Testkunden: Wie du erste Kunden für dein Produkt oder deine Dienstleistung findest!

In diesem Artikel/ dieser Podcast-Episode erfahrt ihr von Peter, wie ihr Kunden für euer Produkt oder eure Dienstleistung findet. Themen wie Content Marketing und Paid Advertising spielen heute eine große Rolle, wenn es darum geht, erste Testkunden zu bekommen.

Diese Episode wird unterstützt von unserem Werbepartner sevdesk*. Mit dem Gutschein-Code “SIDEPRENEUR50” erhältst du 50 % Rabatt auf die ersten drei Monate auf einen sevdesk-Tarif deiner Wahl.

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Anfangs war es ein kleines Ärgernis würde ich sagen, das mich zu dieser Folge inspiriert hat. Ich glaube aber, dass sich das Ganze in eine relativ positive Richtung entwickelt hat.

Wie ihr vielleicht wisst, haben wir unsere Facebook-Gruppe – die Sidepreneur Community, die kostenlos zur Verfügung steht. Was mir in letzter Zeit verstärkt aufgefallen ist und was mich zu einem gewissen Grad nervt sind immer gleiche Postings, die diesem Schema folgen:

  1. Es kommt jemand in unsere Facebook-Gruppe und stellt eine Anfrage zur Aufnahme.
  2. Ich schalte ihn/sie frei und das Erste was passiert ist, dass ein bestimmter Standard-Text gepostet wird. Es wird nach vorgetäuschtem Feedback gefragt.
  3. Ungefähr so: „bevor ich mein Produkt an den Markt bringen möchte, suche ich fünf Testkunden, die es kostenlos probieren möchten.“ Warum regt es mich so auf?

Das Bedürfnis: Kunden gewinnen und Referenzen haben

Irgendwo muss es da draußen einen oder mehrere Kurse geben, die genau das propagieren, dass man überall in diese Facebook-Gruppen eintritt und seinen Müll ablädt. Ihr dürft mich jetzt nicht falsch verstehen. Was ich damit nicht meine, ist konkret nach Hilfe zu fragen. Aber einen Standard-Text zu nehmen, den gleichzeitig in 30 oder 40 Gruppen zu posten – ich bin auch in mehreren Unternehmergruppen, in denen man sehr schön sieht, dass haargenau der gleiche Text wieder reingepostet wurde – das ist einfach nicht die schöne Art an Testkunden zu kommen. Und es ist wahrscheinlich auch keine besonders effektive Art, weil die Leute in den Gruppen extrem abstumpfen, wenn sie immer den gleichen Post sehen.

Daraufhin habe ich mir Gedanken gemacht. Es scheint ein wirkliches Bedürfnis an dem Thema “Wie komme ich erste Testkunden, um Referenzen zu haben” zu geben.

Erstes Kunden-Feedback – aber wie?

Heute zeige ich ein paar Möglichkeiten auf, wie man tatsächlich erstes Kunden-Feedback einholen kann. Was ich explizit in dieser Folge nicht bespreche, ist Vertrieb im Sinne von cold calling. Mit cold calling meine ich sowohl das Telefonat als auch E-Mails an „kalte Kontakte“ zu schicken. Einfach aus dem Grund, weil ich hier kein Spezialist bin und weil ich auch selbst diese Art von Vertrieb nicht durchführe, weder für meine Freelancer-Tätigkeiten noch für Sidepreneur.

Selbst Zeit investieren oder auf Paid Advertising setzen

Deswegen werden wir heute Themen besprechen wie Content Marketing  und Paid Advertising, um erste Testkunden zu bekommen.

Grundsätzlich kann man sagen: Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder muss man selbst viel Zeit investieren, um Content zu erstellen und es dauert ein bisschen, bis man sich eine Reichweite aufgebaut hat oder man kann das Ganze natürlich beschleunigen über Paid Marketing und sich die Reichweite in irgendeiner Form zukaufen, wenn man sie selbst noch nicht hat.

Das kostet dann natürlich Geld. Nichtsdestotrotz, lasst uns mal die Kanäle durchgehen.

Von Channel zu Channel… wir beginnen mit Google

Der erste Kanal ist Google. Bei Google haben wir die Unterteilungen mit der kostenpflichtigen Möglichkeit und der vermeintlich kostenlosen. Natürlich ist es immer bei allen Content Marketing Kanälen, bei denen ich Zeit reinstecke nicht wirklich kostenlos. Man muss ja auch seine Arbeitszeit einkalkulieren. Man hat hier aber die Möglichkeit bei Google sehr gezielt Kundenbedürfnisse anzusprechen. Jemand, der nach einem Produkt oder einer Dienstleistung sucht, ist schon relativ weit unten im Marketing Funnel. Das heißt, diese Person hat bereits ein konkretes Bedürfnis und vor allem eine konkrete Kaufabsicht.

Bezahlte Werbung mit Google Ads

Man kann mit Google Advertising arbeiten, mit Google Ads (früher AdWords) und ganz gezielt für seinen Service oder für seine Dienstleistung Anzeigen in der Google-Suche schalten. Dazu ist zu sagen, je allgemeiner dieses Keyword ist, desto mehr Konkurrenz wird sich hier aufhalten und desto teurer wird der Klick auf die einzelne Anzeige. Das muss einem bewusst sein. Wenn man ein spitzes Angebot oder eine spitze Zielgruppe hat, würde ich immer long tail reingehen.

Long tail bedeutet, dass man zum Beispiel unter dem Bergriff Hundefutter gesamt oder eben nur eine bestimmte Sorte bewerben kann. Es gibt sicherlich z.B. auch Bio-Hundefutter. Das bedeutet, je mehr man den Begriff eingrenzt durch weitere Worte, desto nischiger wird das Ganze und desto günstiger im Regelfall.

Man kann diesen Traffic dann sehr gut auf Landingpages schicken und sein Angebot anpreisen. Also im ersten Schritt entweder auf der Website in der Unterseite Subdomain mit dem kompletten Angebot auflisten. Es gibt ganz viele Landingpage-Generatoren, wo man Sales-Pages und Landingpages für Lead-Generierung, etc. einsetzen und die ersten erstellen und diesen Paid Traffic draufschicken kann.

Suchmaschinenoptimierung, auch beim Blog

Die andere Möglichkeit ist, wenn man ein bisschen mehr Zeit hat, sich der  Suchmaschinenoptimierung zu widmen und relevante optimierte Texte zu schreiben. Eben gezielte Texte für sein Angebot.

Für mich fällt hier auch das Bloggen darunter, wobei du wirklich schauen solltest, nach was gesucht wird. Wie kann ich erste Erklärungen zum Produkt machen oder zur Dienstleistung. Was bewegt sich außen herum, was für Bedürfnisse haben die Leute? Sodass sie dann über die Suche auf den Blog-Artikel kommen oder auf die Produktseite. Durch diesen organischen Traffic können Kundenanfragen oder Käufe entstehen.

Was man schon dazusagen muss – das geht nicht von heute auf morgen. Zum einen geht das nicht von heute auf morgen, weil man die Texte erstellen oder erstellen lassen muss. Zum anderen muss man darauf achten das die Texte suchmaschinenoptimiert sind (z. B. kann man das bei einem WordPress Blog mit einem Tool wie SEO by yoast auch als Anfänger relativ einfach machen) damit sie nach einer bestimmten Zeit auch in Google 6 Co. gerankt werden. Das bedeutet, man muss sich gegen die Konkurrenz bei einem Suchbegriff durchsetzten. Aber das ist vielleicht noch mal ein extra Thema, SEO Optimierungen zu besprechen.

Traffic kaufen oder langfristig in SEO investieren

Es gibt immer wieder diese beiden Möglichkeiten: Entweder man kauft den Traffic ein oder man investiert langfristig in SEO. Im besten Fall kann man das Ganze auch kombinieren. Das heißt, wenn ich einen ganz schnellen Effekt brauche oder herausfinden möchte, ob es Interessenten für dieses Produkt gibt, kann ich durchaus erst mal ein paar Test-Besucher einkaufen und dann investieren in Content, in Texte, in Videos etc..

Am Ball bleiben bei YouTube Videos

Beim Thema Video ist es spannend, dass YouTube inzwischen weltweit die zweitgrößte Suchmaschine ist. Viele Leute suchen auf YouTube nach Hilfestellungen und nach Produkten, nach Lösungen für ihre Probleme. Hier kann man hergehen und Videos produzieren für bestimmte Dienstleistungen, Produkte oder auch Probleme, die diese Zielgruppe hat.

Denkt mal an die ganzen Tutorial-Videos, die meistens sehr gut ankommen. Auch hier gilt es natürlich wieder, entsprechend innerhalb von YouTube SEO zu betreiben, kontinuierlich am Ball zu bleiben und immer wieder neue Videos zu produzieren. Es nimmt ein bisschen Zeit in Anspruch. Doch ist der große Vorteil, dass YouTube Videos sehr gut innerhalb der Google-Suche gefunden werden, weil YouTube ein Produkt von Google ist.

Marketing bei Facebook – bestehende Reichweiten nutzen

Zu einem Teil kann man das auf seinem persönlichen Account machen. Doch es kommt immer darauf an, ob du an deine Freunde irgendwas vermarkten möchtest.

Ich persönlich nutze Facebook als persönliches Profil auch nur privat. Einfach um zu sehen, was meine Freunde machen und weniger für mein Business. Ich nutze es schon in unserer Facebook-Gruppe und auch in anderen Gruppen, wo ich mich einbringen kann. Hier wieder die Unterteilung zwischen paid und organisch.

Das Thema Facebook-Gruppen ist sehr heiß momentan, denn auch hier hat man bestehende Reichweiten. Ich würde es nur nicht so platt machen wie ich es eingangs dieser Podcast Episode gesagt habe. Das heißt, sucht im ersten Schritt nach einer passenden Gruppe, die zu eurer Dienstleistung oder zu eurem Produkt passt.

Mehrwert bieten in Social Media Communities

Es gibt wahrscheinlich zu fast jedem Thema eine Facebook-Gruppe. Wenn nicht, gründet eine dazu und schaut, ob ihr Nutzer für diese Gruppe gewinnen könnt. Wenn es bestehende Gruppen gibt, könnt ihr dort reingehen. Dann ist es wichtig, dass ihr nicht einfach euren “Müll” abladet, sondern dass ihr herausfindet, wie ihr innerhalb der Gruppe einen Mehrwert bieten und euch in die Kommunikation in der Gruppe einbinden könnt.

Gezielt das Angebot platzieren und interagieren

Es wird immer wieder, wenn die Gruppe aktiv moderiert wird, Möglichkeiten geben so wie bei uns in der Sidepreneur-Community, dass ihr euch und euer Projekt vorstellt. Oftmals gibt es Beiträge, unter denen ihr Angebote platzieren könnt. Es stellen viele Leute in Communities konkrete Fragen und haben konkrete Probleme. Hier bietet es sich an, die Gruppen-Suche zu nutzen und zu schauen – wenn ihr ein bestimmtes Angebot, ein Produkt oder eine Dienstleistung habt – hat jemand schon unter ähnlichen Begriffen Fragen gestellt?

Dann könnt ihr unter diesen Beiträgen sehr wohl eine erste Hilfestellung geben und auf weiterführende Informationen rausleiten, wenn das erlaubt ist durch die Gruppen-Regeln. Wenn nicht, eine erste Hilfestellung geben und dann sagen „Hey, ich hoffe das hat dir schon mal weitergeholfen. Falls du noch mehr wissen willst, schick mir doch eine Nachricht über Facebook.“

Das ist eine ganz andere Art mit den Leuten zu interagieren. Natürlich braucht es mehr Zeit als in 20 Gruppen das gleiche Posting abzusetzen. Aber ihr werdet sehen, dass danach viel eher eine Interaktion stattfindet und man viel eher einen Effekt sieht.

Facebook Ads vs. Google Ads

Neben dem organischen Marketing in Facebook-Gruppen bietet es sich an mit Facebook Ads erste Erfahrungen zu machen. Auch hier gibt es die Möglichkeit – ein bisschen anders als bei Google Ads – Interessenten anzusprechen.

Der Unterschied für mich ist vor allem: Bei Google Ads suchen die Leute aktiv nach konkreten Themen oder einem Produkt, dass sie kaufen wollen. Bei Facebook Ads ist es eher, dass sie sich auf Facebook befinden und aufmerksam gemacht werden auf ein Produkt. Das heißt, im Endeffekt wissen sie in dem Moment noch nicht, dass sie das wollen, was ihr anbietet. Es wird interessenbasiert und nicht Keyword-basiert ausgespielt.

Wenn ihr eure Zielgruppe kennt oder ein Wunsch-Profil von euren Kunden habt, dann könnt ihr – auf bestimmten Interessen basiert – Anzeigen aussteuern oder auch ein Pixel auf eurer Website setzen. Ein Facebook Pixel, um dann aus Besuchern, die auf eure Website kommen ähnliche Personen innerhalb von Facebook zu finden.

Wenn euch das Thema Facebook Ads, Google Ads oder SEO, etc. interessiert, können wir gerne näher darauf eingehen. Schreibt uns einfach eine Mail unter info@sidepreneur.de und dann machen wir eine zusätzliche Folge daraus und gehen mehr ins Detail.

Bei Facebook würde ich das gleiche Spiel machen mit Google Ads. Schickt die Leute auf eine Landingpage, auf eine konkrete Unterseite eurer Website, die ein Angebot formuliert oder zumindest auf einen Blogartikel, der schnell Hilfestellungen zu bestimmten Problemen gibt, um dann darüber weiter zu verkaufen. So könnt ihr auch bei Ads erste Besucher auf diese Seite bekommen und interessenbasiert, interessengenau ein Angebot platzieren.

Interesse testen bei Amazon und hohe Reichweite nutzen

Wahrscheinlich ist auch Amazon sehr spannend. Wir haben lange Zeit das Thema Amazon FBA gehabt, bei dem man z. B. gesagt hat “wir verkaufen physische Produkte”. Aber nicht über die eigene Website, sondern man nutzt die Reichweite von Amazon und verkauft darüber Produkte, die man anbietet und hat hier die Reichweite schon inkludiert. Alles wie Logistik, Rechnungsstellung etc. macht im Endeffekt Amazon für euch und ihr konzentriert euch darauf, dieses Produkt zu vermarkten. So kann man schnell austesten, ob Interesse besteht. Natürlich ist damit verbunden, das Produkt herzustellen oder herstellen zu lassen mit eventuellen Lieferkosten etc., wenn ich das im Ausland herstelle.

Affiliate Marketing bei Amazon

Amazon FBA als Geschäftsmodell haben wir schon ein paar Mal im Sidepreneur Podcast und auch im Sidepreneur Blog besprochen. Hier der Link zum Artikel, der das Konzept genauer erklärt. Es gibt bei Amazon auch die Möglichkeit z. B. über Kindle Bücher eigene E-Books zu publishen und zu verkaufen oder auch physikalische Bücher genauso wie Audio Books. Wenn ihr etwas testen wollt, könnt ihr erst mal mit dem Affiliate-Programm von Amazon arbeiten. Das heißt, ihr empfehlt ähnliche Produkte und schaut, ob überhaupt Interesse besteht und vermarktet die an eure Zielgruppe.

Wenn ihr merkt, das funktioniert ganz gut – entweder das Affiliate-Business an sich – oder wenn ihr davon ausgeht, dass das Produkt, was bisher auf dem Markt angeboten wird noch nicht perfekt ist, bietet einfach ein besseres Produkt an. Oder ihr schaut, wo es noch erweitert werden kann und bietet ein ergänzendes Produkt dazu an. So habt ihr dadurch das Affiliate Marketing vorgetestet, ob eine Kaufbereitschaft besteht.

Twittern und ins Gespräch kommen

Dann hätten wir natürlich noch die Social Media Netzwerke oder Kurznachrichtendienste wie Twitter. Auch hier kann man wieder über die Hashtag-Suche erste Fragen und Probleme finden, die mögliche Nutzer haben und so ins Gespräch kommen und sich über Twitter darüber austauschen. Im Endeffekt das Gespräch in eine gewisse Richtung leiten.

B2B und B2C bei Xing und LinkedIn

Sicherlich sind Business-Netzwerke wie Xing und LinkedIn interessant. Hier haben wir Gruppen, die meiner Meinung nach nicht ganz so aktiv geführt werden wie Facebook-Gruppen. Je nachdem, was für eine Zielgruppe ihr habt, ob das jetzt eine B2B oder eine B2C-Zielgruppe ist, können LinkedIn und Xing sehr spannend sein. Natürlich muss man sich wieder Reichweite aufbauen.

Man hat in beiden Netzwerken die Möglichkeit Ads zu schalten. Sowohl bei LinkedIn und mit Einschränkungen auch bei Xing, weil man sich vorher qualifizieren und freigeschaltet werden muss von Xing, kann man innerhalb der Plattform bloggen. Man hat schon bestehende Reichweiten, die diese Netzwerke mit sich bringen. Wenn man hier gute Beiträge schreibt kann es durchaus sein, dass man gut und schnell Reichweite aufbauen kann. Was man natürlich immer sagen muss ist, dass die Reichweite nur geliehen ist. Wenn Xing und LinkedIn irgendwann beschließen, diese Blogs zuzumachen oder diese Funktion einzuschränken, hat man keine Möglichkeit dagegen vorzugehen. Das ist immer die Entscheidung.

Reichweite externer Plattformen nutzen

Entweder mache ich es auf meinem eigenen Blog oder auf Xing oder LinkedIn oder auch auf medium.com, wo ich meine Texte quasi auf einer externen Plattform platziere, aber dann auch von diesen Plattformen abhängig bin. Der große Vorteil ist die schon beschriebene Reichweite dieser Plattformen.

Kommunikation bei Instagram

Bei den sozialen Netzwerken haben wir natürlich auch Instagram. Klar, kommt es ein bisschen auf die Altersstruktur an. Mit Instagram wirst du wahrscheinlich deutlich jüngere Leute erreichen können als auf Facebook und hier muss man sehr mit Bildern kommunizieren. Aber gerade das Story-Format oder auch Live-Videos und Instagram TV bieten Möglichkeiten über die richtige bildliche Kommunikation spannenden Content zu platzieren und mit bestimmten Hashtags, die man vergibt zu diesen Beiträgen gefunden zu werden. Man muss Energie reinsetzen, um dieses soziale Netzwerk zu nutzen und eine Reichweite aufzubauen. Oder man schaltet Facebook Ads über Facebook auch Werbung auf Instagram.

Positionierung über den eigenen Podcast

Ja und das, was wir hier ja auch machen… ist der Podcast. Wenn man kein Video machen möchte oder sich wohler fühlt mit dem Thema Audio gibt es die Möglichkeit seinen Podcast zu starten, um seine Expertise zu zeigen. Man hat so ein bisschen das Gefühl, dass heutzutage quasi jeder einen Podcast macht. Aber es ist tatsächlich noch immer ein sehr nischiges Thema, das so langsam Anklang findet – das Podcasting.

Es sind sehr viele Bereiche und sehr viele Themen noch nicht abgedeckt. Hier noch ein kleiner Shoutout: Gordon Schönwälder war ja auch schon bei uns im Podcast-Interview. Wir haben ganz lange über das Thema Podcasting gesprochen und wie er sich selber über Podcast positioniert hat. Den Link zu dieser Episode findet ihr hier.

Vielleicht machen wir auch mal eine Folge „Wie starte ich einen ersten Podcast?“. Wie haben wir es damals gemacht? Klar, für uns – Juliane und mich – ist das auch ein Positionierungsthema, das Podcasting. Wir haben tatsächlich anfänglich sehr gut und schnell Reichweite über den Podcast aufgebaut und später diese Reichweite genutzt, um unsere Community aufzubauen, um die Plattform sidepreneur.de größer zu machen und auch mehr Sichtbarkeit zu bekommen.

Möglichkeiten bei externen Partnerschaften

Das muss nicht immer die große strategische Partnerschaft sein, kann es aber durchaus auch. Wenn ich ein fertiges Produkt habe kann ich schauen, welche Facebook-Gruppen, welche Blogs, welche Podcasts gibt es, bei denen mein Produkt ganz gezielt passen könnte. Dann kann ich die Betreiber dieser Blogs und Gruppen ansprechen und sagen „Hey, möchtest du das? Können wir das in irgendeiner Form bei dir präsentieren und du kriegst eine Gewinnbeteiligung, wenn dieses Produkt über dich verkauft wird.“

Einfach Affiliate Marketing in die eine oder andere Richtung machen. Auch wenn du sagst, du bist Dienstleister zum Beispiel und möchtest deine Expertise zeigen, kann es sehr wertvoll sein Gast-Podcasting zu machen. In einen Podcast ins Interview zu kommen oder Guest-Blogging zu machen. Das heißt, auf anderen Blogs gute Texte abliefern und dadurch seine Expertise zeigen. Im Regelfall ist es so, dass man einen Link auf sein Angebot, auf seine Website setzen darf oder zumindest über die Biografie zeigen kann, wer hinter dieser Expertise steckt.

Kunden gewinnen in Foren und Frage-Antwort-Portalen

Ein weiteres Thema sind Frage-Antwort-Portale wie z. B. Quora oder Gute Frage.net. Hier werden sehr viele Fragen gestellt zu bestimmten Themen und Hilfe gesucht. Ich kann mich auch als Service-Dienstleister ideal einbringen, indem ich die Fragen beantworte, das ausführlich mache und meine Expertise zeige. Ich melde mich an diesen Plattformen an und suche nach Themen, die zu meiner Expertise, zu meinen Hilfestellungen, die ich als Produkt anbieten möchte, passen. Hier ist es auch wieder wichtig, nicht einfach irgendwie platt sein Angebot zu platzieren, sondern sich im ersten Schritt einzubringen in den Frage-Antwort-Portalen und wirklich Antworten zu geben, die dem Fragesteller weiterhelfen.

Wenn ich das ein paarmal gemacht habe, dann spricht auch nichts dagegen, wenn ich nach der ersten Hilfestellung für weitere Informationen auf meinen Blog leite. Das Gleiche gilt auch für klassische Foren, die meistens die Menschen nicht auf dem Schirm haben. Aber es gibt immer noch sehr, sehr große Foren zu spezialisierten Themen, die man durchaus nutzen kann, um erste Kunden zu gewinnen.

Seminar und Webinar

Mir fällt spontan noch das Thema Webinare ein oder Offline-Seminare, mit denen man zu seinem Thema ein Einsteiger-Webinar oder Einsteiger-Seminar machen könnte. Wenn man über ein Webinar wertvollen Input gegeben hat, kann man sicherlich im zweiten Schritt für weitere Informationen ein eigenes Angebot platzieren.

Das Gleiche gilt für Themen wie Facebook Live-Videos. Also nicht nur für klassische Webinare, sondern auch über die ganzen Broadcasting Funktionen auf Instagram, auf Facebook oder auf YouTube kann man das ähnlich machen. Man muss sich nur überlegen, wie man nachhaltig die Interessenten oder Leute, die eine bestimmte Kaufabsicht haben dorthin leitet.

Wann sind traditionelle Medien interessant?

Die traditionelle Presse und die traditionellen Medien können durchaus interessant sein, um seinen Service oder seine Dienstleistungen bei einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Allerdings muss man ein Thema haben, das für die Presse interessant ist. Anders als im Marketing müssen wir natürlich eine spannende Geschichte oder relevante News erzählen. Bei uns zum Beispiel war es dieses Jahr, dass wir den New Work Award von Xing gewonnen haben und hier gezielt Pressearbeit machen konnten. Hier findet ihr den Link zur Podcast-Folge und zum Artikel, wie wir uns auf diesen Award vorbereitet und wie wir das presseseitig genutzt haben.

Marktchancen testen mit Crowdfunding

Zu guter Letzt möchte ich das Thema Crowdfunding aufgreifen, weil es durchaus eine Möglichkeit ist, um ein Produkt zu testen. Hier haben wir z. B. auf Kickstarter oder StartNext in Deutschland relativ hohe Reichweiten. Man kann sein Produkt, seine Dienstleistung, die man anbieten möchte, die Innovationen, die man auf den Markt bringen möchte schon mal testen und ein Angebot formulieren. Wenn es zu einer gewissen Anzahl gekauft wird, kommt das ganze Funding zustande und man hat sozusagen einen Markttest absolviert. Natürlich muss man auch hier Energie reinstecken. Es ist nicht damit getan, dass man es einfach nur einstellt und hofft, dass es möglichst viele Leute sehen. Sondern man muss das ganze Crowdfunding-Projekt wiederum vermarkten, um hier möglichst viele Interessenten darauf aufmerksam zu machen.

Ich habe hier mal mit Felix Plötz eine Sidepreneur-Folge gemacht, die beschreibt, wie er damals für sein Buch, das er im Self-Publishing verlegt hat, ein erfolgreiches Crowdfunding betrieben und das Ganze auch als Markttest genutzt hat.

Soweit zur heutigen Folge „Wie finde ich erste Kunden für mein Produkt?“ Sicherlich waren diese Aufzeichnung, diese Ideen noch nicht vollständig. Wenn ihr hierzu gute Ideen habt, schickt sie uns bitte gerne unter info@sidepreneur.de oder kommentiert es unter dem angeschlossenen Blogartikel zum Podcast.

Probieren geht über Studieren

In diesem Sinne… Kommt in die Umsetzung, probiert aus, versucht euer Produkt zu vermarkten. Geht raus… zeigt euch… macht Content Marketing, versucht euch mit Advertising oder auch, wenn ihr darin gut seid, macht durchaus cold calling. Was ich jetzt persönlich noch nicht so intensiv genutzt habe, aber was durchaus funktionieren kann.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit! Bis zum nächsten Mal…

Wir freuen uns, wenn du dich mit uns vernetzt!

Komm’ doch gerne in unsere Facebook-Community für noch mehr Austausch und Inspiration.

Du möchtest immer auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere unseren Newsletter.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

You May Also Like