In dieser Episode des Sidepreneur Podcasts spricht Peter Lutsch mit Seif Bairakdar. Seif entwickelt aktuell ein Tool, das er selbst als „schweizer Taschenmesser der Start-up-Szene“ bezeichnet: My Startup Studio. In diesem Interview erfährst du, wie das Tool funktioniert, welche Fehler Gründer:innen vermeiden sollten und warum das Prinzip „Done is better than perfect“ ein echter Gamechanger ist.
Hier kannst du die Episode anhören:
Was du über Seif Bairakdar wissen solltest
Seif wuchs in Ägypten auf und lernte schon früh, was es bedeutet, selbstständig zu arbeiten. Sein Vater war Kleiderhändler und lebte das Unternehmertum vor. Später sammelte Seif selbst Erfahrung – zunächst im Studium, später durch eigene Gründungen. Doch wie so oft liefen die ersten Versuche nicht perfekt.
„Ich habe viele Rookie-Mistakes gemacht. Aber Fehler sind okay, wenn man daraus lernt.“ – Seif Bairakdar
Seif machte den Master, später sogar ein MBA-Studium, und probierte immer wieder neue Ideen aus. Heute arbeitet er hauptberuflich in einem Angestelltenjob und baut parallel My Startup Studio auf – mit dem Ziel, langfristig als Business Angel andere Gründer:innen zu unterstützen.
Was ist My Startup Studio?
Wer eine Geschäftsidee hat, kennt das Problem: zu viele Tools, zu viele Ressourcen, zu viele To-dos. Von Marktanalyse über Businessplan bis zur MVP-Entwicklung – die Liste scheint endlos. Genau hier setzt My Startup Studio an.
Das Tool begleitet Gründer:innen Schritt für Schritt durch ihre Reise:
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Ideenfindung und Marktanalyse
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Businessplan und Wettbewerbsrecherche
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MVP-Entwicklung (Minimum Viable Product)
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Markttests und Feedback
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Unterstützung bei Pitch Decks, Inkubator-Bewerbungen und Accelerator-Programmen
Besonders spannend: Auch Inkubatoren und Acceleratoren profitieren. Sie können mit My Startup Studio die gesamte Gründerhistorie nachvollziehen – inklusive Pivots, Fortschritten und Kennzahlen.
Herausforderungen und Chancen seiner Gründerreise
Nebenberufliche Gründung laut Seif kein Spaziergang. Zeit, Energie und Ressourcen sind die größten Engpässe. Seif arbeitet von 7–8 Uhr morgens an seinem Startup, geht dann in den Hauptjob und setzt sich abends sowie am Wochenende wieder an seine Gründung.
Seine Tipps für Sidepreneure:
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Feste Zeitblöcke einplanen: Striktes Zeitmanagement mit Kalender.
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Co-Founder suchen: Arbeit und Verantwortung teilen.
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Asynchrone Kommunikation nutzen: Tools wie Discord helfen, effizient zu arbeiten.
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Feedback priorisieren: Nutzer:innen, Mentor:innen und Investoren früh einbeziehen.
Warum „Done is better than perfect“ entscheidend ist
Eines der größten Learnings von Seif lautet: Perfektion ist der Feind des Fortschritts.
Viele Gründer:innen verbringen Monate oder Jahre damit, ihre Idee „perfekt“ vorzubereiten. Doch in der Realität zählt etwas anderes: schnell testen, Feedback einholen und iterieren.
Das bekannte Prinzip „Done is better than perfect“ zieht sich wie ein roter Faden durch Seifs Erfahrungen:
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Perfekte Ideen kosten zu viel Zeit und Geld.
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Wichtiger ist es, MVPs (Minimum Viable Products) zu entwickeln.
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Feedback ist mehr wert als jede theoretische Planung.
Business Angel als Vision: Gründen, um später Gründer:innen zu fördern
Seifs langfristiges Ziel ist es, selbst als Business Angel aktiv zu werden. Seine Motivation: anderen Gründer:innen helfen und ihnen das zu geben, was er selbst am Anfang vermisst hat – Know-how, Struktur und Kapital.
Damit schließt sich der Kreis: Nebenberufliches Gründen ist für ihn nicht nur ein persönliches Projekt, sondern auch ein Weg, wertvolle Startup-Erfahrung zu sammeln, die später andere unterstützt.
Learnings für Gründer:innen aus dem Gespräch
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Fehler sind wertvoll – Jede gescheiterte Gründung bringt dich weiter.
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Nicht alles sofort formalisieren – Eine GmbH am Tag 1 ist unnötig. Wichtiger ist die Idee und ihre Umsetzung.
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Nebenberuflich starten ist möglich – aber erfordert Disziplin, klare Absprachen im Privatleben und einen langen Atem.
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Kommunikation im Gründerteam ist zentral – regelmäßige Meetings und klare Aufgabenteilung sind Pflicht.
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Internationale Perspektiven nutzen – Offenheit für unterschiedliche Kulturen und Märkte ist ein Vorteil.
Fazit: Nebenberufliches Gründen als realistischer Weg in die Selbstständigkeit
Die Episode mit Seif zeigt: Nebenberuflich gründen ist kein Plan B, sondern ein sicherer und strategischer Einstieg ins Unternehmertum. Mit Tools wie My Startup Studio lassen sich viele Hürden auf dem Weg reduzieren – von der Ideenfindung bis zur Marktvalidierung.
Wer seine Gründung ernsthaft angehen will, sollte nicht auf Perfektion warten. Starte klein, teste schnell und lerne aus Feedback.
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