10 Website Marketing Tipps, die deine Website sofort verbessern

Website Marketing: 10 Tipps, die deine Website sofort verbessern

Eine Website haben heutzutage die meisten Unternehmer – und das aus gutem Grund: Potenzielle Kunden suchen hauptsächlich online nach Informationen. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass es immer wichtiger wird, sich von seinen Mitbewerbern abzuheben.

Besonders für Sidepreneure bietet eine strategisch optimierte Website enorme Chancen:

  • Deine Website macht dich sichtbar.
    Mit einer optimierten Website kannst du deine Zielgruppe ohne regionale Grenzen erreichen. Als Sidepreneur schaffst du dir damit großes Wachstumspotenzial. Und was besonders spannend ist: Mit einer guten Website kannst du die gleiche Präsenz erreichen wie größere Unternehmen.
  • Deine Website ermöglicht dir kostengünstiges und gezieltes Marketing
    Auf deiner Website überzeugst du mit deinen Texten und Bildern. Deine Besucher finden dort alle Informationen, die sie haben möchten. Zusätzlich kannst du dich mit gutem Content als Experte positionieren.
    Ein effektives strategisches Element ist insbesondere der Aufbau deiner E-Mail-Liste. Mit ihr kannst du laufend neue Abonnenten gewinnen, die sich wirklich für dich und dein Angebot interessieren. Deine Website ist also ein wichtiger Kanal, über den du deine potenziellen Kunden erreichst – egal ob du ein Online- oder Offline-Business hast.
  • Deine Website arbeitet für dich
    Sie ist wie dein Aushängeschild und deine digitale Visitenkarte, mit der du 24/7 erreichbar bist. Potenzielle Kunden können sich somit jederzeit über deine Produkte und Dienstleistungen informieren. Durch überzeugende Online-Angebote und Automatisierungen (z. B. für die Terminbuchung) kannst du regelmäßig neue Interessenten und Kunden gewinnen. Dadurch erhöhst du deine Reichweite und generierst Einnahmen, ohne zusätzlich dafür arbeiten zu müssen.

Tipp 1: Formuliere einen Startsatz, der im Gedächtnis bleibt

Die Startseite – und vor allem die Begrüßung – ist oft das Erste, was dein Website-Besucher sieht. In der Regel geht er gezielt auf eine Website, weil er ein Problem hat, für das er eine Lösung sucht. Er entscheidet in wenigen Sekunden: Bin ich hier richtig oder nicht? Umso wichtiger ist es, dass deine Website deinem Besucher auf den ersten Blick signalisiert: Hier findest du genau das, was du brauchst.

Typische Fehler:

“Herzlich willkommen auf meiner Website” oder “Mein Name ist Max Mustermann und ich bin erfahrener Finanzberater” – das sind Sätze, die man häufig auf Startseiten findet. Warum sie nicht funktionieren? Ersteres ist eine langweilige Floskel, die nichts darüber sagt, was man bei dir bekommt. Letzteres stellt dich in den Mittelpunkt und nicht deinen Besucher mit seinen Bedürfnissen.

Was du stattdessen tun solltest:
  • Formuliere einen Startsatz, der sofort klar macht, wofür du stehst oder was man bei dir bekommt. Der Satz sollte ein typisches Problem und/oder den größten Wunsch deiner Zielgruppe enthalten. Oder stell eine Frage, die ihr Problem konkret anspricht.
  • Mach deinem Besucher klar, was er von deinem Angebot hat und welches Ergebnis er erwarten kann.
  • Beispiele:
    ”Du würdest gern weniger Zucker essen – aber dann kommen immer wieder die Heißhungerattacken dazwischen?” (Frage enthält ein typisches Problem und den Wunsch)
    “Sichtbar werden mit Videos – Ich zeige Online-Unternehmer/innen, wie sie sich mit Spaß vor der Kamera zeigen.” (Satz enthält den Wunsch, die Zielgruppe und das Ergebnis)

Tipp 2: Sprich deine Zielgruppe mit den richtigen Worten an

Deine Zielgruppe gut zu kennen, hilft dir nicht nur bei deinem Startsatz, sondern bei der Gestaltung deiner gesamten Website. Vor allem deine Texte sind ein zentraler Baustein – denn mit den richtigen Worten sorgst du dafür, dass du genau die richtigen Kunden anziehst. So kannst du ihnen vermitteln, dass sie bei dir richtig sind, und sie für dein Angebot begeistern.

Typische Fehler:

Viele Unternehmer gehen von sich selbst aus, wenn sie ihre Website-Texte formulieren. Sie benutzen Fachbegriffe (die der Besucher nicht versteht), beschreiben ihre Methoden (die den Besucher am Anfang nicht interessieren) und wollen viel zu viele Informationen hineinpacken (die den Besucher überfordern).

Was du stattdessen tun solltest:
  • Versetze dich in deinen Zielkunden hinein, indem du dich fragst: Was sind seine größten Probleme, Bedürfnisse und Wünsche? Wonach sucht er? Welche Inhalte interessieren ihn besonders?
  • Am meisten fühlt sich dein Zielkunde verstanden, wenn du es schaffst, genau die Worte zu verwenden, die er selbst sagen würde.
  • Halte dich kurz und prägnant: So viel wie nötig, so wenig wie möglich – denn wir alle scannen Websites mehr, als dass wir wirklich lesen. Dein Besucher möchte nicht viel Zeit investieren, sondern sofort finden, wonach er sucht.

Tipp 3: Schreib, wie du sprichst

In Tipp 2 hast du gesehen, wie wichtig es ist, WAS du in deinen Website-Texten schreibst. Jetzt geht es um das WIE – denn deine Art zu schreiben, hat einen großen Einfluss darauf, wie etwas bei deinem Besucher ankommt.

Typische Fehler:

Viele wollen möglichst professionell wirken – und das wollen sie auch in ihren Texten zeigen. Viele Fachwörter, Substantive und lange Sätze – so werden Texte häufig geschrieben. Dafür gibt es zwei typische Gründe: Es soll erstens professionell klingen und zweitens haben wir das damals im Deutschunterricht so gelernt.

Die Folge ist aber eher: Die Texte sind unverständlich und der Besucher fühlt sich nicht (emotional) abgeholt. Dies zeigt dieser Beispielsatz: “Ich helfe Ihnen als ausgebildeter Finanzberater mit Schwerpunkt Neugründungen bei der Planung Ihrer Finanzen im Rahmen von Liquiditätsengpässen.”

Was du stattdessen tun solltest:
  • Nutze Alltagssprache, die leicht zu verstehen ist. Frage dich: Würde ich das so (zu einem Freund) sagen?
  • Mach dir klar, dass du auch mit Alltagssprache professionell auftreten kannst. Ein Finanzberater etwa, der mir verspricht: „Sie sind Neugründer und brauchen Unterstützung bei Ihrer Finanzplanung? Wir kümmern uns.“ Das klingt nicht nur professionell, sondern holt mich genau auf die richtige Art und Weise ab.
  • So werden deine Texte schnell verständlicher: Vermeide Fachbegriffe und streiche unnötige Füllwörter. Nutze weniger Substantive und dafür mehr Verben, denn das tun wir auch beim Sprechen. Kürze lange Sätze (ein guter Richtwert sind max. 20 Wörter).

Tipp 4: Zeig deine Persönlichkeit

Auf der eigenen Website gibt es im Wesentlichen zwei Dinge, die du zeigen kannst: Dein Angebot und deine Persönlichkeit. In den meisten Fällen kaufen wir, wenn wir eine Person sympathisch finden und Vertrauen zu ihr aufgebaut haben – und das geschieht vor allem durch ihre Persönlichkeit. Der große Vorteil dabei ist: Deine Persönlichkeit ist dein Alleinstellungsmerkmal.

Typische Fehler:

Auch hier meldet sich ganz schnell der Denkfehler, alles müsse möglichst professionell wirken. Viele schreiben einfach nur über ihre Expertise oder ihr Angebot. Das Ergebnis ist eine unpersönliche, formell wirkende Seite. Das zweite Problem ist, dass du dadurch austauschbar wirst – denn dein Angebot wird es höchstwahrscheinlich auch woanders geben.

Was du stattdessen tun solltest:
  • Schreibe eine Über-mich-Seite, denn dein Besucher will dich kennenlernen und herausfinden, ob es “passt”. Erzähle deine eigene Story und von deiner Motivation, warum du machst, was du machst.
  • Zeig auch in deinem Angebot, wofür du stehst und was dich als Mensch ausmacht. Dein Zielkunde trifft seine Kaufentscheidung vor allem danach, ob er sich vorstellen kann, mit dir (als Person) zusammenzuarbeiten.
  • Zeig dich auf Fotos, denn dein Besucher will sehen können, wer du bist. Authentische Fotos wecken Sympathie und vermitteln einen ersten Eindruck von deiner Person.

Tipp 5: Baue deine E-Mail-Liste auf – mit richtig guten Freebies

Ein Freebie ist ein kostenfreies – in der Regel digitales – Produkt, das du Interessenten auf deiner Website anbietest. Sie bekommen das Freebie, indem sie sich mit ihrer E-Mail-Adresse anmelden. Auf diesem Weg kannst du eine Kostprobe von deiner Arbeit geben und gleichzeitig Abonnenten für deine E-Mail-Liste gewinnen. Deine E-Mail-Liste ist elementar, um eine Beziehung zu deinen Zielkunden aufzubauen und deine Angebote mit ihnen zu teilen.

Typische Fehler:

Häufig werden diese zwei Fehler gemacht, wenn ein Freebie nicht funktioniert: Das Freebie ist nicht interessant genug oder es wird nicht an den richtigen Stellen angeboten.

Was du stattdessen tun solltest:
  • Erstelle ein Freebie, das ein dringendes Problem deiner Zielgruppe löst. Ein Freebie funktioniert besonders gut, wenn es ein konkretes Ergebnis bietet oder deinem Zielkunden Zeit oder Geld spart.
  • Platziere dein Freebie an mehreren Stellen sichtbar auf deiner Website, z. B. im Header-Bild, in der Menüleiste, als Pop-Up oder in einem thematisch passenden Blogpost.
  • Ideen für erfolgreiche Freebie-Formate: Checklisten, Vorlagen, Anleitungen, Video-Serie, Quiz.

Tipp 6: Formuliere klare Call-to-Actions

Klare Call-to-Actions (CTAs) sorgen dafür, dass dein Besucher eine gewünschte Handlung ausführt (z. B. Anmeldung für deinen Newsletter, Buchung deines Programms). CTAs finden sich meistens in Form von Buttons oder Links. Sie sollen neugierig machen und deinen Besucher durch deine Website führen.

Typische Fehler:

Zwei häufige Fehler sind, entweder gar keinen CTA (der Besucher klickt nicht weiter) oder zu viele CTAs (der Besucher weiß nicht, worauf er klicken soll) zu haben. Vor allem ein unklarer Text – wie z. B. “Weiter” oder “Hier klicken” – bewirkt, dass der Besucher nicht weiß, wo er nach dem Klick landet.

Was du stattdessen tun solltest:
  • Achte darauf, dass jede Unterseite deiner Website ein konkretes Ziel verfolgt und mindestens einen klaren CTA hat.
  • Schreibe über den Button noch eine erklärende Handlungsaufforderung, z. B. “Hole dir meine 5 besten Rezeptideen für ein gesundes Frühstück”.
  • Verwende einen klaren CTA-Text für den Button – hier darfst du sprachlich auch etwas Lockerheit reinbringen, z. B. “Ja, ich will die Rezeptideen haben”.

Tipp 7: Werde übersichtlicher: Menüleiste und Website-Aufbau

Übersichtlichkeit ist wichtig, damit dein Besucher sich möglichst schnell auf deiner Website zurechtfindet und weiß, wo er was findet. Denn ein Besucher, der lange suchen muss oder die gewünschten Informationen nicht findet, wird deine Website schnell wieder verlassen.

Typische Fehler:

Zu viel Text und zu viele Informationen – die Meisten überfrachten ihre Website mit zu vielen Inhalten, weil sie möglichst viel über ihr Thema vermitteln wollen. Wenn dann noch eine vollgepackte Menüleiste hinzukommt, kann das dazu führen, dass der Besucher sich am Ende für gar nichts entscheidet.

Was du stattdessen tun solltest:
  • Räume deine Inhalte auf, indem du dich fragst: Welche Informationen braucht dein Zielkunde wirklich? Was interessiert ihn am meisten? Alles andere kannst du streichen.
  • Erstelle nun ein Konzept, in dem du die einzelnen Bereiche, die Teil deiner Website werden sollen, aufschreibst (z. B. auf Post-Its) und sie inhaltlich sinnvoll anordnest.
  • Nutze wenige relevante Menüpunkte und benenne sie verständlich, damit sofort klar wird, was man dort findet.

Tipp 8: Halte das Design einfach und klar

Mit einem guten Design kannst du deine Website ansprechend gestalten und noch mehr Übersichtlichkeit reinbringen. Wenn das Design schlecht ist, springen deine Besucher ab und schauen sich anderweitig um.

Typische Fehler:

Zu viele Farben, Schriftarten und schlechte Bilder machen deine Website unruhig und unübersichtlich. Auch ein Design, das den Inhalt nicht unterstützt, führt zu einem negativen Nutzererlebnis.

Was du stattdessen tun solltest:
  • Entscheide dich für 2-3 aufeinander abgestimmte Farben und max. 2 Schriftarten.
  • Verwende ansprechende Bilder, die einheitlich sind und zu deinem Farbschema passen.
  • Gehe großzügig mit Weißraum um. Weißraum ist eines der wertvollsten Designelemente bei der Erstellung von Websites.

Tipp 9: Zeig dich als Experte durch nutzwertigen Content

Durch nutzwertigen Content kannst du dich als Experte positionieren und das Vertrauen deiner Zielkunden gewinnen – denn so erfahren sie, dass sie Mehrwert von dir bekommen. Es gibt verschiedene Content-Formate, die du nutzen kannst: Blogposts, Podcasts, Videos, Interviews, Webinare und viele mehr.

Typische Fehler:

Themen, die für deine Zielgruppe nicht interessant sind, oder Überschriften, die keine Neugier wecken, führen dazu, dass dein Content nicht konsumiert wird. Ein Problem kann dabei auch sein, dass du nicht ausreichend auf deinen Content aufmerksam machst.

Was du stattdessen tun solltest:
  • Fokussiere dich bei deinem Content auf die Probleme und Schmerzpunkte deiner potenziellen Kunden und liefere ihnen Mehrwert, der sie weiterbringt.
  • Platziere deinen Content prominent auf deiner Website und mache auf verschiedenen Wegen darauf aufmerksam (z. B. in deinem Newsletter oder auf Social Media).
  • Formuliere Überschriften, die sofort zum Klicken anregen. Nutze auch hier eine einfache und klare Sprache, die deine Zielgruppe anspricht.

Tipp 10: Optimiere deine Website für Google

Suchmaschinenoptimierung (SEO) bedeutet, dass du deine Website so optimierst, dass sie sichtbarer auf Google wird – und damit auch für deine potenziellen Kunden, die nach einer Lösung für ihr Problem suchen. Selbst die beste Website verschenkt viel Potenzial, wenn sie nicht auf Google gefunden wird. Die richtige Auswahl der relevanten Keywords (Suchbegriffe, die in der Suchmaschine von Besuchern eingegeben werden) ist dabei besonders wichtig.

Typische Fehler:

Anfängliche Fehler sind häufig, SEO komplett zu vernachlässigen oder die falschen Keywords einzusetzen. Letzteres führt dazu, dass du die falschen Besucher auf deine Website ziehst und sie sofort wieder abspringen, weil sie eigentlich etwas anderes suchen. Auch wenn SEO ein sehr komplexes Feld ist, gibt es einige Basics, die du beachten kannst.

Was du stattdessen tun solltest:
  • Mach eine Keyword-Recherche (z. B. mit Ubersuggest), um zu prüfen, wonach deine potenziellen Kunden wirklich suchen. Wichtig ist, dass du dir auch die Suchergebnisse zu dem Keyword anschaust. So kannst du bewerten, ob das Keyword inhaltlich zu deinem Thema passt und welche Mitbewerber es gibt.
  • Nimm die wichtigsten SEO-Einstellungen auf deiner Website vor: Bilder und Videos optimieren, um die Ladezeit zu verbessern, Keywords in deinen Texten nutzen, Meta-Tags ausfüllen, mobile Ansicht optimieren. Die Baukastensysteme für Websites bieten hierfür in der Regel hilfreiche Tools an. Darüber hinaus gibt es online viele nützliche Artikel zu diesem Thema.
  • Wenn du SEO bisher noch nicht genutzt hast, richte ein Konto in der Google Search Console ein, um deine Website für Google auffindbar zu machen. Wenn du bereits ein Konto hast, kannst du deine geänderten Seiten nach Optimierung für eine erneute Indexierung einreichen.

Mit diesen 10 Tipps schaffst du eine starke Basis, um eine überzeugende Website zu gestalten, mit der du Kunden gewinnst.

Redaktion

Nathalie Nguyen

SIDEPRENEUR MASTERCLASS

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