Die Zusammenfassung aller Business-Ratgeber – Interview mit Dennis Fischer

Als Sidepreneur hast du nur sehr wenig Zeit für dein eigenes Side-Business. Wie schön wäre es, wenn du die besten Tipps aus über 500 Business-Ratgebern bekommst?
Dennis Fischer gibt Antworten und konkrete Denkanstöße, viele wertvolle Impulse und mehr über seinen Werdegang erfährst du hier…

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Peter: Hallo liebe Sidepreneure, ich begrüße euch zu einem spannenden Interview in unserem Sidepreneur-Podcast. Ich habe heute Dennis Fischer zu Gast. Er ist Buchautor, Coach und Speaker und ich glaube, dass er euch ganz viele wertvolle Impulse mitgeben wird. Dies ist ihm auch schon bei Juliane und mir gelungen!

Hallo Dennis, ich freue mich, dass du bei uns im Podcast-Interview bist. Stell’ dich bitte kurz vor und erzähl ein bisschen was zu deiner Person. Wo lebst du? Was machst du genau?

Dennis Fischer – Innovationsberater und leidenschaftlicher Business-Ratgeber-Leser

Dennis: Peter, Danke für die Einladung. Ich freue mich, hier zu sein. Ich lebe wie du in München und zwar seit fünfeinhalb Jahren mittlerweile. Vorher war ich in Berlin im Online-Food-Bereich tätig und habe dort in zwei verschiedenen Startups gearbeitet. Einmal beim “Kochhaus”, das man vielleicht auch hier aus München kennt. Sie haben auch in vielen anderen deutschen Städten begehbare Rezeptbücher – wie sie es nennen – wo sie Rezepte und Zutaten verkaufen. Dann war ich bei der “Schlemmertüte”. Das ist quasi das Gleiche, nur online. Es ist so etwas wie “HelloFresh”.

Als ich nach München gekommen bin, habe ich eine einjährige Fortbildung gemacht an der Hochschule München im Bereich Design Thinking und Entrepreneurship. Dabei habe ich mich in die Themen reingefuxt und danach eine eigene Innovationsberatung gegründet mit zwei Kollegen. Das mache ich auch heute noch. Einerseits bin ich als Innovationsberater unterwegs und hier haben wir auch schon zusammengearbeitet mit Sidepreneur. Auf der anderen Seite bin ich ein fleißiger und süchtiger Business-Ratgeber-Leser.

Dennis Blog: 52 ways – jede Woche gibt’s die Essenz aus einem Buch

Peter: Ich bin das erste Mal auf dich aufmerksam geworden, bevor wir uns persönlich kannten, über deinen Blog 52 ways. Da stellst Du – wie du gerade gesagt hast, bist du ein fleißiger Leser – wöchentlich einen Business-Ratgeber vor.

Dennis: Genau.

Peter: Inzwischen sind es schon, wenn ich das richtig im Kopf habe, über fünfhundert. Wie kam es dazu?

Wie ein Buch mein Leben veränderte

Dennis: Ja, das ist eine gute Frage. Ich habe noch keine 500 vorgestellt, aber insgesamt fünfhundert gelesen, weil ich schon ein bisschen länger süchtig danach bin. Angefangen hat alles bei mir mit dem Buch von David Allen, “Getting things done*”. Da war ich 16 und irgendwie nicht so wirklich organisiert und dachte, ich muss mal was machen. Hatte aber keine Idee, wie ich damit anfange, ob ich ein Coaching buche oder ähnliches. Internet gab es schon damals, was aber nicht die erste Anlaufadresse war. Dann habe ich mir ein Buch gekauft und zwar dieses “Getting things done*” von David Allen. Ich habe es gelesen, viel daraus umgesetzt und war echt beeindruckt, wie es mein Leben verändert hat. So kam ich auf diese Business-Ratgeber.

Immer wenn ich eine Frage hatte im Leben, habe ich mir erst einmal ein Buch geholt und es gelesen. Dann haben mich auch immer mehr Freunde gefragt “Dennis, kannst du mir ein Buch empfehlen zu dem Thema oder was steht da eigentlich drin? Fass es doch mal kurz zusammen.”

Da habe ich irgendwann einmal gesagt, jetzt bekomme ich so oft die Frage, dann kann ich es einfach mal online stellen und als Blog aufbauen. Das ist jetzt drei Jahre her. 2016 habe ich mit 52ways mit dem Blog angefangen und tatsächlich seitdem jede Woche einen Ratgeber gelesen, zusammengefasst, online besprochen und auch viel daraus umgesetzt.

Nicht nur konsumieren, sondern auch umsetzen – Wie schaffe ich das?

Peter: Ich finde es spannend, weil wir es auch unseren Sidepreneuren mit auf den Weg geben, dass man sich heutzutage durch die Bücher seine Mentoren quasi individuell zusammenstellen kann. Wo ich ein bisschen das Problem sehe bei den Sidepreneuren ist das Thema Zeit. Sich die Zeit freizuschaufeln, um zu lesen und dann dieses Wissen, das man sich aneignet auch praktisch anzuwenden. Hast du einen Tipp, wie man das für sich implementieren kann? Dass man nicht nur konsumiert, sondern auch in die Umsetzung kommt?

Weniger lesen und mehr machen

Dennis: Ja, da sagst du was. Das ist der allerwichtigste Tipp von allen! Wenn mich die Leser fragen, was ich mitgenommen habe aus den 500 Büchern. Was mein wichtigstes Learning ist? Es gibt mehrere wichtige Learnings, wovon eines definitiv ist: Weniger lesen und mehr machen. Ich würde niemandem empfehlen 52 Bücher im Jahr zu lesen, weil man einfach nicht mehr viel Zeit zum Umsetzen hat. Je nachdem, was man beruflich macht, bleibt einfach nicht viel Zeit. Deswegen ist definitiv der wichtigste Tipp: Lieber ein Buch lesen im Quartal oder eins in einem halben Jahr und die Sachen daraus umsetzen. Ich habe gerade ein eigenes Buch geschrieben, dazu später gerne mehr. Am Ende habe ich ein Bonus-Kapitel reingepackt. Es heißt “Machen, machen, machen!”. Dabei geht es genau darum “Wie komme ich vom Lesen ins Handeln?”.

Der Basic-Tipp ist,

sich ein Buch vorzunehmen und nebenbei Listen zu führen, indem man sich während des Lesens schon mal ein paar Dinge rausschreibt. Einerseits ist es die Frage, was die wichtigsten Learnings aus dem Buch sind, sodass man es für sich zusammenfasst und nicht einfach nur ins Regal stellt und irgendwann nachblättern muss. Das ist die erste Liste.

Bei der zweiten Liste sollte ich mir direkt die To Do’s rauschreiben und sagen “Was sind die konkreten To Do’s?”, die ich aus dem Buch für mich persönlich mitnehme. Es nehmen wahrscheinlich 50 Leser 50 unterschiedliche Dinge mit, weil jeder gerade in einer anderen Situation ist und andere Fragen ans Leben hat. Aber das ist mega wichtig und danach hat man vielleicht eine To Do-Liste mit 30 Dingen und sucht sich einfach die wichtigsten zwei, drei raus und fängt mit denen an. Dann hat man schon mal mehr geschafft als 99 Prozent aller Leser. Ich würde sagen, 70 Prozent lesen das Buch nicht bis zum Ende und von denen, die es bis zum Ende lesen sind es wieder 90 Prozent, die nichts umsetzen.

Deswegen, so eine Liste nebenbei schon mal führen und konkrete To Do’s rausschreiben ist essenziell, um ins Handeln zu kommen.

Neue Erkenntnisse gewinnen aus bereits gelesenen Büchern

Peter: Vor allem finde ich total spannend, wenn man ein Buch durchgelesen und Notizen gemacht hat und dieses Buch in einem Jahr wieder zur Hand nimmt, noch mal rein liest – kann man sich ganz neue To Do’s rausziehen. Es ist auch ein bisschen situationsabhängig, was man in dem Moment rausnehmen kann. Aber wenn ich nur passiv konsumiere, dann wird es sich nie irgendwie manifestieren ins praktische Handeln.

Dennis: Ja, genau. Einer meiner Favoriten ist tatsächlich dieses Buch “Die sieben Wege zur Effektivität” oder “7 Habits of Highly Effective People*” von Stephen R. Covey. Das habe ich schon vier, fünfmal gelesen und bestimmt schon dreimal als Hörbuch gehört. Jedes Mal fällt mir wieder etwas Neues auf, was ich überlesen hatte, weil es damals für mich nicht relevant war und was jetzt interessant ist.

Wie Dennis sein Business aufgebaut hat

Peter: Lass uns doch genau hier an diesem Punkt in die Umsetzung kommen. Du bist ja nicht nur leidenschaftlicher Leser, sondern gibst dein Wissen auch praktisch weiter. Irgendwann hast du angefangen, als Coach und als Innovationsberater zu arbeiten. Wir durften im Rahmen des Fellowship-Programms von Media Lab Bayern mit dir zusammenarbeiten und haben tolle Impulse mitnehmen können. Wie kam es dazu, dass du dich entschieden hast, aus dem Startup als Innovationsberater, als Coach zu arbeiten? Wie hast du dein Business aufgebaut?

Alles auf eine Karte setzen und kündigen?

Dennis: Ich war nach der Zeit in Berlin nochmal zweieinhalb Jahre in München fest angestellt bei Interhyp, das ist der größte deutsche Baufinanzierungsvermittler und habe dort Projektmanagement gemacht. Für mich war von vornherein ziemlich klar, dass es eine Übergangsstation ist. Es hat schon Spaß gemacht, aber ich wollte raus aus der Festanstellung. Anfangs hat ein bisschen Mut gefehlt, alles auf eine Karte zu setzen und zu kündigen. Irgendwann habe ich mir dann gesagt Okay, jetzt bist du dann 30, das war vor drei Jahren, und ich wollte immer vor meinem 30. Geburtstag selbstständig sein.

Dann dachte ich mir, was kann eigentlich passieren? In diesen Job hätte ich jederzeit wieder zurückkommen können. In Deutschland ist man super gut abgesichert wie z.B. mit dem Gründungszuschuss vom Arbeitsamt. Deswegen habe ich dann gesagt, ich kündige jetzt einfach und schaue, was passiert. Ich habe irgendwie ein Urvertrauen gehabt, das es schon in die richtige Richtung gehen wird. Habe dann 2016 Anfang des Jahres gekündigt und wusste erstmal für mehrere Monate nicht, was passiert. Ich habe noch ein halbes Jahr lang weitergearbeitet und wusste, dass ich im August gehe. Bin dann erst mal mit meiner Freundin zwei Wochen Urlaub gefahren und habe mir überlegt, was ich anfangen will mit der Zeit.

Erst mal einen Testballon starten

Interessanterweise haben sich die Dinge dann ziemlich schnell ergeben. Zum einen habe ich Benny und Flo getroffen. Die beiden waren bereits als Freelancer unterwegs und haben gesagt, sie wollten schon länger eine eigene Beratung aufmachen, sich zusammenschließen und haben mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte mitzumachen. Dann haben wir beschlossen, lasst uns doch zu dritt zusammengehen. Wir starten erst mal einen Testballon. Das ist etwas, was ich wirklich jedem, egal ob hauptberuflicher Gründer oder auch nebenberuflichen Gründern mitgeben will: Erst mal einen Testballon zu starten. Wir haben gesagt, wir legen mal los und schließen uns zu dritt zusammen.

Wir hatten am Anfang weder eine Rechtsform noch eine Website, noch eine Visitenkarte oder irgendwie ein Konto. Viele Dinge, von denen die meisten denken, sie müssten erst mal damit anfangen. Eine Visitenkarte machen oder eigene Website und dann ein Konto eröffnen und so weiter. Wir haben gesagt, wir schauen uns an, was wir an Aufträgen reinbekommen.

Tatsächlich war der erste Auftrag, über den wir beide uns persönlich kennengelernt haben, beim Media Lab Bayern. Dann haben wir festgestellt, dass es irgendwie anläuft. Wir kucken jetzt mal und legen von allem, was wir verdienen 10 Prozent zurück in eine gemeinsame Kasse und wenn wir 25.000 Euro zusammen haben, gründen wir daraus eine GmbH. So kamen wir dahin, das Ganze sanft als Testballon zu starten.

Es war dann nicht die ganze Zeit so entspannt. Die nächsten Aufträge haben schon ein bisschen auf sich warten lassen und wir haben durchaus akquirieren müssen. Wir hatten dann ein halbes Jahr später ein relativ großes Projekt und von daher lief es ganz cool.

Was treibt dich an?

Parallel zu diesem Business hatte ich mir gedacht, was sind denn wirklich so die Dinge, die dich leidenschaftlich antreiben. Das Innovationsberatungsthema ist cool und macht immer noch mega Spaß. Ich habe mir dann überlegt, mit welchen Sachen will ich mich den ganzen Tag beschäftigen, wenn ich überhaupt kein Geld dafür kriegen würde? Und hier kam ich tatsächlich auf diese Business-Ratgeber. Wie gesagt, parallel kamen immer mehr Freunde auf mich zu, die mich gefragt haben, welche Bücher ich empfehlen kann.

Der Blog als Side-Projekt

Den Blog habe ich von Anfang an mehr als Side-Projekt gestartet und wollte schauen, was sich daraus ergibt. Es heißt ja immer “Folge deinen Träumen, irgendwann kommt das Geld schon hinterher”. Ja, es kam lange, lange überhaupt kein Geld hinterher. Ich bin jetzt knapp drei Jahre mit dem Blog beschäftigt und so langsam durch das Buch, wobei auch das nicht wirklich ein großes Geschäftsmodell ist, die Speaking-Auftritte, den Online-Kurs, den ich gerade noch produziere, kommt irgendwann dann bei mir das Geld.

Peter: Also ist sozusagen das Buch und der Blog bei dir natürlich auch eine Art Marketinginstrument für dich als Person?

Dennis: Ja, total. Ich glaube, es gibt wenige Autoren, die wirklich vom Buch an sich leben können. Das ist ein reines Marketinginstrument und gleichzeitig ein hoher Kostenaufwand. Allein die Zeit, die ich reingesteckt habe, um das Buch zu schreiben. Das sind sicherlich schon mehrere zehntausend Euro, wahrscheinlich über hunderttausend Euro, wenn man das in Tagessätzen umrechnet und plus der ganze Marketing-Aufwand. Ich habe noch eine PR-Agentur eingeschaltet, die mich unterstützt. Definitiv steckt hier sehr viel Geld drin, aber letztendlich gehe ich davon aus, dass es sich wieder auszahlt und dadurch Workshops reinkommen, Aufträge, Speaking-Auftritte und ich damit Geld verdiene. Es ist im Prinzip eine dicke und nicht ganz günstige Visitenkarte.

Peter: Zum anderen bleibt der Content sowohl als Buch, aber auch über den Blog im Netz erhalten. Auch Sidepreneur.de hat sich nicht von jetzt auf gleich entwickelt, sondern es war auch ein steiniger Weg. Irgendwann kommen dann Traffic Sprünge zum Beispiel auf dem Blog. Man kriegt Reichweite, man wird mal wieder wahrgenommen und man bekommt das eine oder andere Interview. So ist vielleicht Content-Marketing zu machen nicht der schnellste Weg, aber wahrscheinlich ein sehr nachhaltiger.

Weshalb das Buch von Dennis entstanden ist…

Das zum einen, zum anderen war es für mich ein Herzensthema, diese Learnings zusammenzufassen und von meinen Lesern kamen halt auch immer wieder die gleichen Fragen. “Ja, was sind denn jetzt die wichtigsten Learnings? Steht nicht in allen Business-Ratgebern immer wieder das gleiche drin?” Ja, meiner Meinung nach steht immer wieder das Gleiche drin. Genau deswegen ist ja auch mein Buch entstanden, da du nicht alle Artikel durchlesen musst. Du liest dir einfach das Buch durch – da ist das Wichtigste komprimiert drin. Danach weißt du Bescheid und hast die besten Tipps knapp und kurz zusammengefasst.

Was hat dich angetrieben, ein eigenes Buch zu schreiben?

Peter: Du hast schon ein bisschen was erzählt von deinem Buch. Starttermin war der 15. September 2019. Du hast auch gesagt, dass es ein Herzensprojekt von dir war, ein Buch zu schreiben. Was genau hat dich daran gereizt? Was hat dich angetrieben, dein eigenes Buch zu schreiben?

Dennis: Ich habe mir von Anfang an gedacht als ich mit dem Blog gestartet bin, dass es cool wäre online die ganzen Ratgeber zusammenzufassen. So ein Buch gab es noch nicht in diesem Sinne. Es gibt so etwas wie “Tools of Titans*” und natürlich schon ewig lange “Simplify your life*”, bei dem die besten Tipps ein bisschen zusammengefasst sind. Aber dass wirklich einer sagt, das habe ich mir nicht selbst ausgedacht, sondern ich habe einfach über 500 Ratgeber gelesen und fasse die wichtigsten Dinge, die immer wieder vorkommen, zusammen. Das gab es noch nicht. Diesen Traum hatte ich unterschwellig immer schon ein bisschen. Und dann kamen wirklich verstärkt im letzten Jahr immer wieder die gleichen Fragen von meinen Lesern. “Was sind die Dinge, die immer wieder vorkommen? Muss ich wirklich alle Bücher lesen? Was sind denn die wichtigsten Tipps und Tricks?”

Deshalb habe ich gesagt, damit ihr und auch später meine Kinder mal nicht fünf Bücher lesen müsst, sondern erstmal nur eins, fasse ich das alles zusammen und werde mir auch selbst mal überhaupt im Klaren darüber, was die wichtigsten Dinge sind.

Natürlich hatte ich immer so drei, vier parat, wenn ich gefragt wurde. Aber das wirklich mal heruntergebrochen auf die verschiedenen Themenbereiche, dabei hat auch mir selbst das Buch unheimlich geholfen.

Buch-Vermarktung im Self-Publishing oder mit traditionellem Verlag?

Daraufhin habe ich mir überlegt, ob ich das Buch im Self-Publishing herausbringen oder einen traditionellen Verlag wählen soll. Viele Autoren, auch bekannte Online-Trainer und Speaker haben mir gesagt, dass ich es im Self-Publishing herrausbringen soll, weil viel mehr für mich als Autor hängenbleibt und ich die volle Flexibilität habe. Ein bisschen war ich damals auf dem Egotrip und habe gesagt “Nee, ich will zunächst probieren, einen großen, renommierten Verlag zu finden, will mein Buch irgendwann einmal in der Buchhandlung sehen und in die Hand nehmen können. Ich bin dann auf Verlagssuche gegangen und das hat auch tatsächlich gut geklappt. Mit Wiley habe ich jetzt einen guten Verlag gefunden.

Würde ich es beim nächsten Mal noch einmal so machen? Ich glaube, dass man hierzu eine eigene Podcast-Folge aufnehmen könnte. Das ist ein langes Thema. Definitiv haben klassische Verlage ihre Vorteile, aber auch Nachteile. Wahrscheinlich würde ich es beim nächsten Mal im Self-Publishing ausprobieren, um den Unterschied festzustellen und zu sehen, was hat es mich auf der einen Seite gekostet und was kostet es auf der anderen. Was bleibt dabei hängen und wie groß ist die Reichweite jeweils? Definitiv ist es ein Herzensprojekt.

Als ich das Buch das erste Mal in den Händen halten durfte war das schon ein krasses Gefühl. Irgendwie so wie eine Abschlussarbeit. Ich habe “nur” einen Bachelor, eine Doktorarbeit ist sicher auch ein cooles Gefühl – aber so ein eigenes Buch mit Grafiken und einem Hardcover in den Händen halten zu dürfen. Das ist schon mega cool.

Peter: Wir halten an dieser Stelle einmal fest, sobald du dein nächstes Buch im Self-Publishing herausgebracht hast, machen wir noch einmal eine Podcast-Episode mit Verlag versus Self-Publishing.

Dennis: Genau, gerne.

“52 Wege zum Erfolg” – Was erwartet den Leser deines Buches?

Peter: “52 Wege zum Erfolg*” heißt dein Buch. Du sagst ja, dass man nicht über 500 Business-Ratgeber lesen muss, weil du die Key-Facts aus den ganzen Ratgebern zusammengepackt hast, um schon mal einen Einstieg zu geben.


Führe uns doch einmal durch die Lektionen deines Buches. Mich interessiert natürlich brennend und wahrscheinlich auch die Hörer und Leser: Was erwartet den Leser denn?

Um welche Themen geht es?

Dennis: Wir gehen jetzt nicht durch alle 52, aber ich habe das Buch insgesamt in sechs Themenbereiche aufgeteilt, weil ich sage: Das sind die sechs Themen, über die einfach alle immer wieder schreiben. Die einen nennen das Kind ein bisschen anders, aber letztendlich sind es genau die sechs Themen.

Ziele und Visionen

Für mich das erste, wichtigste und das Fundament sind Ziele und Visionen. Egal, ob du einen Finanz- oder Selbstmanagement-Ratgeber liest oder ob es um dein Mindset geht – das Wichtigste ist immer: Was ist dein Ziel? Wo willst du hin? Es gibt dieses Zitat von Seneca “Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der Richtige”. Du kannst ja machen, was du willst. Du kannst effizienter, effektiver werde, kannst mehr Geld verdienen oder ein höheres Gehalt verhandeln. Aber das ist ja alles Bullshit, sag ich mal so, wenn du nicht weißt, wofür machst du das eigentlich? Was ist das Ziel? Was treibt dich an? Deswegen ist das der erste große Block.

Selbstmanagement

Der zweite ist das Thema Selbstmanagement. Einfach, weil es eine große Leidenschaft von mir ist und weil ich glaube, dass es direkt darauf aufbaut. Wenn ich weiß, wo ich hin will, dann muss ich kucken, wie schaffe ich es – vor allem auch wenn ich nebenberuflich gründe – die richtigen Prioritäten setzen. Wie verschaffe ich mir möglichst viel Zeit, die richtigen Dinge zu tun und nicht nur die Dinge richtig zu tun. Wie schaffe ich es, die Ablenkungen zu reduzieren, die heute ständig auf uns einprasseln? Seien es die E-Mails, die ganzen Notifications, Push-up Nachrichten beim Handy und so weiter. Dieses Thema Selbstmanagement ist der zweite große Block.

Finanzen

Der dritte ist dann Finanzen, weil hier das Mindset ein großer Bereich ist, bei dem es darum geht, wie kann ich mehr Geld verdienen, mit passivem Einkommen. Das ist ja auch bei euch in der Community ein großes Thema. Hier habe ich eine ganz lustige Story, wie ich das erste Mal versucht habe, passives Einkommen zu generieren, was dann doch nicht so ganz passiv war, weil ich am Ende immer noch jede Menge Arbeit damit hatte. Ein anderes Thema ist, wie ich Geld auch clever investieren kann, auch passiv. Also insgesamt ein Überblick, was die wichtigsten Learnings im Bereich Finanzen sind und was ich auch selbst umgesetzt und ausgetestet habe.

Körper, Psychologie und Mindset

Der vierte Bereich ist Körper, Psychologie und Mindset. Es geht wirklich mehr darum, wenn ich zwar weiß, was ich kognitiv tun muss, aber wie macht mein Körper da mit. Wie finde ich richtig guten Schlaf? Wie kucke ich, dass ich fit bleibe? Wie ernähre ich mich gesund? Was kann mein Mindset für einen Einfluss haben? Suggestionen und so weiter. Hier gibt es ja auch etliche Bücher rund um dieses Thema. Fand ich persönlich super, superspannend. Das ist eines meiner Lieblingsbereiche im Buch.

Netzwerke

Networking ist der Fünfte von den sechs. Ich glaube, obwohl wir alle heute super gut alleine klar kommen und viele von uns Einzelkämpfer sind brauchen wir nichtsdestotrotz Netzwerke. Gerade andere Menschen sind es, die das Leben bereichern und uns vorwärts bringen. Es ist die Zusammenarbeit mit anderen. Sich mit den richtigen Menschen zu umgeben, die einen wirklich nach vorne bringen und die Energie-Booster sind anstatt mit Energie-Vampiren (wie ich sie nenne), die einem die Energie saugen. Es ist mega wertvoll, sich mal Gedanken zu machen, mit wem ich die meiste Zeit verbringe. Mit wem würde ich gern mehr Zeit verbringen und wie lerne ich diese Leute kennen. Wirklich handfeste Networking-Tipps findet man hier in dem Bereich.

Struktur und Fokus

Das letzte Kapitel ist Struktur und Fokus, auch durchaus im Alltag. Marie Kondo sagt dir wahrscheinlich was mit “Magic Cleaning*”. Ist ja ein Bestseller mittlerweile. Auch das Thema News-Diät und weshalb ich eigentlich keine kurzen News mehr konsumieren, sei es in Spiegel Online oder BILD.de, sondern eher versuchen sollte, langfristige und länger geschriebene Artikel zu lesen z.B. in der ZEIT oder KAPITAL oder eben konkret wieder auf Bücher zu gehen, weil der News-Konsum nur kurzfristiger Zucker fürs Gehirn ist und mehr nicht. So ein bisschen mehr Struktur und Fokus in den Alltag zu kriegen, darum geht es in dem letzten Bereich. Insgesamt eine bunte Mischung, aber für mich die wichtigsten 52 Learnings aus über 500 Büchern.

Wie kam es denn genau
zu diesen 52 Learnings?

Dennis: Eigentlich angelehnt an meinen Blog 52 ways. Der heißt deshalb 52 ways* wegen den 52 Wochen im Jahr und in jeder Woche ein Buch. Hier habe ich mir überlegt, wieviel Learnings ich herausziehe und dachte mir, dass diese Zahl 52 gut passt. So eins pro Woche kann man gut lesen und das direkt umsetzen. Man kann es auch erst mal am Stück lesen und sich die wichtigsten herauspicken, was wahrscheinlich die meisten machen werden und was auch meiner Meinung nach sinnvoll ist. Deswegen kam ich auf diese 52, angelehnt an 52 ways*.

Peter: Macht Sinn. Mich würde noch interessieren, was dein konkreter Anspruch an dein Buch ist. Was soll es den Lesern mitgeben? Was soll es vermitteln?

Die wichtigsten Punkte im Überblick

Dennis: Zunächst einmal soll es wirklich einen sehr guten Überblick geben. Das haben schon ein paar bestätigt, die es bereits gelesen haben. Die Kindle-Version ist ja schon einen Tick länger draußen und diese Leser sagen, dass sie selbst schon viele Ratgeber gelesen und sich auch immer wieder gefragt haben, was die wichtigsten Dinge sind. Und jetzt haben sie einfach nochmal alles super gut zusammengefasst in einem Überblick.

Diese 52 kurzen Kapitel sind immer in drei Teile gegliedert, nämlich zum einen ein bisschen Zahlen, Daten, Fakten. ZDF.

Dann eine Story, meistens eine persönliche Geschichte von mir, teilweise auch Geschichten von anderen, um es im Kopf zu verankern und über Storytelling besser zu vermitteln und sich besser vorstellen zu können.

Zum Dritten ist jeweils eine kurze konkrete Übung am Ende jedes Kapitels, damit man – wenn man will – direkt ins Handeln kommen kann. Ich glaube, dass die Leute das Buch einmal durchgehen, sich hoffentlich die wichtigsten, für sie aktuell spannendsten und dringendsten Kapitel markieren und anschließend hoffentlich direkt in die Umsetzung kommen.

Deswegen auch dieses 53. Bonus-Kapitel “Machen, machen, machen!”, bei dem ich genau darauf eingehe, wie ich vom Lesen ins Handeln komme. Wie starte ich in die Umsetzung? Welche Übungen nehme ich mir raus und wie kann ich die konkret für mich anwenden? Der Wunsch von mir ist, dass die Leute das Ganze nicht nur lesen, sondern – auch wenn es nur eine Übung ist – diese umsetzen und für sich etwas verändern in ihrem Leben.

Peter: Jetzt schließt sich der Kreis zum Anfang des Interviews. Dennis, lass uns in eine schnelle Fragerunde gehen. Ich gebe dir drei kurze Sätze zum Vervollständigen und bitte dich, dass du in ein, zwei Sätzen antwortest.

Dennis: Ich bin bereit.

Eine schnelle Fragerunde mit Dennis

Peter: Lesen ist für mich …

Dennis: Eine Sucht, aber im positiven Sinne eine Sucht und gleichzeitig Ausgleich und Sucht zugleich.

Peter: Die größte Herausforderung im letzten Jahr war für mich …

Dennis: Definitiv alle Bälle gleichzeitig zu jonglieren. Wir haben ein paar Themen angesprochen, aber ich mache nebenbei noch ein paar andere Sachen, die wir an dieser Stelle nicht besprechen, weil es sonst den Rahmen sprengen würde. Alles in der Luft zu halten, ein Buch zu schreiben, Workshops zu geben, Trainings zu geben, Coachings. Immer die richtigen Prioritäten setzen. Das war schwierig.

Peter: Mich treibt jeden Tag … an.

Dennis: Ich will und hoffentlich gelingt es mir, mit dem Buch anderen Menschen helfen, positive Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren. Ich glaube, wir können langfristig nur etwas verändern über regelmäßige Routinen und Gewohnheiten im Alltag. Hoffentlich gelingt mir das mit dem Buch.

Peter: Vielen Dank für die erste schnelle Fragerunde. Was ist dein wichtigster Tipp für einen angehenden Gründer oder gerade auch in Hinsicht auf unsere Sidepreneur-Community?

Anstellung neben Side-Business fortsetzen?

Dennis: Wie gesagt, ich habe damals überlegt während der Festanstellung, ob ich nebenbei was aufbauen soll. Hatte aber schon eine knappe 60- oder 70- Stunden-Woche, weil ich ein ziemlich großes, verantwortungsvolles Projekt hatte. Für mich war klar, dass ich so in der Konstellation nicht hinbekomme und wollte auch nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Deshalb hab ich gesagt, ich gehe den Schritt und kündige. Würde ich das im Nachhinein empfehlen? Weiß ich nicht.

Wenn man die Möglichkeit hat und bei einer geregelten 35- oder 40-Stunden-Woche nebenbei noch die Zeit findet, würde ich erst mal versuchen, nebenbei entsprechend was aufzubauen und eben kleine Testballons starten. Design Thinking ist eine der Methoden, die wir auch gemeinsam im Coaching angewendet haben. Dabei geht es immer wieder darum, wie ich möglichst schnell in möglichst kurzer Zeit Testballons hochgehen lassen kann und mal kucken, wie mein Angebot im Markt überhaupt ankommt. Dazu muss man nicht gleich alles hinschmeißen und kündigen. Eventuell kann man auch mal für drei Monate ein Sabbatical nehmen oder ein Praktikum absolvieren, wenn man überlegt, sich selbstständig zu machen oder den Bereich zu wechseln.

Marktchancen testen und dann
einfach mal machen

Aber möglichst nicht zu viel planen, vorbereiten oder sich selbst anlügen und meinen, erst eine Webseite oder Visitenkarten machen zu müssen. Ne, du brauchst Kunden, du musst Geld verdienen und musst kucken, ob dein Angebot wirklich ankommt im Markt. Insgesamt ist es weniger lesen und mehr machen. Ich kenne viele, die mir schon seit Jahren erzählen “Dennis, das ist ja cool mit der Selbstständigkeit. Eine Idee habe ich auch im Keller liegen. Ich kann dir jetzt nicht genau sagen, was es ist, aber das setze ich jetzt bald um.” Einen von diesen Leuten habe ich gerade wieder getroffen letzte Woche, der mir das seit drei Jahren erzählt und immer noch nichts umgesetzt hat. Deswegen lieber weniger lesen, weniger planen und ins Machen kommen und anfangen umzusetzen. Alles andere ergibt sich dann.

Peter: Ja, kann ich absolut unterstreichen. Gerade dieses Sidepreneurship ist durchaus ein gutes Thema, um in die Umsetzung zu kommen ohne großes Fallrisiko, auch finanzieller Art, Sachen austesten zu können. Zum Beispiel war es bei mir so, dass ich meine Arbeitszeit im Hauptjob erst mal reduziert habe. Dann kann man loslegen. Meistens findet man ja nur Gründe, warum man jetzt noch nicht in die Umsetzung gekommen ist. Manchmal hilft es, einfach loszulegen.

Dennis: Hier auch noch ein Tipp. Gerade bei Sidepreneuren gibt es viele, die Affiliate-Marketing machen, Amazon FBA und so weiter. Ich glaube, es gibt Leute, die sind leidenschaftlich dabei und die machen das super gut, super gerne und die sollen es bitte weitermachen. Aber es gibt auch viele, die es machen, weil sie denken, sie werden in drei Monaten schnell und einfach reich und haben ein passives Einkommen nebenbei.

Überlege dir, welche Themen dich leidenschaftlich antreiben

Auch ich habe versucht, mich online im Marketing mehr reinzufuchsen und Facebook Ads zu schalten. Aber ich dreh durch, weil ich überhaupt kein Typ bin, der 20 Anzeigen schaltet und jede kleinste durchoptimiert. Das ist einfach nicht mein Doing. Ich habe jetzt jemanden beauftragt, der mich unterstützt bei den Büchern, weil ich es einfach nicht kann. Hier sich zu überlegen, was die Themen sind, die mich wirklich leidenschaftlich antreiben – gerade wenn ich starte als Sidepreneur – und die vielleicht am Anfang überhaupt noch kein Geld abwerfen.

Ich erlebe es bei mir und habe es bei einigen anderen auch schon gesehen – irgendwann kommt dann schon das Geld und der Ruhm und die Bekanntheit. Wenn man mit dem anfängt, was man leidenschaftlich gern macht, bleibt man auch dabei, wenn es mal nicht so gut läuft und das ist einfach mega wichtig.

Bücher, die dich inspirieren…

Peter: Jetzt darf natürlich in unserem Interview eine Frage nicht fehlen. Welches waren die drei Bücher, die dich am meisten inspiriert und in die Umsetzung gebracht haben?

Dennis: Das ist eine sehr gute Frage. Meistens sind es ja immer die gleichen. Ich hab jetzt heute mal ein weiteres herausgepickt. Es verändert sich natürlich auch im Laufe der Zeit. Ich fange mal an mit “Die sieben Wege zur Effektivität*” oder “7 Habits of Highly Effective People*” von Stephen R. Covey. Das hat mich wirklich geprägt. Ich habe es wie gesagt schon etliche Male gelesen. Es ist für mich einfach Pflichtlektüre.

Was mich tatsächlich inspiriert und beeindruckt hat, war “Magic Cleaning*” von Marie Kondo, was jetzt kein klassischer Business Ratgeber ist, aber woraufhin ich meine komplette Wohnung umgestellt hab und mir auch immer noch fleißig die Frage stelle: “Macht dich dieser Gegenstand glücklich?” Das klingt erstmal ein bisschen esoterisch. Aber genau um diese Frage gehts ja. Wenn ich mich nur mit Dingen umgebe, die mich nicht glücklich machen, die ich irgendwann geschenkt bekommen oder geerbt habe, dann sollte ich sie besser verkaufen oder verschenken und mich mit den Dingen umgeben, die mich echt glücklich machen. Deswegen fand ich das ein cooles Buch.

Worüber ich erst in den letzten Monaten gestolpert bin, heißt “Tell me*” von Thomas Pyczak. Das ist ein Storytelling-Buch und mehr ein Fachbuch. Ich habe gemerkt, dass ich immer sehr, sehr kopflastig und rational geprägt war und versucht habe, die Leute mit Zahlen, Daten, Fakten zu überzeugen. Doch dieses Thema Storytelling – wirklich in der Lage zu sein, gute Geschichten zu erzählen und darüber Dinge zu vermitteln – ist etwas ganz Essenzielles gerade für meinen Job als Coach, Trainer und auch als Speaker. Wenn du gute Geschichten erzählen kannst, dann hast du alle Leute auf deiner Seite und deswegen ist dieses Buch “Tell me*” eine gute Empfehlung.

Peter: Sehr schön, das waren wirklich Buch-Empfehlungen, die bisher noch nicht genannt wurden. Wo kann man denn dein Buch bestellen und wo kann man sich für Rückfragen bei dir melden? Wo kann man dich erreichen? Über Social Media oder deine Webseite?

Kommunikation und Kennenlernen mal anders

Dennis: Gerne. Was wir super gerne machen können, ist eine Runde Joggen zu gehen. Ich bin leidenschaftlicher Läufer und auch schon mal Marathon gelaufen. Aber keine Angst, im Moment bin ich ziemlich untrainiert, lauf’ ein, zwei Mal die Woche und wenn sich Leute melden, die Bock haben mit mir laufen zu gehen, dann super gerne. Worauf ich im Moment keine Lust mehr hab, sind diese Kaffee-trinken-Dates und abends auf ein Bierchen oder Lunch-Dates. Davon hatte ich so viele im letzten Jahr, bei denen man immer nur sitzt und isst. Aber wenn man gemeinsam eine Runde an der frischen Luft laufen geht oder auch nur spazieren, dann hat man gleich ein ganz anderes Level in der Kommunikation und kann auch die Sonne und hier die Isar in München genießen. Aber ich bin auch viel in anderen Städten unterwegs.

Von daher einfach gerne melden. Ansonsten klar über meinen Blog 52 ways.de. Dort ist auch meine E-Mail-Adresse zu finden. Mich anschreiben ist vermutlich am einfachsten.

Wo gibt es das Buch “52 Wege zum Erfolg” zu kaufen?

Und das Buch. Ja, ich selbst bin kein riesiger Fan von Amazon. Ich möchte auch gerne die lokalen Buchhandlungen unterstützen. Leider ist es aber so, dass gerade im Buch-Bereich Amazon eine große Marktmacht hat, sodass eigentlich die kleinen Buchhandlungen nichts anderes machen, als zu kucken, welche Bücher auf Amazon laufen und diese in ihren Laden bestellen. Deswegen bitte auch gerne über Amazon, weil es sich direkt auf das Ranking auswirkt. Über positive Rezensionen freue ich mich natürlich immer.

Peter: Sehr cool. Dennis, ich bedanke mich für deine Zeit. Zum Abschluss unseres Interviews gebe ich dir gerne noch die Möglichkeit, den Hörern und Lesern noch einen konkreten Tipp auf den Weg mitzugeben. Einfach, was du noch loswerden möchtest und verabschiede mich an dieser Stelle.

Und noch ein Tipp zum Schluss

Dennis: Ja, vielen Dank! Es hat mir echt Spaß gemacht, war super spannend. Ein konkreter Tipp, über den wir noch nicht gesprochen haben, ist, sich nur eine Sache vorzunehmen. Sich pro Tag zu überlegen, was heute mein Highlight ist. Was ist die eine Sache, die ich heute erledigen möchte? Wenn ich die erledigt habe, kann ich erst mal mit einem guten Gewissen nach Hause oder ins Bett gehen. Viele nehmen sich viel zu viel und merken dann, oh Gott, jetzt habe ich heute weder das eine noch das andere geschafft.

Deswegen ein Highlight pro Tag und damit loslegen. In diesem Sinne viel Spaß beim Umsetzen!

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