Willkommen beim Gründertagebuch

Hallo liebe Leser,

mein Name ist Markus und ich befinde mich kurz vor dem Start meiner Nebentätigkeit. Ich begrüße euch recht herzlich zu meinem ersten Eintrag in meinem Gründertagebuch.

Im Laufe der nächsten Wochen und Monate will ich euch bei dem Start meiner nebenberuflichen Tätigkeit mitnehmen. Dabei werde ich euch bei meinen Erlebnissen, Herausforderungen und Erfolgen vor und während meinem Start in die Nebentätigkeit mitnehmen. Die Idee von diesem Blog ist es eine Art Gründertagebuch zu führen. Das Gründertagebuch wird wöchentlich erscheinen und sämtliche Themen der jeweiligen Woche aufgreifen. Damit wird mein Weg von der ersten Idee, über die Anmeldung bis hin zum ersten Kunden beschrieben werden. Neben dem wöchentlichen Bericht zu den Ereignissen der jeweiligen Woche, werde ich zukünftig einzelne Themen detailliert beleuchten.

Dieses Gründertagebuch soll interaktiv gestaltet werden. Das bedeutet, wenn ihr Fragen und Kommentare habt, dürft ihr sie gerne an mich richten und ich werde darauf eingehen und sie auch berücksichtigen. Gerne könnt ihr auch direkt mit mir in Kontakt über die Emailadresse markus@sidepreneur.de treten.

Nun aber genug mit den einführenden Worten. Legen wir los mit dem ersten Punkt in der Reise zur Nebentätigkeit.

Wer bin ich?

Wie bereits oben erwähnt heiße ich Markus. Aktuell wohne ich in München und bin Mitte 30. In meinem Hauptberuf bin ich in der Unternehmensberatung tätig. Dort beschäftige ich mich vorrangig mit dem Thema Projektmanagement. Meine bisherige berufliche Laufbahn ist durch einige Unternehmen der unterschiedlichen Größe und Branchen geprägt. Stets hat mich das Thema Projektmanagement begleitet und auch gefordert. In der Vergangenheit konnte ich bereits Projekte in vielfältigen Situationen und mit unterschiedlichen Herausforderungen begleiten und zum Abschluss bringen. Diese Erfahrung will ich in meine zukünftige Nebentätigkeit einbringen, da mich das Thema Projektmanagement begeistert und auch antreibt.

Hintergrund

Die Idee der nebenberuflichen Tätigkeit ist bei mir bereits seit längerer Zeit vorhanden. In den letzten Jahren habe ich immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt, mit einer nebenberuflichen Tätigkeit zu starten. Irgendwie hatte ich aber bis zuletzt nie den zündenden Funken für ein Thema, welches mich richtig begeistert hätte. Ich hatte kein Thema für das es sich aus meiner Sicht gelohnt hätte den zusätzlichen privaten Aufwand zu betreiben und in die Vollen zu gehen. Solch eine nebenberufliche Tätigkeit erfordert schließlich zusätzlichen Einsatz.

Darüber hinaus hatte ich in meinem direkten Umfeld bisher niemanden, an dem ich mich hätte orientieren können und der mir somit den Anstoß gegeben hätte den Schritt in die nebenberufliche Selbständigkeit zu wagen. Vielleicht kennt ihr es selbst auch? Wenn man jemanden um sich herum hat, der ein Thema mit Spaß und Begeisterung treibt, dass es einem persönlich dann einfacher fällt, ebenfalls in solch eine Richtung zu gehen. Bei mir war das bisher jedenfalls nie die Situation gewesen. Zudem hatte ich auch niemanden in meinem direkten Umfeld, an dem ich mich hätte orientieren können bzw. der mich mit seinen eigenen Ideen inspiriert und motiviert hätte.

Der inhaltliche Anstoß für die Idee zur nebenberuflichen Tätigkeit kam für mich vor drei Jahren durch ein privates Ereignis. Allerdings sollte es bei mir etwas länger dauern, bis aus dem Anstoß tatsächlich eine konkrete Idee und dann die anstehende Umsetzung einer nebenberuflichen Tätigkeit werden sollte.

Idee

Vor über drei Jahren durfte ich die Planung und Organisation einer privaten Veranstaltung übernehmen. Die Veranstaltung hatte einen größeren Rahmen und bedurfte einer detaillierten und langwierigen Planung. Hier kam es mir zu Gute, dass ich Erfahrung im Projektmanagement hatte und ich an der Planung und Organisation Freude hatte. Im Rahmen der Organisation der Veranstaltung merkte ich, wie leicht mir alles gefallen war und dass es für mich nicht nach Arbeit gewirkt hatte. Ganz im Gegenteil. Für mich stellte es sich wie eine positive Freizeitbeschäftigung dar. Das war für mich damals bereits eine erste Indikation, dass es ein Thema für mich gibt, welches mir einfach von der Hand geht und ich absolut Spaß daran habe.

Die letztendliche Bestätigung kam für mich, als das Event stattfand und alles reibungslos und ohne Probleme abgelaufen war und viele Teilnehmer mir eine positive Rückmeldung zu der Organisation und Durchführung gegeben hatten. Danach stand für mich fest, dass ich das Thema Eventmanagement weiter verfolgen wollte.

Damit kam der erste Stein für mich ins Rollen und ich setzte mich zum ersten Mal detaillierter mit dem Gedanken einer nebenberuflichen Tätigkeit auseinander.

Entscheidungsfindung

Erste Überlegungen

Einigen Lesern ist vielleicht aufgefallen, dass zwischen meiner erstmaligen Feststellung, dass das Thema Eventmanagement für mich geeignet ist und ich viel Freude daran habe, und dem heutigen Tag eine Zeitspanne von drei Jahre liegt. Nach dem oben erwähnten Event hatte ich mich mit dem Gedanken auseinandergesetzt mit der nebenberuflichen Selbständigkeit zu starten. Allerdings hatte ich den Punkt nicht direkt aktiv weiter verfolgt. Zwar hatte ich immer mal wieder im Kopf und das ein oder andere Szenario und Ideenausgestaltung durchgespielt, aber es fehlte für mich der letzte (richtige) Anstoß in die Richtung der nebenberuflichen Selbständigkeit zu gehen.

Externer Anstoß

Letztes Jahr hatte ich dann die Möglichkeit ein weiteres privates Event zu organisieren. Das erhaltene Feedback hatte mich weiter darin bestätigt, dass die Planung und Organisation von Events das Thema für mich ist, mit dem ich meine nebenberufliche Tätigkeit starten wollte. Da war er nun also für mich, der weitere (externe) Anstoß, um die finale Entscheidung zu treffen den Schritt in die nebenberufliche Selbständigkeit zu wagen.

Auswirkungen der Corona-Situation

Nachdem ich nun mehrere Anstöße erhalten hatte und somit (endlich) die Entscheidung für mich gefallen war, in die nebenberufliche Selbständigkeit zu starten, kamen externe Faktoren hinzu, die einen sofortigen Start verhinderten.

Auf der einen Seite bin ich im Mai 2020 in einen neuen Job gestartet. Aufgrund einer Insolvenz meines vorherigen Arbeitgebers, zu Beginn des Jahres 2020, musste ich mir einen Job suchen. Damals war ich sehr froh, dass es in der ersten Corona-Welle geklappt hatte etwas Neues zu finden. Das war zu diesem Zeitpunkt nicht selbstverständlich und ich war sehr dankbar dafür. Allerdings war durch den Start in meinen neuen Job nicht direkt daran zu denken mit der nebenberuflichen Tätigkeit zu starten. Mein Fokus lag erstmal darauf gut in den neuen Job hineinzukommen und gute Arbeit abzuliefern. Zudem wollte ich meinen neuen Arbeitgeber nicht direkt um eine Erlaubnis zur nebenberuflichen Tätigkeit bitten. Somit hatte ich kaum die Möglichkeit mich aktiver mit dem Thema der Nebentätigkeit tiefer zu beschäftigen.

Zudem machte es die damalige Corona-Situation, mit vielen Einschränkungen und Regelungen, der Eventbranche schwer Events abzuhalten. Nachdem ich mich auf das Thema Eventmanagement mit meiner nebenberuflichen Tätigkeiten konzentrieren wollte, hatte es aus meiner Sicht damals keinen großartigen Sinn ergeben in den Markt des Eventmanagements zu starten. Viele potenzielle Kunden hatten damals mit Verschiebungen und Absagen ihrer Events kämpfen müssen. Nur wenige potenzielle Kunden konnten sich zu dieser Zeit Gedanken über neue Events machen. Somit war der Markt für einen erfolgreichen Start, aus meiner Sicht kaum für mich vorhanden.

Unter diesen neuen Voraussetzungen hatte ich das Thema der nebenberuflichen Tätigkeit erstmal (oder mal wieder) hinten angestellt. Ganz los gelassen hatte mich das Thema allerdings nicht und so startete ich, ganz unverbindlich, für mich mit kleinen ersten Vorbereitungen.

Ausblick

Wie diese Vorbereitungen ausgesehen haben und was ich dabei alles erlebt habe, werde ich euch in der kommenden Woche hier in meinem Gründertagebuch berichten. Freut euch auf den nächsten Eintrag in meinem Gründertagebuch!

Fazit

Die Entscheidungsfindung für den Start in die nebenberufliche Selbständigkeit hat bei mir etwas länger gedauert und sich über mehrere Jahre gezogen. Erst durch mehrere Anstöße habe ich mich intensiver mit dem Thema auseinander gesetzt und den Schritt in die nebenberufliche Selbständigkeit gestartet.
Für mich war es zudem wichtig ein Thema zu finden, welches mir Spaß macht und in dem ich ein Experte bin und mein Wissen an andere weitergeben will bzw. durch mein Wissen bei ihrer Tätigkeit unterstützen will.

 

Bis nächste Woche.

Euer Markus

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