Selbstmanagement: Die besten Ideen aus 500 Business-Ratgebern!

Heute lauschen wir Dennis Fischer und seiner Keynote “52 Wege zum Erfolg. Die besten Selbstmanagement-Ideen aus 500 Business-Ratgebern”, die er bei dem letzten Sidepreneur-Meetup in München gehalten hat. 

Hier kannst du dir die Keynote anhören:

Du willst lieber lesen? Kein Problem!

Die Aufwärmrunde: Deine Lebensspanne in cm

Zum Aufwärmen stelle man sich einmal ein Maßband vor, das etwa bei 100 cm abgeschnitten wurde. Jeder Zentimeter ist gleich ein Lebensjahr. Das kommt zwar nur ungefähr der durchschnittlichen Lebenserwartung gleich aber wir sind einfach mal optimistisch. Nun schneide man an der Stelle durch, die dem eigenen Alter entspricht. Je nachdem wie alt man ist, steht man jetzt mit zwei ungleich langen Hälften da. Die Hälfte, die man schon gelebt hat und die, die noch vor einem liegt.

Dadurch wird einem seine eigene Endlichkeit bewusst. Das ist zunächst ziemlich deprimierend aber es hält auch zum Nachdenken an:

Was will ich mit meinen restlichen Jahren bzw. Jahrzehnten anstellen?

Dennis Fischer über den Sinn des Lebens

Auch Dennis Fischer machte diese Übung vor fünf Jahren und bemerkte, dass er nicht weiterhin angestellt sein möchte, sondern sein eigenes Ding durchziehen will.

Nach der Kündigung war aber noch nicht ganz sicher, was genau das denn sein soll. Ein Seminar zum Thema “Der Sinn des Lebens” machte ihm klar, dass es sich dabei um eine Art Wanderung handelt.

Frei nach dem Motto: Welcher Berg wird als nächstes erklommen?

Dann stolperte er über das Konzept der “big five”. Dabei handelt es sich um die fünf fundamentalen Persönlichkeitsdimensionen, die den menschlichen Charakter ausmachen. Die Ergebnisse können beispielsweise dabei helfen, sich sinnvolle Ziele zu setzen und das Selbstmanagement zu optimieren. Hier kannst du mehr zum Thema “big five” erfahren.

 

500 Bücher zum Preis von Einem

Bei Dennis war es beispielsweise jede Woche ein neues Buch zu lesen, dieses zusammenzufassen und dann auf seinem Blog hochzuladen. Daran hat er sich auch gehalten und im Laufe der Jahre über 500 verschiedene Business-Ratgeber verschlungen.

Aus diesem angesammelten Wissensschatz wurde dann sein eigenes Buch 52 Wege zum Erfolg*”.

 

Eines der wichtigsten Kapitel ist eben die individuelle Zielsetzung, welche mit der intensiven Hinterfragung seiner selbst beginnt. Also “warum mache ich das, was ich mache und was soll sich langfristig ändern?”

Fokus: Wie funktioniert das?

Nach der Zielsetzung erfolgt dann der nächste Schritt: Fokus.

Es ist Zeit für die nächste Übung. Man hat zehn Sekunden Zeit, sich möglichst viele blaue Gegenstände im Raum zu merken.

Wenn man jetzt 10 Sekunden später gefragt wird, wie viele rote Gegenstände man sich gemerkt hat, lautet die Antwort in der Regel: Keinen. Der Grund ist der Fokus auf eine andere Sache/ Zielsetzung.

Wie nutzt man Fokus?

Das gilt auch für das Selbstmanagement, wenn man sich beispielsweise nebenberuflich verwirklichen will.

Man muss das bisschen Zeit, das einem zur Verfügung steht, einteilen indem man Prioritäten setzt. Das führt wiederum zum nächsten wichtigen Punkt: Die Morgenroutine. 

Der frühe Vogel fängt den Wurm?

Morgenroutine ist ein wichtiges Stichwort in allen Erfolgsratgebern. Dennis war voll bei der Sache. Er nahm sich vor zu meditieren, jeden Tag joggen zu gehen und sich natürlich auch weiterzubilden und noch andere super gesunde Dinge, die weiterhelfen könnten, zu machen.

Nach wenigen Wochen war klar: Keine Chance das durchzuziehen. 

Step by Step im Selbstmanagement

So geht es vielen. Erst ist man extrem motiviert und schafft es vielleicht eine Zeit lang alles hinzukriegen, aber nach und nach vernachlässigt man erst die eine Sache, dann noch eine usw. bis man wieder am Anfang steht – nur deutlich demotivierter.

Dennis gibt den Tipp, sich auf eine Sache, auf eine Priorität zu fokussieren und diese dann erst einmal drei bis vier Monate der eigenen Routine einzuverleiben.

Sobald dieser Automatismus einsetzt, ist es Zeit sich auf Priorität Nummer zwei zu konzentrieren. 

Timer an, Handy weg, los! 

Eine Sache, die dabei helfen kann (aber natürlich auch allgemein in jeglicher Hinsicht) ist die Reduktion von Ablenkungen in einem bestimmten Zeitraum. Man schaltet beispielsweise einfach mal das Handy aus, schließt sich in seinem Büro ein und konzentriert sich eine Stunde lang auf ein einziges ganz konkretes Thema. Das Ergebnis wird sich sehen lassen können. Danach kann man mal probieren zehn Minuten überhaupt nichts zu tun. Das fördert dann wiederum Kreativität. 

Wer sich Zeit nimmt, spart Zeit!

Ein weiteres Werkzeug für ein besseres Zeitmanagement ist die Wochenplanung.

Sich am Sonntag einfach mal eine Stunde hinzusetzen und sich die größten To Dos, die in der kommenden Woche anstehen, aufzuschreiben und nach Dringlichkeit und Wichtigkeit sortiert auf die Arbeitstage verteilen, kann Wunder wirken.

Man behält nicht nur leichter den Überblick, sondern bleibt auch allgemein entspannter angesichts großer Mengen von Arbeit – sei es im Haupt-, Nebenberuf oder beidem und spart dabei sogar Zeit weil nicht alles individuell durchgeplant werden muss. Doch auch hier gilt als oberstes Prinzip der Fokus und die Priorisierung. Das ist wie bei der Morgenroutine. Wer sich zu viel in eine Woche reinpackt, enttäuscht sich häufig im Nachhinein. 

Networking: On- und Offline

Ein riesiger Aspekt zum Thema Zielsetzung ist die Vernetzung – das Networking. Dafür gibt es natürlich sehr viele Veranstaltungen mittlerweile, wie beispielsweise die Sidepreneur-Meetups. Realistisch gesehen redet man dann nach dem Vortrag mit bis zu fünf Leuten. Das ist natürlich schon ein guter Anfang.

Man sollte es sich auch gar nicht zum Ziel machen mit jedem einzelnen Menschen zu reden. Das übersteigt einfach den zeitlichen Rahmen solcher Veranstaltungen. Stichpunkt Fokus. Aber wichtig bei den fünf Leuten ist, dass man sich auch wirklich vernetzt, insofern das Gespräch gut war natürlich. 

Wollen wir unsere Kontaktdaten austauschen?

Die Devise sollte sein Kontaktdaten auszutauschen oder Netzwerke wie Xing und Linkedin, die genau dafür da sind  zu nutzen. Häufig bekommen Veranstalter am nächsten Tag E-Mails wie zum Beispiel “Ich hatte gestern ein super Gespräch mit jemanden. Ich habe leider den Namen vergessen. Mein gegenüber hatte aber einem blauen Pulli und braune Haare”. Könnte auf viele Menschen zutreffen 😉

Es wäre ja schade einen nützlichen Kontakt aufgrund eines solchen Umstandes zu versäumen.

Ich hoffe du konntest einige spannende Aspekte zum Thema Selbstmanagement mitnehmen! Was sind deine Erfahrungen? Teile es gerne in den Kommentaren zu diesem Artikel.

 

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