Nebenberuflich selbstständig machen: Wichtige Informationen, Vorteile und Rechtslagen

Nebenberuflich selbstständig machen: wichtige Informationen, Vorteile und Rechtslagen

Du hast eine Geschäftsidee, möchtest deinen Hauptjob aber weiterhin ausüben und nicht so einfach aufgeben? Dann geht es dir wie vielen anderen Menschen auch. Eine interessante Option, sich beruflich zu verwirklichen, ohne ein finanzielles Risiko einzugehen, ist die nebenberufliche Selbstständigkeit. Dabei führst du weiterhin eine hauptberufliche Tätigkeit aus, während du nebenbei mit einem eigenen Unternehmen zusätzliches Einkommen generierst. 

Auch beim nebenberuflich Gründen gibt es einiges zu beachten. In diesem Artikel gehen wir auf alles Wichtige ein, was du wissen musst, wenn du neben deinem Hauptberuf ein zweites Standbein aufbauen möchtest. 

Die Vorteile und Nachteile der nebenberuflichen Selbstständigkeit

Immer mehr Menschen machen sich nebenberuflich selbstständig. Das ist wenig verwunderlich, denn die vielen Vorteile, die sich daraus ergeben, sprechen für sich. 

Vorteile

  • Möglichkeit, Geschäftsidee zu testen
  • minimales finanzielles Risiko
  • zusätzliches Einkommen
  • keine Änderungen bezüglich Krankenversicherungsbeiträgen und Sozialleistungen
  • Ausbau zur hauptberuflichen Selbstständigkeit auf lange Sicht möglich

Durch deinen Hauptberuf erhältst du weiterhin ein geregeltes Einkommen. Im Gegensatz zu einer hauptberuflichen Selbstständigkeit gehst du kein finanzielles Ausfallrisiko ein. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Finanzierung deiner nebenberuflich selbstständigen Tätigkeit aus, du generierst zusätzliches Einkommen und kannst somit dein Gesamteinkommen erhöhen. 

Zusätzlich hast du die Möglichkeit, das wirtschaftliche Potenzial deiner Geschäftsidee ohne Erfolgs- und Zeitdruck zu testen. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn du in einen unsicheren Markt einsteigst und der Erfolg deiner Idee nicht garantiert ist. Solltest du scheitern, ist es weniger schlimm, da du aus finanzieller Sicht nicht auf die Einkünfte aus der Selbstständigkeit angewiesen bist.  

Auf lange Sicht gesehen lässt sich die nebenberufliche Selbstständigkeit auch zum Hauptberuf machen. Sobald du merkst, dass dein Unternehmen erfolgreich ist und du deine Idee weiter ausbauen möchtest, kannst du dein Angestelltenverhältnis immer noch kündigen und dich voll und ganz auf deine Selbstständigkeit konzentrieren. 

Nachteile

  • erfordert zusätzliche Energie und Zeit (Doppelbelastung)
  • weniger Flexibilität im Umgang mit Kunden
  • nebenberufliche Selbstständigkeit kann negativ bewertet werden

Natürlich ist eine nebenberufliche Selbstständigkeit auch an ein paar Nachteile geknüpft. So hast du beispielsweise weniger Zeit, dich auf dein Nebengewerbe zu konzentrieren. Der Hauptberuf steht weiterhin im Vordergrund und musst zusätzliche Energie und Zeit investieren, um nebenberuflich erfolgreicht zu sein. Das bedeutet oft lange Arbeitstage, 18 Stunden pro Woche oder mehr und die Freizeit und die Freizeitgestaltung wird eingeschränkt. Das kann für viele schnell zu einer Doppelbelastung werden.

Die Tatsache, dass du deutlich weniger Zeit für dein Nebengewerbe hast, kann sich auch negativ auf den Erfolg auswirken. Zum einen kannst du nicht ganz so viel Arbeit in deine Idee stecken. Die Umsetzung dauert länger und du bist weniger flexibel, was die Zeiteinteilung anbelangt. 

Zum Anderen kann es auch passieren, dass ein Business als Nebengewerbe von möglichen Kunden, Partnern oder Lieferanten negativ bewertet wird. Dringende Kundenwünsche oder Probleme können nicht direkt bearbeitet werden, da dein Hauptberuf weiterhin an erster Stelle steht. Der Eindruck von mangelndem Engagement kann entstehen. 

Nichtsdestoweniger ist eine nebenberufliche Selbstständigkeit der beste Weg, um seine Ziele und Träume in die Tat umzusetzen. Mit der richtigen Einstellung und einer bedachten Planung kommst du garantiert ans Ziel. 

Nebenberuflich selbstständig machen: Steuern, Rechtsformen und Anmeldung  

Grundsätzlich ist eine Selbstständigkeit im Nebengewerbe mit weniger Aufwand verbunden als eine hauptberufliche Gründung. Zusätzliches Einkommen muss aber dennoch richtig versteuert werden. Bevor es an die Umsetzung der Geschäftsidee geht, gibt es daher ein paar Entscheidungen, die gut durchdacht und vorab getroffen werden müssen. 

Freiberufler oder Gewerbetreibender?

Die erste wichtige Frage, die du dir stellen solltest: Muss ich ein Gewerbe für meine Selbstständigkeit anmelden? Das hat nicht nur Auswirkungen auf die möglichen Rechtsformen, sondern auch darauf, welche Steuern du zahlen musst. 

Nicht jede Selbstständigkeit benötigt einen Gewerbeschein. Grundsätzlich wird hier zwischen zwei Berufsgruppen unterschieden. Es gibt zum einen die freiberuflichen Tätigkeiten. Dazu zählen alle wissenschaftliche, schriftstellerische, künstlerische, unterrichtende und erzieherische Berufe. Für alle produzierenden, handwerklichen und kaufmännischen Tätigkeiten gilt die Pflicht zur Gewerbeanmeldung. 

Fällt deine Nebentätigkeit in die Liste der freien Berufe, musst du deine Selbstständigkeit beim zuständigen Finanzamt angeben. Du erhältst dann den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung und kannst über das Online-Portal Elster deine jährliche EÜR (Einkommensüberschussrechnung) einreichen. Darauf basierend und unter Berücksichtigung des Freibetrags wird dann vom Finanzamt ermittelt, wie viel Einkommenssteuer du zahlen musst. 

Wird ein Gewerbe für deine Nebentätigkeit benötigt, läuft das etwas anders. Du musst dich bei deinem zuständigen Gewerbeamt melden und neben der Versteuerung der zusätzlichen Einkünfte auch Gewerbesteuern zahlen. Je nachdem, für welche Rechtsform du dich entscheidest und welcher Art von gewerblicher Tätigkeit du nachgehst, kommen gegebenenfalls noch ein Eintrag ins Handelsregister und eine verpflichtende Mitgliedschaft bei der IHK hinzu. Dadurch können weitere Kosten und Zahlungsverpflichtungen entstehen. 

Die Anmeldung beim Finanzamt und die Benachrichtigung an die Handelskammer erfolgt in der Regel automatisch über das Gewerbeamt. 

Die verschiedenen Rechtsformen

Welche Rechtsform für dein Nebengewerbe infrage kommt, hängt zunächst von der Personenanzahl ab. Für Gruppen bietet sich eine GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) an. Kapitalgesellschaften wie eine GmbH oder UG können sowohl von einer Gruppe, als auch von einer Einzelperson gegründet werden. 

Die häufigste Wahl für eine nebenberufliche Selbstständigkeit ist aber das Einzelunternehmen. Dabei spielt es keine Rolle, ob du Freiberufler oder Gewerbetreibender bist. Die Gründung eines Einzelunternehmens ist simpel und kostengünstig. Du kannst von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen und dir so den Ausschrieb der Umsatzsteuer sparen. Im Gegensatz anderen Rechtsformen haftest du hierbei allerdings zu 100 % mit deinem Privatvermögen. 

Gibt es Verdienstgrenzen?

Bei der Frage, ob es bei einer nebenberuflich selbstständigen Person Verdienstgrenzen gibt, müssen gleich mehrere Faktoren miteinbezogen werden. Wie viel du dazuverdienen darfst, hängt unter anderem davon ab, wer dein Hauptarbeitgeber ist, wie viele Stunden du in deinem Hauptberuf arbeitest und ob du mögliche Sozialleistungen erhältst. Wer nebenberuflich selbstständig ist, sollte diese Fakturen im Auge behalten.

Vollzeit angestellt und nebenberuflich selbstständig

Grundsätzlich dürfen die Einkünfte aus deinem Nebenverdienst nicht die des Hauptberufes übersteigen. Das heißt, der Umsatz deiner nebenberuflichen Selbstständigkeit darf nicht mehr als 50 % deines Gesamteinkommens ausmachen. Ist das der Fall, giltst du als hauptberuflich selbstständig und es ändert sich einiges in Bezug auf Sozial- und Krankenversicherung. 

Nebenberuflich selbstständig mit Teilzeitjob

Die Kombination aus einem hauptberuflichen Teilzeitdienst und einer nebenberuflichen Selbstständigkeit ist sehr beliebt: Du bist durch deinen Hauptberuf weniger ausgelastet und kannst mehr nebenberuflich selbstständig arbeiten. 

Doch genau hier liegt auch die Gefahr, die Grenze zu überschreiten. Eine Tätigkeit gilt nämlich nur solange als nebenberuflich, solange sie eine wöchentliche Arbeitszeit von 18 Stunden nicht überschreitet. Da ein Teilzeitjob bereits eine geringe Anzahl an Wochenstunden mit sich bringt, kann es schnell passieren, dass die Krankenkasse deinen Nebenberuf als Haupteinnahmequelle einstuft und du folglich mehr für Sozialleistungen bezahlen musst. Steuern fallen in diesem Fall entsprechend höher aus.

Nebenberuflich selbstständig als Beamter

Beamten unterliegen mit einer Gründung im Nebenerwerb ein paar Sonderregelungen. Das Bundesbeamtengesetz hat genaue Richtlinien zur Nebentätigkeit festgesetzt. Demnach dürfen nicht mehr als 20 % der wöchentlichen Dienstzeit in die Nebentätigkeit fließen. Bei einem Vollzeitvertrag von 40 Stunden kannst du also maximal 8 Stunden pro Woche in die Selbstständigkeit investieren. Wer sich nebenberuflich selbstständig machen möchte, sollte dies beachten.

Außerdem dürfen die Einnahmen der selbstständigen Arbeit nicht mehr als 40 % des gesamten Jahreseinkommens ausmachen und du musst vorab eine Genehmigung deines Arbeitgebers einholen. Was für Nicht-Beamte auf einer formellen Basis geschieht, ist für Beamte verpflichtend. 

Nebenberuflich selbstständig trotz Arbeitslosigkeit

Ob sofort haupt- oder erst einmal nebenberuflich, sich selbstständig zu machen kann der Weg aus der Arbeitslosigkeit sein. Die Agentur für Arbeit und das Jobcenter möchten natürlich, dass eine Unternehmensgründung hauptberuflich ausgeführt wird, damit du nicht länger arbeitslos bist. Die meisten Zuschüsse, wie beispielsweise ein Einstiegsgeld, kannst du daher nur bei einer Hauptgründung beantragen. 

Das heißt aber nicht, dass die nebenberufliche Existenzgründung nicht von den Ämtern unterstützt wird. Je nachdem, ob du Arbeitslosengeld 1 oder 2 beziehst, gibt es da ein paar Unterschiede. 

Empfänger von ALG1 müssen eine nebenberufliche Selbstständigkeit sofort bei der zuständigen Agentur für Arbeit melden. Du darfst maximal 15 Stunden pro Woche nebenher arbeiten und damit bis zu 165 Euro monatlich verdienen. Jegliche Einnahmen, die darüber hinaus liegen, werden auf das Arbeitslosengeld angerechnet. Wird mehr gearbeitet, gilt man nicht mehr als arbeitssuchend und der Anspruch auf Arbeitslosengeld entfällt komplett. 

Beziehst du ALG2, hast du ebenso die Möglichkeit dein Einkommen mit einer nebenberuflichen Existenzgründung aufzubessern. Die Grenze liegt hier allerdings etwas niedriger, bei 100 Euro pro Monat. Du musst dein Nebengewerbe bei deinem zuständigen Jobcenter anmelden und eine Prognose zu deinem Einkommen abgeben. Deine Zahlungen werden dann um die zu erwartenden Einkünfte gekürzt und am Ende des Bewilligungszeitraumes neu berechnet. Trotz Kleingewerbe oder freiberuflichen Nebentätigkeit musst du dem Arbeitsmarkt weiterhin frei zur Verfügung stehen. 


Nebenberuflich selbstständige in der Regel müssen also auf mehrere Aspekte achten, um nicht ungewollt als hauptberuflich selbstständig eingestuft zu werden. Das gilt auch, wenn die selbstständige Tätigkeit mehr als nebenberuflich eingestuft wird. In jedem Fall ist es ratsam, sich vorab genau zu informieren und gegebenenfalls steuerliche oder rechtliche Beratung in Anspruch zu nehmen, um keine unliebsamen Überraschungen zu erleben.

Nebenberuflich selbstständig mit Bafög 

Auch für Bafög-Empfänger gibt es eine Verdienstgrenze. Diese liegt bei 5400 Euro pro Jahr. Umgerechnet kannst du neben dem Studium oder der Ausbildung mit deinem eigenen Unternehmen monatlich etwa so viel dazuverdienen, wie bei einem Minijob. 

Sind die Einnahmen aus deiner nebenberuflichen Selbstständigkeit allerdings so hoch, dass du dir dein Studium selbst finanzieren kannst, wirst du nicht mehr vom Staat gefördert. 

Gibt es Förderungen zu Finanzierung einer selbstständigen Nebentätigkeit?

Beratungsförderung, regionale Förderprogramme, Gründungszuschuss – Es gibt viele Arten der Bezuschussung einer selbstständigen Tätigkeit. Handelt es sich bei der Gründung um eine Nebentätigkeit, sind die Zuschüsse und Förderungen jedoch deutlich geringer als bei einer hauptberuflichen Existenzgründung. 

Trotzdem ist es möglich, zinsgünstige Darlehen von Banken und Kreditinstituten zu erhalten. Es gibt spezielle Förderkredite, die auf die Finanzierung eines Nebengewerbes ausgelegt sind. In einigen Fällen hast du auch die Möglichkeit, Förderkredite anzufragen, die für Selbstständige im Hauptgewerbe verfügbar sind. In diesem Fall wird vertraglich oft festgehalten, dass eine Absicht darin besteht, die Nebentätigkeit auf lange Sicht in ein Hauptgewerbe umzuwandeln. Auch die Agentur für Arbeit bewilligt die Zuschüsse nur, wenn davon ausgegangen werden kann, dass dadurch die Arbeitslosigkeit beendet wird. 

Für die meisten Förderungen ist ein Eigenkapital nicht nötig. Förderkredite können bis zu fünf Jahren nach Anmeldung der nebenberuflichen Selbstständigkeit erfolgen. 

Sozial- und Krankenversicherung: Das ändert sich mit dem Wechsel in die hauptberufliche Selbstständigkeit

Mit Aufnahme einer nebenberuflichen Selbstständigkeit ändert sich in Bezug auf deine Sozial-, Kranken- und Rentenversicherung erst einmal nichts. Bleibst du weiterhin in einem Angestelltenverhältnis, übernimmt dein Arbeitgeber die Hälfte der Beitragskosten. 

Sobald du allerdings die Grenzwerte übersteigst und aus deinem Nebenerwerb eine hauptberufliche Tätigkeit wird, musst du dich privat bzw. gesetzlich freiwillig versichern und die gesamten Kosten für deine Sozialversicherung selbst übernehmen. Wie viel das sein wird, hängt von deinem jährlichen Verdienst ab. 

Checkliste für eine selbstständige Nebenberuflichkeit 

Eine nebenberufliche Selbstständigkeit bringt sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich. Der Trend bewegt sich aber immer weiter in die Richtung. Ohne finanzielles Risiko den Traum der Selbstständigkeit zu verwirklichen, klingt für viele verlockend. Damit der Weg dahin problemlos gelingt, gibt es vorab ein paar Aspekte, die du beachten solltest, bevor du deine Geschäftsidee wahr werden lässt. 

1. Arbeitgeber informieren

Prinzipiell hat jeder Bürger das Recht, sich nebenbei selbstständig zu machen. Als angestellter Arbeitnehmer solltest du deinem Arbeitgeber dennoch unbedingt vor Aufnahme der Nebentätigkeit von deinem Vorhaben in Kenntnis setzen. In wenigen Fällen kann der Arbeitgeber dir verbieten, zusätzlich zu deinem Hauptberuf zu arbeiten. Vor allem dann, wenn du eine Konkurrenz für die Firma darstellen könntest oder die zusätzliche Arbeit negative Auswirkungen auf deine Performance im Hauptberuf haben könnte. 

Es ist daher ratsam, deinen Arbeitgeber schriftlich über die nebenberufliche Selbstständigkeit zu informieren und darin zu bestätigen, dass dein Hauptberuf nicht unter der neuen Tätigkeitsaufnahme leiden wird. Tust du das nicht, kann dein Arbeitgeber im schlimmsten Fall den Arbeitsvertrag mit dir beenden. Für Beamte ist dieser Schritt nicht optional. Sie müssen die Aufnahme einer Nebentätigkeit sofort melden. 

2. Steuerliche Besonderheiten beachten 

Einkünfte aus selbstständigen Tätigkeiten müssen versteuert werden. Das gilt auch für nebenberuflich Selbstständige. Die Rechtsform ist entscheidend dafür, welche Steuern du zahlen musst. Mache dir am besten vorher Gedanken darüber, welche Rechtsform für dein Unternehmen infrage kommt und welche Steuern und Sozialleistungsbeiträge auf dich zukommen werden. Schreibe einen Businessplan und wäge genau ab, ob sich die Umsetzung lohnen wird. 

3. Selbstständigkeit anmelden

Hat dein Arbeitgeber grünes Licht gegeben und du bist dir im Klaren darüber, welche finanziellen Ausgaben auf dich zukommen werden, bist du gut vorbereitet und du kannst dich nebenberuflich selbstständig machen. 

Fazit:

Die nebenberufliche Selbstständigkeit: Ein Schritt in Richtung Freiheit und finanzielle Unabhängigkeit, doch voller Herausforderungen und Hürden. Deine Beziehung zu deinem Hauptarbeitgeber, deine Arbeitszeit, Sozialleistungen – all diese Faktoren bestimmen, wie viel du verdienen darfst, ohne den Status deiner nebenberuflichen Selbstständigkeit zu gefährden. Überschreite diese Grenze und du kannst dich plötzlich als hauptberuflich Selbstständig wiederfinden – mit all den zusätzlichen Kosten und Verpflichtungen.

Ob du nun Vollzeit, Teilzeit, Beamter oder Arbeitsloser bist – die Regeln und Vorschriften sind unterschiedlich und können komplex sein. Es ist unerlässlich, dass du dich gründlich informierst und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nimmst.

Förderungen? Sie sind da, aber oft bescheidener als du vielleicht erwartest.

Die nebenberufliche Selbstständigkeit ist nicht nur eine Nebenbeschäftigung, sie ist ein Unternehmen. Das bedeutet, du musst deinen Arbeitgeber informieren, die steuerlichen Besonderheiten berücksichtigen und dein Gewerbe ordnungsgemäß anmelden.

Die nebenberufliche Selbstständigkeit bietet aufregende Möglichkeiten, ist aber auch mit Verantwortung verbunden. Nutze diese Chance, um deine unternehmerischen Fähigkeiten zu erproben und vielleicht, nur vielleicht, deinen Traum der vollen Selbstständigkeit zu verwirklichen. Sei dir der Herausforderungen bewusst, aber lass dich nicht entmutigen. Der Weg zur Selbstständigkeit ist selten einfach, aber die Belohnungen können enorm sein.

Disclaimer: Die Infos in diesem Blogbeitrag dienen nur zur allgemeinen Information und sind keine rechtliche oder steuerliche Beratung. Wir bemühen uns um Richtigkeit und Aktualität, können aber keine Garantien für die Infos geben. Deine Handlungen auf Basis dieser Infos sind auf eigene Gefahr. Es ist empfehlenswert, vor Entscheidungen oder Maßnahmen aufgrund dieser Infos professionelle Rechts- oder Steuerberatung einzuholen

 

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