07 Tag 7 der StartupSchool beim Media Lab Bayern

Hier kannst du dir den Facebook-Live-Mitschnitt von der Startup School anhören:

FELLOWSHIP FRÜHSTÜCK

Hallo zum Tag 7 unserer Startup School. Begonnen hat der Tag heute mit dem wöchentlichen Fellowship Frühstück. Ihr könnt euch das so vorstellen: Jede Woche kommt eine spannende Person aus der Medienwelt und nimmt sich ca. 1 Stunde Zeit, um sich mit den Startups kurz auszutauschen. Jedes Startup pitcht sein Business und sagt, wofür es steht. Wir können Fragen stellen. Im Idealfall werden auch an uns Fragen gestellt, wenn das Pitch interessant ist.

 

RAMONA LERMER VON PD VENTURES

Heute war Ramona Lermer von PD Ventures zu Gast. Sie ist der Investmentarm von der PresseDruck aus Augsburg. Sie haben in der Vergangenheit schon spannende Investments gemacht, wenn man sich auf der Webseite erkundigt. Man wird dort feststellen, dass sie nebenan.de und Verticalmedia mitfinanziert haben und was die Hintergrundidee der Firma ist.

Mir ist auch aufgefallen, dass sich Ramona sehr gut vorbereitet hat. Sie hat zu jedem Startup Fragen gestellt und hatte nach jedem Pitch Rückfragen. Man hat gemerkt, dass sie sich alles im Voraus angesehen hatte. Es war spannend sie fragen zu können, worauf bei Investments, die sie als PD Ventures tätigen, geachtet wird und wie sie mit Startups auf der Produktdienstleisterebene zusammenarbeiten.

 

SALES PITCH TRAINING

Anschließend ging es nahtlos weiter und wir haben ein Sales Pitch Training bekommen. Das heißt, um mit unserem Pitch noch sicherer zu werden, wie wir unser Unternehmen verkaufen müssen, wenn wir z. B. nachts um 4 Uhr geweckt werden. Wir müssen immer alles parat haben, wofür unser Unternehmen steht und auf den Punkt kommen, ohne herumzuschwafeln. Ein interessantes Format!

 

FEEDBACK DER ANDEREN STARTUPS

Es haben sich alle Startups zusammen mit dem Sales Trainer in eine Runde  gesetzt und nacheinander gepitcht. Nach jedem Pitch hatte man die Möglichkeit, sich selbst einzuschätzen und zu sagen, was man gut fand und wo man denkt, dass noch Nachholbedarf besteht. Man hat sodann ein Feedback von den anderen bekommen. Was war verständlich und was nicht? Wie war die Körperhaltung etc. Der Coach hat auch noch einmal explizit Anmerkungen und Hilfestellung gegeben, woran man noch arbeiten sollte.

 

ÜBUNG MACHT DEN PITCH MEISTER

Wir haben dies das erste Mal beim BootCamp gemacht, wo wir uns auch für das Medialab beworben haben und letztendlich genommen wurden. Es war das allererste Mal, dass wir Sidepreneur gepitcht haben. In letzter Zeit wurde dies häufiger. Alleine heute haben wir das 3 Mal gemacht: Bei dem Fellowship Frühstück heute Morgen, dann im Salestraining und auf der Abendveranstaltung noch einmal. Je öfter man darüber spricht, desto normaler wird es und man lernt, alles auf den Punkt zu bringen und zu verkaufen.

LAMPENFIEBER IST NORMAL

Wie war das Empfinden für mich persönlich und wie war mein Feedback? Ich war beim Pitchen relativ nervös. Wenn man in der Mitte eines relativ kleinen Raumes steht, alle anderen um einen herum, dann war man buchstäblich im Mittelpunkt. Es ist nicht so einfach, plötzlich im Rampenlicht zu stehen und das war auch mein Feedback. Inhaltlich war es gut verständlich, was wir mit Sidepreneur machen und wo wir hinwollen. Aber was ich auch in meiner Selbsteinschätzung gemerkt habe, ist, dass ich am Anfang doch sehr nervös war. Meine Körpersprache war verkrampft, die Hände zusammengefaltet vor meinem Körper und fest zusammengedrückt.

Jeder hat sein Feedback bekommen und es waren ganz unterschiedliche Attitüden von der Bewegung aber auch von den inhaltlich aufgebauten Pitches. Man konnte so ganz viele Sachen mitnehmen, alleine dadurch, dass man über vieles gesprochen hat und ansprechen konnte.

 

DAILY BUSINESS GEHÖRT DAZU

Anschließend hatten wir ein wenig Zeit, unserem operativen Geschäft nachzugehen. Wir müssen täglich eine Menge E-Mails bearbeiten, den Content erstellen, Anfragen beantworten, Kooperationen besprechen etc.

 

MANAGING DIRECTOR VON MEDIA LAB, LINA TIMM

 

Am Nachmittag ging es in einen spannenden Workshop mit der Managing Director von Media Lab, Lina Timm. Sie ist in der Medienbranche gut vernetzt und weiß daher, wie die Branche tickt und hat Einblicke darin gegeben, was man in Gesprächen mit Medienunternehmen machen sollte und was nicht. Entsprechend spannend war der Vortrag „How to cooperate with media companies“ für mich. Man hat einen guten Einblick in die Medienbranche bekommen, wie man den Unternehmen umgehen sollte und an wen man sich innerhalb der Unternehmen wenden kann.

 

WELCHE THEMEN FÜR WELCHEN KONTAKT

Ein Tipp war auch, mit welchen Bezügen man sich eher an Journalisten wendet und mit welchen Themen besser in der Businessmarketingabteilung aufgehoben ist. Ich kenne dies auch ein wenig aus meinem Angestelltenverhältnis, dass in der Medienbranche sehr viel über Networking passiert, ohne harte Sales in den Vordergrund zu stellen. Man lernt viele Leute kennen und irgendwann kommt es zu einer Zusammenarbeit, wenn sich gemeinsame Verknüpfungspunkte ergeben. Es werden tatsächlich viele Kontakte gemacht, man muss offen und bereit dafür sein, mit vielen Menschen in Kontakt zu treten und mit ihnen zu sprechen.

 

WELCHE MEDIA EVENTS SICH LOHNEN

Sie hat auch ein wenig darüber erzählt, welche Medien Events sich lohnen. Für uns ist es dieses Jahr die Media Innovations in München und die Onlinemarketingrocks in Hamburg, ein Event, auf das ich die letzten Jahre immer sehr gerne gegangen bin. Ich finde dies unglaublich inspirierend, wenn man im Marketing- und E-Businessbereich unterwegs ist. Ich werde dieses Jahr sicherlich wieder hingehen. Und auch das Bits&Pretzels hier in München, die größte Startup Veranstaltung hier in Europa. Letztes Jahr konnte ich nicht dabei sein, aber zuvor war ich jedes Jahr dort.

 

EXPERTENPOSITION ALS STARTUP  EINNEHMEN

Lina hat auch außerdem gesagt, dass wir unbedingt schauen müssen, dass wir uns als Startup positionieren, also eine Expertenposition einnehmen. Gerade als Gründer zu unseren Themen und damit auch an die Öffentlichkeit gehen. Also sich auf eine Bühne zu stellen, seine Expertise bei Events zu zeigen. Das ist auch ein Punkt, den wir versuchen, verstärkt anzugehen.  

 

LAST PITCH FOR THE DAY

Am Abend sind wir noch mit einer zweiten Gruppe zusammengekommen. Wir haben noch einmal gepitcht mit angehenden Intrapreneuren mittelständischer Unternehmen, die zeitgleich im Media Lab ein Intrapreneurship Programm absolviert haben. Alle konnten ihre Projekte vorstellen. Danach gab es ein Gathering und Austausch darüber, wo deren Probleme sind und wo unsere, wo wir Chancen sehen und wo sie welche sehen, wo es Anknüpfungspunkte gibt. Das war eine nette und angenehme Abendveranstaltung, wo man hilfreiche Insights erhalten hat.

 

Das war der Tag heute und freuen wir uns, wenn ihr morgen wieder einschaltet.

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