs haben möchtest. Doch es klappt nicht so recht.

Und dabei geht es schlichtweg nicht um dein Kapital. Nein!

Dir fehlt einfach die Zeit, die du in dein Business investieren willst, aber eben nicht kannst aufgrund deines Hauptberufes.

Denn du bist ja nach wie vor „nur“ nebenberuflich selbstständig.

Damit du dich von solchen Selbstzweifeln nicht verrückt machen lässt und womöglich dein Business begräbst, erfährst du hier was du machen musst, damit du als Sidepreneur endlich so selbstbewusst wirst wie ein Solopreneur.

Positioniere dich glasklar

Ich weiß.

Der Begriff Positionierung wurde schon von gefühlt jedem Berater oder Coach so breitgetreten, dass er sich mittlerweile in die berühmte Liste des Unwortes eingereiht hat.

Und auch wenn du es nicht mehr hören kannst, will ich dir doch sagen, dass deine Positionierung wirklich die Basis deines Unternehmens ist.

Gerade Sidepreneurs – ich weiß wovon ich spreche, ich war ja schließlich selbst mal eine – haben sehr wenig Zeit und wollen so schnell als möglich mit ihrem Business erfolgreich werden und Geld verdienen.

Doch in 99 % der Fälle ist es ratsam, dass du nochmal einen Schritt zurückgehst und dir darüber klar wirst, was genau du machen willst? Was ist deine Leidenschaft?
Es ist wichtig, dass du weißt, was du als Unternehmer tun willst und dass du dein Business mit Freude betreibst.

Denn wenn du ein Unternehmen betreibst, das dir keinen Spaß macht, wirst du es wohl keine 5 Jahre durchhalten. Auch wenn du es nur „nebenbei“ machst.

Natürlich zählen zu einer guten Positionierung nicht nur deine Leidenschaft, sondern auch deine Fähigkeiten und Talente. Was also kannst du gut?

Du kannst dir deine Fähigkeiten entweder durch klassische Ausbildungen, oder aber durch deine Lebenserfahrung angeeignet haben.

Was meine ich damit? Wenn du beispielsweise sehr gut darin bist, fokussiert zu arbeiten, wirst du das wahrscheinlich in keinem Seminar gelernt haben.

Wenn du dich also klar positioniert hast, dann brennst du auch für dein Unternehmen. Du bist stolz auf das, was du tust und das gibt dir mehr Selbstvertrauen in dich und deine Fähigkeiten.

Kenne dein Warum

Du kennst nun deine Leidenschaft und deine Fähigkeiten.

Doch noch viel, viel wichtiger ist es, dass du weißt, warum du dein Business betreibst. Warum du eben genau das tust, was du tust.

Du musst dein WARUM kennen!

Das Warum ist deshalb so wichtig, weil es der Grund ist, warum du jeden Tag aufstehst. Es motiviert dich und gibt dir Kraft, dich nach deinem Hauptjob noch aufzuraffen, um an deinem Business weiterzuarbeiten.

Von Simon Sinek gibt es ein ganz tolles Buch über das Thema „Why“*.

Und wir alle wissen, wie anstrengend das sein kann. Nachtschicht um Nachtschicht. Wochenende um Wochenende. Gerade dann, wenn deine Familie oder deine Freunde ihre Freizeit genießen.

Klar verstehen sie es nicht, warum du so viel Zeit in dein Business investierst. Vielleicht gerade weil du noch kein Geld verdienst oder zumindest nicht so viel, dass du davon leben kannst.

Und hier kommt die gute Nachricht:
Sie müssen es auch gar nicht verstehen. Wichtig ist nur, dass du es weißt, warum du all diese Energie und Zeit investierst.

Dein Warum ist eines der Dinge die unverzichtbar sind für dich, dein Unternehmen und dein Selbstbewusstsein.

Dein Warum ist nämlich das, was dir noch mehr Freude bringt als deine Leidenschaft.

Es zaubert dir ein Lächeln ins Gesicht und hilft dir dabei, dass du dich gerne im Außen zeigst. Egal was andere von deinem Unternehmen halten.

Sei stolz darauf, wer du bist

Menschen generell haben einen Hang dazu sich ständig zu vergleichen. Unternehmer und auch Sidepreneure sind davon nicht ausgeschlossen.

Das Problem daran ist nur, dass wir uns zu sehr mit denjenigen vergleichen, die anscheinend besser sind als wir selbst.

Wir vergleichen uns mit dem Sidepreneur, der schon seinen ersten Kurs erfolgreich verkauft hat. Mit dem Sidepreneur der mehr Zeit zur Verfügung hat, weil er eine virtuelle Assistentin hat. Und mit dem Sidepreneur, der viel mehr Kunden hat als wir selbst.

Hast du es gemerkt?

Es schwingt sehr viel Neid, Missmut und Enttäuschung mit, wenn du diese Zeilen liest.

Das soll aber nicht so sein. Es führt nämlich nur dazu, dass du mit deinen Gedanken in eine negative Abwärtsspirale driftest, aus der du nicht mehr so leicht herauskommst. Und die dich immer weiter nach unten zieht.

Besser ist es, wenn du dich nur noch mit jenen Sidepreneuren vergleichst, die an demselben Punkt mit ihrem Unternehmen stehen, wie du selbst.

Aber noch besser wäre es, wenn du dich natürlich überhaupt nicht mehr vergleichst.

Verlege deinen Fokus einfach von deinem Mitbewerb auf dich selbst. Blicke auf dein Unternehmen und überlege dir, worauf du stolz bist. Schaue dir an, was du schon alles erreicht hast und genieße diesen Moment.

Du wirst sehen, wenn du diese kleine Übung regelmäßig machst, wird dein Selbstbewusstsein enorm wachsen, weil du nicht nur stolz auf dein Unternehmen bist, sondern auch auf dich selbst!

Gib deinem Unternehmen Zeit zum Wachsen

Es stimmt, dass hauptberufliche Unternehmer mehr Zeit haben an ihrem Business zu arbeiten als Sidepreneure.

Reden wir’s uns nicht schön: Das ist Fakt.

Aber wenn du hart und konsequent an deinem Business arbeitest, wirst du auch deine Ziele erreichen. Du brauchst halt einfach ein wenig länger dafür.

Aber wen juckt das schon? Außer vielleicht dich selbst.

Setze dich auf keinen Fall unter Zeitdruck. Das Tempo in dem dein Business wachsen darf, bestimmst alleine du selbst.

Du hast ja schließlich auch noch einen Hauptjob, der viel Zeit in Anspruch nimmt.

Und daher bist du auch nicht abhängig von deinem eigenen Unternehmen. Du verdienst in deinem Hauptberuf mehr als ausreichend Geld.

Also kannst du dir auch alle Zeit der Welt lassen um mit deinem Business erfolgreich zu werden und davon zu leben. Du musst also nicht zwingend sofort Erfolg haben.

Natürlich ist das in Ordnung – solange du selbst damit zufrieden bist. Du bestimmst in welchem Tempo dein Unternehmen wachsen darf, niemand sonst.

Daher solltest du dir auch deine Ziele in der für dich richtigen Zeit setzen. Wenn du weiterhin nebenberuflich selbstständig sein willst, ist das okay. Es hat ja auch viele Vorteile.

Aber wenn du dein Sidepreneur-Dasein zum Sprungbrett in die hauptberufliche Selbstständigkeit nutzen willst, musst du mehr Zeit, mehr Muskelmasse und mehr Hirnschmalz in dein Business stecken.

Wie du dich entscheidest, bleibt ganz dir überlassen. Aber entscheide dich und sei mit deiner Entscheidung zufrieden – egal ob nun Sidepreneur oder Solopreneur.

Suche dir eine Gruppe Gleichgesinnter

Wie wir wissen, haben Sidepreneure wenig Zeit.

Zeit ist kostbar und soll daher ganz bewusst und gezielt eingesetzt werden. Vor allem steht da an erster Stelle natürlich, an dem eigenen Business zu arbeiten.

Und wenn du an deinem Business arbeiten willst, es voranbringen willst und auch selbstbewusster werden willst, dann fange an zu netzwerken!

Du wirst dir jetzt bestimmt denken, was das Ganze jetzt mit mehr Selbstbewusstsein zu tun hat und dass du ja sowieso keine Zeit für solche Dinge hast.

Aber, ich lege dir wirklich nahe: Investiere deine kostbare Zeit und suche dir eine Gruppe Gleichgesinnter zum regelmäßigen Austauschen.

Egal ob einmal in der Woche, oder einmal im Monat. Egal ob persönlich oder via Videotelefonie.

Und warum nun das Ganze?

Es ist deshalb so wichtig, weil du von den Erfahrungen anderer lernen- und somit profitieren kannst.

Du kannst von deinen Erfolgen erzählen und dir Rat suchen, wenn sich dir Hürden in den Weg stellen. Du kannst dir Empfehlungen geben lassen und deine Erfahrungen ebenfalls mit den Netzwerkern teilen.

Nutze die Dynamik einer Gruppe.

Du wirst sehen, dass die Erfahrungen, der regelmäßige Austausch und das Füreinanderdasein dein Selbstvertrauen enorm pusht. Weil du siehst, mit welchen Themen sich andere Sidepreneure beschäftigen und an welchem Punkt sie gerade mit ihrem Business stehen.

Fazit

Damit du das Selbstbewusstsein eines Solopreneurs bekommst, muss die Basis deines Unternehmens stimmen.

Dein Business Fundament aus dem du all deine Energie ziehst und das dich motiviert, damit du als Sidepreneur richtig erfolgreich durchstarten kannst. Daher:

  • Finde deine Leidenschaft und deine Fähigkeiten und positioniere dich glasklar
  • Kenne dein Warum und verinnerliche es
  • Sei stolz darauf, wer du bist und was du schon alles in deinem Leben erreicht hast
  • Gib deinem Unternehmen Zeit zum Wachsen. Die Zeit, die es dafür braucht bestimmst natürlich du selbst – und sonst niemand.
  • Finde eine Gruppe Gleichgesinnter und fange an zu netzwerken. Es hilft deinem Selbstvertrauen ungemein, zu sehen, wo andere Sidepreneure mit ihrem Business stehen.

Und hier noch eine Empfehlung für das Buch Solopreneur* von Ehrenfried Conta Gromberg

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